John Wayne holt sich den Oscar - als Trunkenbold mit Augenklappe.

Kinostart: 21.08.1969

Die Handlung von Der Marshall

1880, Arkansas. Die vierzehnjährige Mattie kommt, als ihr Vater von Tom Chaney erschossen wird, nach Fort Smith und sucht sich für die Fahndung den einäugigen eisenharten Trunkenbold Marshall Rooster Cogburn aus, der sich für 100 Dollar engagieren lässt. Mit ihm und Texas-Ranger La Boeuf, mit denen sie unterwegs in ständigem Streit liegt, finden sie Tom, der sich einer Bande angeschlossen hat, die Mattie entführt. Cogburn erledigt die Bande und Tom im Sturmritt. La Boeuf wird erschossen. Cogburn schafft die von einer Schlange gebissene Mattie zum Arzt.

John Wayne als alternder Marshal, der zwischen seinen Besäufnissen die Zeit findet, gemeinsam mit einem jungen Texas Ranger die Ermordung des Vaters einer 14jährigen zu rächen. Humorvoller Western mit eindrucksvollen Bildern, der dem selbstparodistisch agierenden Wayne einen Oscar einbrachte.

Kritik zu Der Marshall

Glorreicher Western, frisch, temperamentvoll, würdiges Denkmal für John Wayne, der als Trunkenbold mit Augenklappe zeigt, was er noch drauf hat. Sein grandioser Sturmritt mit der Winchester in der einen, den Colt in der anderen Hand, die Zügel im Mund, ist einfach fabelhaft. "True Grit" (wahrer Mumm) entstand nach dem Roman "Die mutige Mattie" und ist auch Schelmenstück. 1970 sagte Wayne bei der Entgegennahme des verdienten Oscars: "Hätte ich früher gewusst, was ich jetzt weiß, dann hätte ich schon vor 35 Jahren eine Augenklappe getragen."

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Info

Plakat des Films: Der Marshall
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 21.08.1969

USA 1969

Länge: 2 h 4 min

Genre: Action

Originaltitel: True Grit

Regie: Henry Hathaway

Drehbuch: Marguerite Roberts

Musik: Elmer Bernstein

Produktion: Hal B. Wallis

Kamera: Lucien Ballard