Von "Problembär" Bruno inspirierte TV-Komödie.

Kinostart: nicht bekannt

Harald Krassnitzer

Harald Krassnitzer
als Konrad Rettensteiner

Fritz Karl

Fritz Karl
als Hubert Wolfgruber

Nadeshda Brennicke

Nadeshda Brennicke
als Linde Bl

Johann Nikolussi
als Romed Krautschneider

Erwin Steinhauer
als Tiroler Landeshauptmann

Walter Sachers
als Jakob Krautschneider

Herbert Knaup
als Matthias Lettenbichler

Eisi Gulp
als Bayerischer Indianer

Jarmo Mäkinen
als Aki

Franz Kriege
als Bayerischer Ministerpr

Eero Milonoff
als Mika

Klaus Haderer
als Tierarzt im Zoo

Claudia Wipplinger
als Frau Lettenbichler

Sissi Wolf
als Tiroler Telefonistin

Pepi Pittl
als Tiroler Bauer

Kritik

Spritzige Komödie, die das traurige Schicksal des Problembären Bruno in eine Romanze für Tier wie Mensch umwandelt.

Ein Braunbär in freier Wildbahn sorgt als Grenzgänger zwischen Tirol und Bayern für Furore. Weil Meister Petz so manches Lämmlein reißt, immer wieder Bienenstöcke plündert und als größte Vorliebe Gartenwirtschaften aufsucht, um sich an Speis und Trank (gerne auch an einer Maß) der geflüchteten Gäste zu verlustieren, fordern die aufgeschreckten Menschen den Abschuss der "Bestie". Nach anfänglichem Zetern ringt man sich auch auf politischer Ebene zu dieser unpopulären Entscheidung durch, wobei Bayern wie Tiroler gleichermaßen hoffen, die Exekution möge doch beim Nachbarn über die Bühne gehen.

BR und ORF haben sich dieser deutsch-österreichischen Schicksalsgeschichte angenommen und zeigen sie als völlig überzeichnete Komödie mit nicht ganz kitschfreiem Happy End. Über die gesamten 90 Minuten verliert Xaver Schwarzenbergers Film zwar ein wenig vom Drive, den der vorab gezeigte Trailer des BR versprach. Unterhaltsam bleibt die Jagd auf Bruno dennoch. Auch die angezettelte Dreiecksgeschichte zwischen militanter Tierschützerin (Nadeshda Brennicke), aus Kanada importiertem Großwildjäger mit Tiroler Wurzeln (Fritz Karl) und einem auf den Bankrott zusteuernden Tierparkdirektor (Harald Krassnitzer) funktioniert gut. Vor allem Nadeshda Brennicke spielt die gleichsam unendlich naive, wie überaus gewitzte Tierschützerin ganz hervorragend - nur ihre widernatürlich groß wirkenden Lippen passen nicht zum Erscheinungsbild.

Ein tolldreister Einfall ist es, die finnischen Bärenjäger, die tatsächlich eingekauft wurden, aber deren Hunde in Hitze und alpiner Höhenluft schlapp machten, als immerzu Schnaps saufende Leningrad Cowboys zu verkaufen. Da wird das Klischee dann fast schon überstrapaziert. Trotz eindeutigen Wiedererkennungseffekts bleibt Stoiber-Darsteller Franz Kriege ein wenig blass. Ein ganz anderes Kaliber ist da der von Erwin Steinhauer gespielte Tiroler Landeshauptmann, der genüsslich seinem bayerischen Kollegen zum (vermeintlichen) Abschuss Brunos gratuliert. Den skurrilsten Auftritt bekommt jedoch Eisi Gulp als bayerischer Alpenindianer und Bärenflüsterer. fra.

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Info

Plakat des Films: Der Bär ist los! Die Geschichte von Bruno

Kinostart: nicht bekannt

Deutschland/Österreich 2008

Genre: Komödie

Originaltitel: Der Bär ist los! Die Geschichte von Bruno

Regie: Xaver Schwarzenberger

Drehbuch: Felix Mitterer

Musik: Hans-Jürgen Buchner

Produktion: Heinrich Ambrosch

Kostüme: Heidi Melinc

Kamera: Michael Stöger

Schnitt: Helga Borsche

Ausstattung: Petra Heim

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