Komödie mit Jim Carrey über einen Pessimisten, der seinem Leben neuen Schwung gibt.

Kinostart: 19.02.2009

Jim Carrey

Jim Carrey
als Carl Allen

Zooey Deschanel

Zooey Deschanel
als Allison

Bradley Cooper

Bradley Cooper
als Peter

John Michael Higgins
als Nick

Terence Stamp
als Terrence Bundley

Rhys Darby
als Norm

Danny Masterson
als Rooney

Fionnula Flanagan
als Tillie

Sasha Alexander
als Lucy

Die Handlung von Der Ja-Sager

Totalverweigerer Carl Allen (Jim Carrey) steht in einer Sackgasse: Weil er beruflich wie privat alles ablehnt, was das Leben zu bieten hat, steckt er in einer existenziellen Krise. Da polt ihn ein Selbsthilfeprogramm um, das auf genau einem Prinzip beruht - zu allem und jedem "ja" zu sagen. Kaum folgt Carl dem Rat, aktiviert er erstaunliche Ressourcen. Er wird befördert und verliebt sich. Aber der "Ja-Sager" merkt: Die neuen Möglichkeiten bieten nicht nur Vorteile.

Gummigesicht Jim Carry, zuletzt im düsteren "Nummer 23" zu sehen, besinnt sich wieder auf seine Slapstick-Stärken und zieht alle Register eines Comedy-Kings. Wie einst als "Dummschwätzer", der nicht lügen konnte, stellt er sein Leben mit einer turbo-anarchischen Show auf den Kopf.

Der Pessimist Carl Allen befindet sich in einem jener Teufelskreise, die sich aus einer negativen Einstellung dem Leben gegenüber und privaten Niederlagen ergeben. Eine Tages trifft er auf einen Motivationstrainer, der ihm die einfache Weisheit mitteilt, doch ausnahmslos alles zu bejahen. Es ist fast ein Wunder, wie ein kleines Wort ein ganzes Leben verändert und so schlittert Allen mit voller Fahrt in alle Situationen hinein, denen er früher aus dem Weg gegangen ist. Plötzlich bieten sich ihm ungeahnte Chancen, die allerdings auch mit Gefahren verbunden sind.

Der Pessimist Carl Allen befindet sich in einem jener Teufelskreise, die sich aus einer negativen Einstellung und privaten Niederlagen ergeben. Eine Tages trifft er auf einen Motivationstrainer, der ihm die Weisheit mitteilt, doch ausnahmslos alles zu bejahen. Es ist fast ein Wunder, wie ein kleines Wort ein ganzes Leben verändert, und so schlittert Allen mit voller Fahrt in alle Situationen hinein, denen er früher aus dem Weg gegangen ist. Plötzlich bieten sich ihm ungeahnte Chancen, die allerdings auch mit Gefahren verbunden sind.

Kritik zu Der Ja-Sager

Ein etwas Zappel-gebremster aber gewohnt witziger Jim Carrey mutiert in Peyton Reeds durchaus hintersinniger Komödie vom Pessimisten zum Optimisten.

Ein neuer Jim Carrey ist angesagt. Okay, kein ganz neuer, aber zumindest ein generalüberholter. So wie Jerry Lewis eines Tages einfach nicht mehr wie ein Sechsjähriger "Dean" kreischen konnte/wollte, so mag sich Carrey wohl nicht mehr ausschließlich auf wildes Augenrollen, hysterisches Zähnefletschen und hypermotorisches Gezappel beschränken. "Ace Ventura" und "Die Maske" waren gestern, heute ist er "Der Ja-Sager", eine Art konvertierter "Dummschwätzer", der nach dem Besuch eines Selbsthilfeseminars einfach nicht mehr "nein" sagen kann. Dabei war das Carl Allens (Carrey) absolutes Lieblingswort, seitdem ihn seine Frau vor Jahren verlassen hat. Als Bankangestellter, der für die Kreditvergabe zuständig ist, hat er das Nein ausgelebt, mittels Stempel-Druck: "denied", zu Deutsch "abgelehnt".

Doch dann hat ihm Terrence Bundley - der stets großartige Terence Stamp -, megaerfolgreicher Barfuß-Guru in Sachen positivem Denken, ins Auge geblickt, ihn mit donnernder Stimme überzeugt, "nein" zum Nein zu sagen. Also sagt Carl fortan "ja". Zu dem Obdachlosen, der ihn bittet, im Auto mitfahren zu dürfen, zu der Internet-Anzeige, die ihn auffordert, einem persischen Dating-Dienst beizutreten, zu dem Zettel am Schwarzen Brett, der Koreanischkurse anbietet. Ja, er besucht fortan sogar die leidigen Themen-Partys seines britischen Vorgesetzten Norman (echte Entdeckung: Spielfilm-Debütant Rhys Darby), mal als Harry Potter mit aufgemalter Blitz-Narbe, mal - falsch gewandet - dessen "300"-Fete, Begrüßung: "We are Spartans!". Wie Allen zum "neuen" Menschen wird, davon erzählt mit gutem Gespür fürs richtige Comedy-Timing Regisseur Peyton Reed ("Trennung mit Hindernissen"), der Carrey fest im Griff hat, diesem aber dennoch genügend Raum für dessen Schnellfeuer-Wortwitz und physische Exaltiertheiten lässt. So "bandagiert" sich der gebeutelte Held das Gesicht mit durchsichtigem Klebestreifen oder rast mit einer geborgten Ducati durch die Straßen der Stadt - nur bekleidet mit einem Krankenhausnachthemd, was einen freizügigen Ausblick auf seinen (nicht gedoubelten) Allerwertesten erlaubt.

Apropos Zweirad. Das bringt den Roller-fahrenden Freigeist Allison (wunderbares Post-Flower-Power Blumenkind: Zooey Deschanel) ins Spiel. Sie reanimiert Carls Libido und revidiert dessen Weltsicht. Sei es als Sängerin der (eigens für den Film ins Leben gerufenen) Alternativ-Pop-Band Munchhausen by Proxy, sei es als etwas andere Fremdenführerin durch L.A. oder einfach durch verquere Weisheiten wie: "Die Welt ist ein Spielplatz. Aber irgendeinmal vergessen wir das alle." Was denn auch die Botschaft des Films ist: Think positive! Dass das aber in den USA mit ihrer zwanghaften Dauerlächler-Mentalität zur persönlichen Katastrophe ausarten kann, führt Carrey perfekt vor - nach durchlaufener Katharsis natürlich mit Happy Ending. Frei nach Nina Ruge: Alles wird gut. geh.

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Info

Plakat des Films: Der Ja-Sager
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 19.02.2009

USA 2008

Länge: 1 h 44 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Yes Man

Regie: Peyton Reed

Drehbuch: Jarrad Paul, Andrew Mogel, Nicholas Stoller

Musik: Lyle Workman, Mark Oliver Everett

Produktion: David Heyman, Richard D. Zanuck, Jim Carrey

Kostüme: Mark Bridges

Kamera: Robert Yeoman

Schnitt: Craig Alpert

Ausstattung: Andrew Laws

Website: http://www.derjasager.de