Kinostart: 30.12.2004

Charles Chaplin

Charles Chaplin
als Diktator Adenoid Hynkel / j

Jack Oakie
als Diktator Benzino Napaloni

Reginald Gardiner
als Kommandant Schultz

Henry Daniell
als Garbitsch

Billy Gilbert
als Feldmarschall Herring

Grace Hayle
als Madame Napaloni

Carter De Haven
als Botschafter von Bacteria

Paulette Goddard
als Hannah

Maurice Moscovitch
als Herr Jaeckel

Emma Dunn
als Frau Jaeckel

Bernard Gorcey
als Herr Mann

Paul Weigel
als Herr Agar

Chester Conklin
als Friseurkunde

Esther Michelson
als j

Hank Mann
als Infanterist

Florence Wright
als blonde Sekret

Rudolf Anders
als tomanischer Offizier

Handlung

Als der jüdische Friseur Charlie (Charles Chaplin) Jahre nach dem Ersten Weltkrieg endlich das Hospital verlassen kann, hat sich einiges zum Schlechten verändert daheim im Ghetto. Eine neue Regierung unter Führung des Diktators Adenoid Hynkel (auch Chaplin) bereitet einen Überfall auf das Nachbarland Austerlich vor und erklärt die Juden im eigenen Land zu Staatsfeinden. Durch ihre frappante Ähnlichkeit und nach einigen Abenteuern landet jedoch der Führer in den Mühlen der eigenen Horrorjustiz, während Charlie als anerkannter Staatschef die Gelegenheit bekommt, der Welt mal die Meinung zu sagen.

Charlie Chaplins visionäre Politsatire war auch sein erster Tonfilm. Da dieses Kleinod trotz anerkanntem Kultstatus leider selten im Fernsehen zu sehen ist, bringt die Kinowiederaufführung nun ein schönes Weihnachtsgeschenk für Cineasten.

Während die Truppen des Diktators Hynkel das Nachbarland Austerlich besetzen, gelingt es seinem Doppelgänger, dem jüdischen Friseur Charlie, aus dem Konzentrationslager zu fliehen. Den Wächtern, die ihn verfolgen, begegnet Hynkel, der anstelle Charlies festgenommen wird. Charlie wiederum wird mit dem Diktator verwechselt und gezwungen, anläßlich der Invasion eine Rede zu halten. Er nutzt die Gelegenheit dazu, einen flammenden Appell für Frieden, Freiheit und Gleichheit aller Menschen an die Welt zu richten.

Charlie Chaplin als unbedarfter, jüdischer Friseur wird mit dem Diktator "Hynkel" - einer grotesk verzerrten Karikatur Hitlers - verwechselt.

Kritik

In seiner einzigartigen Satire auf Hitler und die Nationalsozialisten gelang es Charlie Chaplin durch seine Doppelrolle, seine pantomimischen Fähigkeiten mit der von ihm bislang verschmähten Form des Tonfilms zu verbinden: während die Figur des Friseurs Charlie zunächst hauptsächlich von der Pantomime lebt, überschüttet der Diktator Hynkel das Publikum mit einem ungebremsten Wortschwall. Chaplin verwendete dabei Methoden, die von komischen Slapstick-Einlagen über die bissige Karrikatur bis hin zum offenen Appell an die Zuschauer reichten, um als Künstler zum Faschismus Stellung zu nehmen.

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Info

Plakat des Films: Der große Diktator
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 30.12.2004

USA 1940

Länge: 2 h 4 min

Genre: Komödie

Originaltitel: The Great Dictator

Regie: Charles Chaplin

Drehbuch: Charles Chaplin

Musik: Charles Chaplin, Meredith Willson

Produktion: Charles Chaplin

Kamera: Roland Totheroh, Karl Struss

Schnitt: Willard Nico

Ausstattung: J. Russell Spencer

Website: http://www.der-grosse-diktator.de

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