Warmherzige Verfilmung der illustrierten Lausbubengeschichten von Jean-Jacques Sempé und René Goscinny.

Kinostart: 26.08.2010

Valérie Lemercier

Valérie Lemercier
als Nicks Mutter

Kad Merad

Kad Merad
als Nicks Vater

Maxime Godart
als Nick

Sandrine Kiberlain
als Lehrerin

François-Xavier Demaison
als H

Michel Duchaussoy
als Direktor

Daniel Prévost
als Herr Ma

Michel Galabru
als Minister

Anémone
als Mlle Navarin

François Damiens
als Herr Bleder

Louise Bourgoin
als Blumenh

Vincent Claude
als Otto

Charles Vaillant
als Georg

Victor Carles
als Chlodwig

Benjamin Averty
als Franz

Germain Petit Damico
als Roland

Damien Ferdel
als Adalbert

Virgile Tirard
als Joachim

Die Handlung von Der kleine Nick

Als einer von seinen Klassenkameraden erzählt, dass sich daheim alles nur noch um das Neugeborene dreht und er bald nicht mehr zum Unterricht erscheint, glauben alle, ihr Kumpel sei von seinen Eltern im Wald ausgesetzt worden. Der kleine Nick ist ganz besonders aufgeschreckt, denn in einem Gespräch seiner Eltern hat er gehört, dass seine Mama schwanger ist. Um dem Schicksal, im Wald ausgesetzt zu werden, zu entgehen, will er sich als perfektes Kind bewähren. Gemeinsam mit seinen Freunden bringt er die Wohnung auf Vordermann und will sogar einen Gangster anheuern, der den zukünftigen kleinen Rivalen entführen soll.

Als ein Junge in der Schule erzählt, dass sich daheim alles nur noch um das Neugeborene dreht und er bald nicht mehr zum Unterricht erscheint, ist der kleine Nick ganz besonders aufgeschreckt, denn in einem Gespräch seiner Eltern hat er gehört, dass seine Mama schwanger ist. Um dem Schicksal, im Wald ausgesetzt zu werden, zu entgehen, will er sich als perfektes Kind bewähren. Gemeinsam mit seinen Freunden bringt er die Wohnung auf Vordermann und will sogar einen Gangster anheuern, der den zukünftigen Rivalen entführen soll.

Kritik zu Der kleine Nick

Warmherzige Verfilmung der illustrierten Lausbubengeschichten von Jean-Jacques Sempé und René Goscinny.

Ende der 1950 Jahre wird "Der kleine Nick" erfunden und feierte im vergangenen Jahr sein 50-jähriges Jubiläum. Der Ausflug in die damalige heile Kindheit einer Kleinstadt hat nichts an Reiz verloren, weckt sogar Nostalgie, ist die Zeit ohne Drogen, Migrantenprobleme und Gewalt doch endgültig vorbei. Mit "Le petit Nicolas" (so der Originaltitel) hat Präsident Nicolas Sarkozy wenig zu tun, auch wenn seine Landsleute ihn nicht gerade respektvoll so nennen und versuchten Ähnlichkeiten zu entdecken.

Aus der illustrierten Figur wird in der Realverfilmung ein richtiger Junge, der mit List und Tücke seine Eltern davon überzeugen will, dass sie sich keinen besseren Sohnemann wünschen können. Als einer von seiner Klassenkameraden erzählt, dass sich daheim alles nur um das Neugeborene dreht und er fast als lästig empfunden wird und irgendwann nicht mehr zum Unterricht erscheint, glauben alle, ihr Kumpel sei im Wald ausgesetzt. Ganz besonders Nick ist aufgeschreckt, er belauscht ein Gespräch seiner Eltern und hält danach seine Mama für schwanger, sieht sich ebenfalls schon allein im Wald herumirren. Kampflos will er seinen angestammten Platz nicht aufgeben. Gemeinsam mit seinen Freunden bringt er die Wohnung auf Vordermann, putzt und schrubbt, dass die Tapeten von den Wänden fallen und plant, einen Gangster anzuheuern, der den zukünftigen kleinen Rivalen entführen soll. Bleibt nur die Frage des nötigen Kleingeldes.

Wie unter einem Brennglas betrachtet Laurent Tirard seinen jungen Protagonisten in Kniestrümpfen, kurzer Hose, rotem Pullunder und weißem Hemd, ein cleveres und sympathisches Kerlchen, dargestellt von Maxime Godart in überzeugender Naivität und Frische, wie die anderen Kinderdarsteller entspricht er genau den Vorstellungen der Leser. In Zeiten der globalen Krise und Unsicherheit erfüllt die dargestellte Welt vielleicht die Sehnsucht nach längst vergangener Ordnung, aber Tirard lässt leichte Ironie aufblitzen beim scheinbar rosaroten Rückblick und somit ahnen, dass nicht alles so wunderschön war, wie es auf den ersten Blick aussieht. Mit seinen kräftigen und lebensfrohen Farben, stilisierter Ausstattung im 1950er Jahre Setdesign und schicken Oldtimern nimmt "Der kleine Nick" mit seinen Lausbubenstreichen rasant die Fahrt auf in ein Reich der Fantasie und eine ferne Kindheit. Könnte gut sein, dass sich die Großen trotz Märchenhaftigkeit mehr amüsieren als die Kleinen. mk.

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Info

Kinostart: 26.08.2010

Frankreich 2009

Länge: 1 h 31 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Le Petit Nicolas

Regie: Laurent Tirard

Drehbuch: Grégoire Vigneron, Laurent Tirard

Musik: Klaus Badelt

Produktion: Olivier Delbosc, Marc Missonnier

Kostüme: Pierre-Jean Larroque

Kamera: Denis Rouden

Schnitt: Valérie Deseine

Ausstattung: Françoise Dupertuis

Website: http://www.centralfilm.de/vertrieb/preview/der_kleine_nick