Augenzwinkerndes Drama über einen Zirkel von Liebhabern der Literatur von Jane Austen, die feststellen, dass sie sich in ähnlichen Situationen befinden wie die Figuren Austens.

Kinostart: 07.02.2008

Kathy Baker
als Bernadette

Maria Bello

Maria Bello
als Jocelyn

Emily Blunt

Emily Blunt
als Prudie

Amy Brenneman
als Sylvia

Hugh Dancy
als Grigg

Maggie Grace
als Allegra

Lynn Redgrave
als Mama Sky

Jimmy Smits
als Daniel

Kevin Zegers
als Trey

Handlung

Um ihrer Freundin Sylvia (Amy Brenneman) beizustehen, die überraschend von ihrem Mann verlassen wurde, organisiert die eigensinnige Bernadette (Kathy Baker) einen Buchclub. Sylvias lesbische Tochter Allegra (Maggie Grace), die unglücklich verheiratete Lehrerin Prudie (Emily Blunt), sowie die allein lebende Jocelyn (Maria Bello) treffen sich dort einmal pro Monat, um ein Buch von Jane Austen zu diskutieren - bis sie merken, wie sehr ihre Schicksale Austens Romanen ähneln.

Smartes und warmherziges Regiedebüt der Drehbuchautorin Robin Swicord ("Die Geisha"), fußend auf Karen Joy Fowlers Bestseller. Augenzwinkernd steht Jane Austens Figurenwelt auf und transportiert Leidenschaft, Liebe, Verrat und Eifersucht ins heutige Kalifornien.

Sechs Monate lang, so haben sich fünf Frauen und ein Mann in einer kalifornischen Kleinstadt vorgenommen, wollen sie sie sich treffen, um sich über die Romane von Jane Austen zu unterhaltern. Schnell tritt jedoch "Stolz und Vorurteil" in den Hintergrund, denn als die Sechs ihre eigenen Wünsche und Sehnsüchte offenbaren, stellen sie fest, dass ihr eigenes Leben einem Roman der Austen gleicht. Und so werden im Verlauf der Treffs Ehen auf den Prüfstand gestellt, amouröse Kontakte geknüpft und Tragödien gemeistert.

Sechs Monate lang, so haben sich fünf Frauen und ein Mann in einer kalifornischen Kleinstadt vorgenommen, wollen sie sie sich treffen, um sich über die Romane von Jane Austen zu unterhalten. Schnell tritt jedoch "Stolz und Vorurteil" in den Hintergrund, denn als die sechs ihre eigenen Wünsche und Sehnsüchte offenbaren, stellen sie fest, dass ihr eigenes Leben einem Roman der Austen gleicht. Und so werden im Verlauf der Treffs Ehen auf den Prüfstand gestellt, amouröse Kontakte geknüpft und Tragödien gemeistert.

Kritik

Robin Swicord adaptiert mit namhaftem Ensemble Karen Joy Fowlers gleichnamigen Bestseller und kommentiert augenzwinkernd das Werk der titelgebenden Autorin.

Sie ist "Fachfrau" für (weibliche) Herzensangelegenheiten, Robin Swicord, die sich als Drehbuchautorin von "Die Geisha", "Zauberhafte Schwestern" oder "Betty und ihre Schwestern" einen Namen machte und nun mit der Adaption von Karen Joy Fowlers Bestseller "Der Jane Austen Club" ihr munteres Regiedebüt gibt. Mag die Titelheldin ihres augenzwinkernden Erstlings auch schon knapp 200 Jahre tot sein, die Charaktere ihrer sechs Romane leben weiter. In den sechs Mitgliedern des Literaturzirkels, die sich im heutigen Sacramento im Verlauf von sechs Monaten regelmäßig treffen, um über die amourösen Abenteuer von Emma Woodhouse, Elizabeth Bennet und Co. zu räsonieren.

Jeder der Teilnehmer ist irgendwie verletzt, alle haben so ihre Probleme mit der Liebe. Sylvia (Amy Brenneman), Mutter von drei Kindern, ist von ihrem Mann Daniel (Jimmy Smits) nach 32-jähriger Ehe einfach sitzen gelassen worden. Deren Tochter, Heißsporn Allegra (Maggie Grace), steckt mitten in einer stürmischen lesbischen Liebesaffäre, während die beste Freundin der Mama, Jocelyn, souverän gespielt von der hinreißenden Maria Bello, sich vermeintlich mehr für ihre Hundezucht als das andere Geschlecht interessiert. Zum Lesekreis gehören noch die geerdete, lebenslustige Bernadette (Kathy Baker), die reichlich verkniffene, verheiratete Prudie (Emily Blunt), die von wildem Sex mit fremden Männern träumt, sowie als einziger Mann, Grigg (Hugh Dancy), ein liebenswerter Computerfreak, der Science-Fiction-Literatur ebensoviel abgewinnen kann wie den Büchern von Ms. Austen.

Während also der "Buchclub" die einzelnen Werke der britischen Autorin "abarbeitet", lernt man als Zuschauer die Leseratten kennen und kann sich vielleicht sogar mit der einen oder anderen identifizieren. Parallelen zwischen Fiktion und Realität tun sich auf, "Verstand und Gefühl", "Sinn und Sinnlichkeit" sowie "Stolz und Vorurteil" finden in den einzelnen Charakteren ihre Entsprechung. Tragödie und Komödie liegen ganz nahe beieinander, Herzschmerz und Herzrasen wechseln sich bei dieser gepflegt fotografierten (Kamera: John Toon), realitätsnah ausgestatteten (Produktionsdesign: Rusty Smith) Arbeit ab. Austen-Fans sollten ihren Spaß daran haben, die raffinierten Referenzen zu entdecken, doch auch ausgewiesene Nicht-Leser kommen dank des schön angerichteten und präsentierten Buchstabensalats durchaus auf ihre Kosten. geh.

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Info

Plakat des Films: Der Jane Austen Club

Kinostart: 07.02.2008

USA 2007

Länge: 1 h 45 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Jane Austen Book Club

Regie: Robin Swicord

Drehbuch: Robin Swicord

Musik: Aaron Zigman

Produktion: Julie Lynn, John Calley, Diana Napper

Kostüme: Johnetta Boone

Kamera: John Toon

Schnitt: Marianne Brandon, Maryann Brandon

Ausstattung: Rusty Smith

Website: http://www.jane-austen-club.de

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