Carol Reeds schwarz-weiß Klassiker aus dem Jahr 1949 mit Joseph Cotten und Orson Welles in den Hauptrollen.

Kinostart: 06.01.1950

Die Handlung von Der dritte Mann

Wien in der Nachkriegszeit: Der Pleite gegangene Autor billiger Westernromane, Holly Martins, bekommt von seinem Jugendfreund Harry Lime das Angebot für einen Job. Doch als Holly in Wien ankommt, muss er feststellen, dass sein Freund kurz zuvor bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Bei seiner Beerdigung erfährt er, dass Harry ein mieser Schieber gewesen sein soll und er besser zurück nach Hause reisen soll.

Doch Holly denkt gar nicht daran und stößt langsam auf immer mehr Details des Unfalls. Harry wurde demnach von seinem eigenen Fahrer überfahren und von zwei Bekannten auf den Gehweg getragen. Von einem Portier erfährt er jedoch, dass noch ein dritter Mann daran beteiligt gewesen sein soll. Doch noch bevor es zur Unterredung Hollys mit dem Portier kommt, wird dieser ermordet aufgefunden.

Holly wird langsam klar, dass er sich in die Machenschaften einer der gefährlichsten Schieberbanden Wiens eingemischt hat, doch dies hält ihn nicht von seinen Ermittlungen ab. Bald schon wird er auf einen Verfolger aufmerksam, dessen Identität den ganzen Fall noch einmal über den Haufen werfen sollte.

Der dritte Mann - Ausführliche Kritik

„Der dritte Mann“ ist ein spannender Thriller des Regisseurs Carol Reed, zudem Graham Greene das Drehbuch beisteuerte. Obwohl der Film oftmals als Film noir bezeichnet wird, ist diese Genrezuordnung doch nicht ganz treffend. Vielmehr erinnert er an die klassischen Thriller, wie wir sie beispielsweise von dem Altmeister des Horrors und Thrillers Alfred Hitchcock kennen.

Neben Joseph Cotten in der Hauptrolle des Holly Martin ist hier zudem der bekannte Regisseur Orson Welles in der Rolle des scheinbar toten Freundes Harry Lime zu sehen. Bei seinem Erscheinen 1949 und auch heute noch wurde der Film zum Großteil sehr positiv aufgenommen, da er nicht nur eine packende Spannung aufbaut, sondern auch für einige Überraschungen sorgt. Besonders zur Popularität des Films beigetragen hat die spontane und improvisierte sogenannte Kuckucksuhr-Rede von Orson Welles, die er während des großen Finales auf einem Riesenrad hält.

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Info

Plakat des Films: Der dritte Mann

Kinostart: 06.01.1950

Genre: Thriller