Respektlose Komödie über einen von Neurosen geplagten Verlierer, der sich sein Selbstbewusstsein von Billy Bob Thornton aufmöbeln lässt.

Kinostart: 02.08.2007

Horatio Sanz
als Diego

Jacinda Barrett
als Amanda

Todd Louiso
als Eli

Matt Walsh
als Walsh

Paul Scheer
als Little Pete

Sarah Silverman
als Becky

Luis Guzmán
als Sergeant Moorehead

David Cross
als Jan

DeRay Davis
als Bee Bee

Ben Stiller
als Lonnie

Dan Fogler
als Zack

Handlung

Selbstvertrauen zählt nicht zu den Stärken des verschüchterten Parkuhrwächters Roger (Jon Heder), der jegliche Konfrontation mit Falschparkern und dem anderen Geschlecht scheut. Weshalb er sich auch nicht traut, seine hübsche Nachbarin Amanda (Jacinda Barrett) anzusprechen. Nach einem Nervenzusammenbruch findet Roger Hilfe in einem Geheimkurs von Salonlöwe Dr. P (Billy Bob Thornton), der ihn und andere Loser zu Don Juans ausbildet. Kaum hat Roger Erfolg, macht sich Dr. P an sein Mädchen ran.

Als Meister moderner Anarchokomödien erweist sich Todd Phillips ("Old School"), dessen guter Mix aus "Jungfrau (40), männlich, sucht ..." und "Die Rache der Eierköpfe" einen richtig coolen Cast aufweist. Zwischen urkomischen Gags hat Ben Stiller einen heißen Cameoauftritt.

Nicht allzu erfolgreich verteilt der sensible Roger in New York Strafzettel für falsches Parken. Auch sonst leidet er unter mangelndem Selbstvertrauen und Angstzuständen, die für ihn aber erst in dem Moment unerträglich werden, als er bei der Frau seiner Träume abblitzt. Um den nicht länger haltbaren Zustand zu ändern, besucht Roger einen geheimen Kurs des sensationell lässigen Dr. P, der das Vertrauen seiner Schüler wieder aufbaut und Supermachos aus ihnen macht. Tatsächlich kann Roger bald Erfolge vorweisen. Dann muss er aber erleben, dass Dr. P sich ausgerechnet an Rogers Mädchen heranmacht. Das Duell kann beginnen.

Der sensible Roger ist in New York als männliche Politesse unterwegs und hat dabei einige Probleme mit mangelndem Selbstvertrauen und Angstzuständen. Unerträglich wird es für ihn allerdings erst, als er bei seiner Traumfrau abblitzt. Um den nicht länger haltbaren Zustand zu ändern, besucht Roger einen geheimen Kurs des Dr. P, der das Vertrauen seiner Schüler wieder aufbaut. Tatsächlich kann Roger bald Erfolge vorweisen. Dann muss er aber erleben, dass Dr. P sich ausgerechnet an Rogers Mädchen heranmacht.

Kritik

Eine Schule, die Schlappschwänze zu Schlitzohren erzieht, wird von Billy Bob Thornton mit "Bad Santa"-angehauchter Abzocker-Attitüde in dieser "Rache der Eierköpfe"-Variante betrieben.

Sein gelehriger Musterschüler ist Obernerd Jon "Napoleon Dynamite" Heder, der zunächst als der erbärmliche Verlierertyp Roger vorgestellt wird. Roger teilt mehr schlecht als recht Strafzettel aus (erboste Homeboys rauben ihn bis auf die Unterwäsche aus - ein visueller Gag, der ähnlich unästhetisch wie Will Ferrells Blöße in "Old School" ausfällt) und himmelt peinlich verdruckst seine hübsche Nachbarin Amanda (Jacinda Barrett aus "Der letzte Kuss") an. Sein verkorkstes Leben ändert sich gravierend, als er das Seminar des abgebrühten Dr. P besucht, der mit seinen unkonventionell-brachialen Methoden weinerliche Mamasöhnchen wie Roger in coole Machos verwandelt. Doch Roger macht Dr. P allzu schnell zu große Fortschritte und daher beschließt er, ihm die mittlerweile interessierte Amanda wieder auszuspannen. Ein giftiger Kleinkrieg, bei dem sich die beiden Rivalen ohne Rücksicht auf Verluste auszustechen versuchen, nimmt seinen Lauf.

Regie führte Todd Philips, der mit "Old School" punkten konnte, mit seinem "Starsky & Hutch"-Remake jedoch eher daneben zielte. Eine Neuverfilmung ist auch "School for Scoundrels" (das britische Original stammt von 1959). Dabei wird versucht sich an "Jungfrau (40), ledig, sucht..." zu orientieren, wobei die Lacher hier allerdings um einiges dünner gesät sind und die Gags häufig in eine unangenehm sadistische Bresche schlagen. Thornton wird dabei allerdings kaum Gelegenheit geboten, zu misanthropischer Höchstform aufzulaufen, stattdessen sind es Michael Clarke Duncan als sein furchterregender Assistent (der sich im Off schon mal sexuell an den Schülern vergreift) und Ben Stiller in einem amüsanten Kurzauftritt, die sich in dieser Sparte hervortun. Problematisch ist vor allem die mangelnde Chemie zwischen Heder und Barrett sowie seinem Widersacher Thornton. Diese Schule wird daher voraussichtlich von vielen im Kino geschwänzt werden, um sich dann vermehrt zum DVD-Unterricht zu melden. ara.

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Info

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  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 02.08.2007

USA 2006

Länge: 1 h 41 min

Genre: Komödie

Originaltitel: School for Scoundrels

Regie: Todd Phillips

Drehbuch: Todd Phillips, Scot Armstrong, Simon Rose

Produktion: Geyer Kosinski, Todd Phillips, Daniel Goldberg

Kostüme: Robin A. Roberts

Kamera: Jonathan Brown

Schnitt: Leslie Jones, Dan Schalk

Ausstattung: Nelson Coates

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