Epos über den Werdegang eines amerikanischen Kardinals, mit dem Otto Preminger auch so heiße Eisen wie Abtreibung, Rassismus und Faschismus aufgreift.

Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von Der Kardinal

1917 wird Stephen Fremoyle katholischer Pfarrer. Weil er auf das Dogma beharrt, stirbt seine Schwester, die nur gerettet hätte werden können, wenn man ihr Kind im Leib getötet hätte. Nach einer Auszeit folgt er einem schwarzen Priester in die Südstaaten und wird beinahe vom Ku Klux Klan getötet. Als Bischof wird Stephen Zeuge, wie die Nazis die Kontrolle in den Straßen von Wien übernehmen. Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs wird er zum Kardinal geweiht und schwört, Amerika beim Kampf gegen den Nationalsozialismus zu unterstützen.

Kritik zu Der Kardinal

Visuell und inhaltlich überzeugendes Epos über den Werdegang eines amerikanischen Kardinals, mit dem Otto Preminger auch so heiße Eisen wie Abtreibung, Rassismus und Faschismus aufgreift und sich damit wieder den Zorn der Zensur sicherte. Unverkennbar autobiographisch und sehr persönlich leidet Premingers Glaubensbekenntnis unter seiner episodischen Struktur, überzeugt aber durch seine Leidenschaft und die starken Darsteller, u. a. John Huston und Romy Schneider.

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Info

Plakat des Films: Der Kardinal
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

USA 1963

Länge: 2 h 55 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Cardinal

Regie: Otto Preminger

Drehbuch: Robert Dozier

Musik: Jerome Moross

Produktion: Otto Preminger

Kamera: Leon Shamroy

Auszeichnungen

2 Golden Globes: