Das perfekte Geheimnis - auf KINO&CO

Fortsetzung des deutschen Zeichentrickfilmerfolgs um die Abenteuer des Eisbären Lars nach der Kinderbuchvorlage von Hans de Beer.

Kinostart: 29.09.2005

Die Handlung von Der kleine Eisbär 2 - Die geheimnisvolle Insel

Weil er ihnen mit seinem Gesang auf die Nerven geht, verfrachten die drei Eisbären Kalle, Palle und Nalle den musikalischen Pinguin Caruso in den nächstbesten Zug nach Süden. Von Freundin Greta alarmiert, sausen Carusos beste Freunde, der kleine Eisbär Lars und sein Kumpel, die Robbe Robby, eilig hinterher und geradewegs hinein in eine erdumspannende Odyssee, die das Trio bis an die Gestade einer Südseeinsel und ganz in die Nähe eines prähistorischen Riesenfisches spült.

Der kuschelige Held aus den Kinderbüchern von Hans de Beer geht auf große Fahrt. Nach 2,6 Millionen Kinobesuchern für den Vorgänger war das Sequel nur eine Frage der Zeit.

Eisbär Lars begibt sich unfreiwillig auf eine Odyssee, um seinem Kumpel, dem Pinguin Caruso, zu helfen, der von einem halbstarken Eisbärtrio verschleppt worden ist. Kurze Zeit später finden sich Lars, Caruso und Robbe Robby in einem Zug wieder, in dem sie gefangen sind. Schließlich landet die drei Freunde auf einer seltsamen Insel mit merkwürdiger Fauna.

Lars, der kleine Eisbär, begibt sich unfreiwillig auf eine Odyssee. Der Grund: Sein Kumpel, der Pinguin Caruso, ist von dem eisbärigen Halbstarken-Trio Kalle, Nalle und Palle verschleppt worden. Und so finden sich Lars, Caruso und die Robbe Robby eingesperrt in einem Zug Richtung Süden wieder. Nur einige Stationen später landen die Drei schließlich auf einer eigenartigen Insel, wo sie mit merkwürdigen Tieren wie lustigen Iguanas, trägen Schildkröten und einem gigantischen Urzeitfisch Freundschaft schließen.

Kritik zu Der kleine Eisbär 2 - Die geheimnisvolle Insel

Ziemlich genau vier Jahre und einen Deutschen Filmpreis (für "Lauras Stern") später hat sich das Erfolgsteam um "Der kleine Eisbär", der im Herbst 2001 sensationelle 2,6 Millionen Kinobesucher verbuchen konnte, erneut zusammengetan und dabei das Unmögliche möglich gemacht. Denn in puncto stringente Story, Animationstechnik, Humor und Emotion stellt das Sequel das Original sogar in den Schatten. Damit hat einmal mehr eine einheimische Produktion beste Aussichten, Einspielergebnisse in Blockbuster-Höhen zu erreichen.

Frei nach dem Motto "Never change a winning team" scheint hier wohl das Regie-Duo Thilo Graf Rothkirch und Piet De Rycker vorgegangen sein. So griff man nicht nur erneut auf die nach wie vor immens populären Bücher von Hans De Beer zurück, auch das Autoren-Team Bert Schrockel und Thomas Wittenburg sowie zahlreiche Synchronsprecher wurden wieder engagiert. Dabei fällten die Filmemacher gleich zu Beginn eine sehr weise Entscheidung. Im Gegensatz zum Vorgänger, aber auch zu vergleichbaren Filmen wie "Felix - Ein Hase auf Weltreise" sollte eine episodenhafte Handlungsstruktur vermieden werden und stattdessen eine kinogerechte Geschichte mit entsprechender Dramaturgie erzählt werden. Dieses Mal begibt sich Lars, der kleine Eisbär, eher unfreiwillig auf eine Odyssee. Der Grund: Er will seinem Kumpel, dem Pinguin Caruso, helfen. Dieser ist nämlich von dem eisbärigen Halbstarken-Trio Kalle, Nalle und Palle verschleppt worden. Schließlich finden sich Lars, Caruso und Robbe Robby eingesperrt in einem Zug wieder, der nach Süden rast. Einige Stationen später landen die Drei schließlich auf einer eigenartigen Insel, wo sie mit merkwürdigen Tieren wie lustigen Iguanas, warmherzig-trägen Schildkröten und einem gigantischen Urzeitfisch Freundschaft schließen.

Bei "Der kleine Eisbär 2" passt einfach alles zusammen. Die kindgerechte, mit 75 Minuten auch gut konsumierbare Story, die durchaus spannend ist, aber keine wirklich richtig bösen Bösewichte besitzt und dadurch auch sanfte Gemüter nicht erschüttern wird. Zudem wird der Plot immer wieder durch witzige Einschübe aufgelockert. Zuständig hierfür sind vor allem die vier Lemminge mit ihrem wunderbaren Defätismus sowie Dirk Back, der dem liebestollen Pinguin Caruso seine charakteristisch krächzende Stimme leiht und ein köstliches Liebeslied trällern darf. Ansonsten wird Musik eher dezent eingesetzt, lediglich das bekannte Lars-Leitmotiv flackert immer wieder auf und auch der vielbeschäftigte Hollywood-Komponist Hans Zimmer, der nach "Lauras Stern" wieder von Rycker/Rothkirch engagiert wurde, hält sich zurück. Lehrreich ist der zweite Teil natürlich auch. So lernt man spielerisch Fauna und Flora der Galápagos-Inseln kennen und der kindliche Forscherdrang wird mit der fiktiven Entdeckung eines lebenden Pliosauriers gestillt. Letzterer wurde mit Hilfe modernster Computer-Technologie kreiert, während der Löwenanteil noch klassische Handarbeit ist. Der Homogenität des Films tut dies indes keinen Abbruch. Einen schönen optischen Gag leisten sich die Regisseure gegen Ende des Films, als die Kamera den Himmel über Galápagos zeigt, und während sie eine 360-Grad-Drehung vollzieht verwandeln sich die Wolken in eine Eislandschaft und wir sind wieder zurück bei Lars zu Hause. Zu guter Letzt sei noch die Synchronarbeit lobend erwähnt. Hier übertreffen sich professionelle Nachwuchssprecher wie Maximilian Artajo (Lars) oder Céline Vogt (Greta) und Comedy-Größen wie Atze Schröder, Oliver Kalkofe und Bastian Pastewka (Kalle, Palle und Nalle) gegenseitig an Sprachwitz und Ausdruckskraft. Und so fühlt man sich auch schon dabei ertappt, von einem dritten Teil zu träumen. lasso.

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Info

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Kinostart: 29.09.2005

Deutschland 2005

Länge: 1 h 21 min

Genre: Animation

Originaltitel: Der kleine Eisbär 2

Website: http://www.derkleineeisbaer.de