Remake des Abenteuerklassikers aus dem Jahr 1965, in dem die Mannschaft eines Transportflugzeugs in der Wüste abstürzt und sich selbst rettet.

Kinostart: 07.07.2005

Dennis Quaid

Dennis Quaid
als Frank Towns

Tyrese Gibson

Tyrese Gibson
als AJ

Giovanni Ribisi

Giovanni Ribisi
als Elliott

Miranda Otto
als Kelly

Tony Curran
als Rodney

Jacob Vargas
als Sammi

Hugh Laurie
als Ian

Kirk Jones
als Jeremy

Scott Michael Campbell
als Liddle

Kevork Malikyan
als Rady

Jared Padalecki
als Davis

Anthony Wong
als Schmuggler

Paul Ditchfield
als Dr. Gerber

Martin "Mako" Hindy
als Newman

Bob Brown
als Kyle

Yi-Ding Wang
als Schmuggler 2

Kee-Yick Cheng
als Schmuggler 3

Vernon Lehmann
als Schmuggler 4

Sticky Fingaz

Handlung

Eigentlich wollte Flugkapitän Frank Towns (Dennis Quaid) bloß ein paar Arbeiter von der stillgelegten Bohrplattform in der Wüste Gobi abholen, als seine Maschine plötzlich über dem endlosen Sandmeer den Geist aufgibt und zwischen Dünen notgelandet werden muss. Da die nächste Ansiedlung per Fußmarsch kaum zu erreichen ist und auch niemand an einer großangelegten Suchaktion Interesse zu zeigen scheint, ist guter Rat teuer. Außenseiter und Techniktüftler Elliott (Giovanni Ribisi) scheint jedoch einen parat zu haben.

Der einzige Ausweg führt zurück nach oben in diesem effektvollen Abenteuerdrama und Remake von Robert Aldrichs Kinoklassiker aus dem Jahr 1965, produziert von dessen Sohnemann William Aldrich und inszeniert von John Moore ("Im Fadenkreuz").

Der draufgängerische Pilot Frank Towns muss ein Transportflugzeug nach einem Sandsturm unsanft in der Wüste landen. Fast alle Passagiere und Mitglieder der bunt gemischten Truppe überleben, aber weder ist Hilfe in Sicht, noch reichen Wasser und Lebensmittel länger als 30 Tage. Deshalb will Techniknerd Elliot aus den Überresten ein neues Flugzeug bauen.

Pilot Frank Towns soll die Mannschaft einer entlegenen und unprofitablen Ölbohr-Station ausfliegen. Die Maschine wird eilig beladen, mit verschiedenem Material und unterschiedlichsten Menschen. Dann startet der metallene Vogel auch schon wieder, nur um wenige Minuten später abzustürzen. Jetzt sitzen sie fest, in den endlosen Sanddünen der Wüste Gobi, mit Proviant, der gerade mal für 30 Tage reicht. Die Zeit drängt, die Menschen streiten, und mittendrin bastelt Technikfreak Elliott an einem neuen Flugzeug.

Kritik

Spektakuläre Sturzlandungen werden dem US-Publikum in dieser Weihnachtsaison nicht nur in Martin Scorseses Biopic "Aviator", sondern auch in dem neu verfilmten Actionabenteuer "Flight of the Phoenix" geboten. Ein von Dennis Quaid in der James-Stewart-Rolle gesteuertes Transportflugzeug stürzt in der Gobi-Wüste ab, wonach die bunt gemischte Mannschaft versucht, einen Ausweg aus ihrer aussichtslosen Situation zu finden.

Erstaunlicherweise ist die Inszenierung vom ehemaligen Werbefilmer und "Im Fadenkreuz"-Regisseur John Moore mehr von den Figuren als von bombastischen Spezialeffekte angetrieben, wie es auch schon in Robert Aldrichs prickelndem Original von 1965 war. Dies könnte damit zusammenhängen, dass Produzent William Aldrich der Sohn des Originalregisseurs ist und entsprechendes Mitspracherecht hatte. Mit der hochkarätigen Besetzung des Vorgängers, die Namen wie Jimmy Stewart, Richard Attenborough, Hardy Krueger und Ernest Borgnine aufwies, kann die Neuadaption nicht mithalten. So scharen sich um Quaid als draufgängerische Pilot Frank Towns Tyrese Gibson ("2 Fast 2 Furious") als Kopilot AJ, Giovanni Ribisi wie zuletzt in "Sky Captain" als Techniknerd und Miranda Otto ("Der Herr der Ringe 1 & 2") als Ölcrew-Chefin Kelly. Ihre erfolglose Bohrstation inmitten mongolischen Brachlands wird von Towns dichtgemacht, der ihre Mannschaft samt Equipment zum nächsten größeren Posten soll. Ein Sandsturm verkürzt ihre Flugzeit und zwingt Towns, eine gewagte Crashlandung in der Wüste zu absolvieren, die fast alle Passagiere überleben. Ihre Wasser- und aus Pfirsichkonserven bestehende Essensration reichen für 30 Tage. Allerdings erkennen die Überlebenden alsbald, dass sie als "entbehrlich" angesehen werden und niemand nach ihnen sucht. Sie sind auf sich selbst angewiesen. Der mysteriöse Elliot (Ribisi mit hellblondem Schopf als verdruckst-überheblicher Bubi) gibt sich als Flugzeugingenieur aus, der meint, aus den Überresten ein neues Flugzeug bauen zu können. Zwischen ihm und Autoritätsfigur Towns kommt es erwartungsgemäß zum Zusammenstoß, doch letztlich packen alle gemeinsam an. Bevor ihr Phoenix sich aus der Asche erheben kann, gilt es neben der brütenden Hitze, Sandstürmen und kleinen Reibereien auch noch eine Konfrontation mit schießwütigen Nomadenschmugglern zu bewältigen.

Für die atemberaubende Absturzsequenz wurde in die Vollen gegriffen, ansonsten wird auf gute Actionhausmannskost wie Faustkämpfe und das Revolvefeuer gesetzt. Das Drehbuch, basierend auf dem Roman von Elleston Trevor und dem Originalskript von Lukas Heller, adaptierten Scott Franks ("Minority Report") und Schauspieler und Filmemacher Edward Burns solide, jedoch ohne wirklich frische Ideen. Amüsant eckt auch die kunterbunte von Johnny Cash zu Outkast reichende Musikauswahl an. Imposant hingegen sind alle Luftaufnahmen - vor allem der finale Flug des Phoenix ist ein kleines Filmwunder, das das Lösen des Tickets allemal rechtfertigt. ara.

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Info

Plakat des Films: Der Flug des Phoenix
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 07.07.2005

USA 2004

Länge: 1 h 53 min

Genre: Action

Originaltitel: The Flight of the Phoenix

Regie: John Moore

Drehbuch: Scott Frank, Edward Burns

Musik: Marco Beltrami

Produktion: John Davis, Wyck Godfrey, William Aldrich, Alex Blum

Kostüme: George L. Little

Kamera: Brendan Galvin

Schnitt: Don Zimmerman

Ausstattung: Patrick Lumb, James Bass, Alan Hook

Website: http://www.derflugdesphoenix-derfilm.de/

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