Romantische Komödie, die der ersten Liebe ein zweite Chance geben will, mit "Eine wie keine"-Charmeur Freddie Prinze Jr.

Kinostart: 08.06.2000

Freddie Prinze

Freddie Prinze
als Al Conelly

Julia Stiles

Julia Stiles
als Imogen

Selma Blair

Selma Blair
als Cyrus

Shawn Hatosy
als Eddie Hicks

Zak Orth
als Monk Jablonski

Ashton Kutcher
als Jim Morrison

Rosario Dawson
als Lana

Henry Winkler
als Chef Ray

Lucie Arnaz
als Judy Connelly

Die Handlung von Den einen oder keinen

Der begeisterte Hobby-Koch Al erzählt in einem Café mit lauter knutschenden Pärchen in Rückblenden von seiner ersten großen Liebe, der künstlerisch talentierten Imogen: Kennenlernen, erster Kuss, erstes Mal, erster Knatsch, großer Liebeskummer, Trennung. Nachdem Al versucht sich umzubringen, geben die beiden ihrer Liebe eine neue Chance.

Als die Kunststudentin Imogen in einer New Yorker Bar dem College-Boy Al über den Weg läuft, ist es Liebe auf den ersten Blick. Zunächst beginnen die beiden, sich auf platonischer Ebene zu nähern. Sie tauschen sich über ihre Lieblings-Musik, ihr Lieblings-Essen und ihre Lieblings-Bilder aus, ehe sie nach einem wunderbaren Abend gemeinsam im Bett landen. Doch das junge Glück währt nur kurz. Die 19-jährige befürchtet plötzlich schwanger zu sein und über dem Duo schwebt mit einem Mal das berühmt-berüchtigte Wort Bindungsangst...

Die Kunststudentin Imogen verliebt sich in Al und nach einer platonischen Annäherung landen sie eines Abends im Bett. Doch hält das junge Glück lange an? Dieser flotte Teeny-Film ist voller Herz, Schmerz und Leidenschaft, aber auch voll mit treffsicherem Humor.

Kritik zu Den einen oder keinen

Die romantische Highschool-Komödie "Eine wie keine" erwies sich für Miramax und Kinowelt als unerwarteter Glückstreffer, den sie nun mit der romantischen College-Komödie "Down To You" gerne wiederholen würden. Erneut findet sich der sympathische Herzensbrecher Freddie Prinze Jr. (zuletzt auf Tom-Cruise-Kurs in "Wing Commander") in der Hauptrolle. Diesmal ist es Julia Stiles (ebenfalls Teenieflick-erprobt mit "10 Dinge, die ich an Dir hasse"), mit der er die erste große Liebe erlebt.

Am kreativen Ruder befindet sich mit Autor Chris Isacsson ein Regienovize, dem seine Unerfahrenheit mit seiner teils etwas unbeholfenen Inszenierung recht deutlich anzumerken ist. Er rollt abwechselnd romantisch, albern und sentimental die Lovestory zwischen den beiden Collegestudenten Al und Imogen aus. Wie der Slogan "Eine neue Komödie darüber, der ersten Liebe eine zweite Chance zu geben." erläutert, wird zunächst am (vorläufigen) Ende der Beziehung angeknüpft. Al ist in einem Café voller Pärchen, wendet sich mit treuherzigem Dackelblick an die Kamera und beginnt in Rückblenden von seiner großen Liebe zu erzählen. Die vorhersehbare Anatomie ihrer Beziehung umfasst das erste Kennenlernen, den ersten Kuss, das erste Mal, den ersten Knatsch, die erste Versuchung und schließlich den ersten großen Liebeskummer. Al ist ein ganz normaler Typ mit kulinarischen Ambitionen aus gut betuchtem Elternhaus, während Imogen wie Rachael Leigh Cooks Figur in "Eine wie keine" künstlerisch talentiert ist, dabei weder arm ist, noch ein Makeover benötigt oder den Spott ihrer Mitstudenten ertragen muss. Bei der Figurenzeichnung der Nebendarsteller scheint es Isacsson vor allem um pubertäre Anzüglichkeit zu gehen. So besteht der gemeinsame Freundeskreis aus einem verruchten Pornostarlet (Selma Blair), einer trinkfreudigen Nymphomanin, einem dauerzugedröhnten Proll (Shawn Hatosy, der in "Outside Providence" eine ähnliche Figur abgab) und einem Orson-Welleschem-Allroundtalent (Zak Orth), der filmt, schreibt und schauspielert. Die witzigste Szene im Film wurde allerdings Als Vater (Henry Winkler) geschenkt, der ein bekannter TV-Koch ist und sich vorstellt, eine Reality-TV-Kochshow in der Machart der Serie "Cops" auf die Beine zu stellen. Das letzte Drittel des Films bewegt sich dagegen auf vertrautem Tränendrüsen-Terrain, als Al einen Selbstmordversuch unternimmt. Erwartungsgemäß spielt sich diese Achterbahnfahrt der Liebe mit der entsprechenden akustischen Beschallung im Hintergrund ab, die von erotischem Classic Soul à la Barry White zu neuerer Ware wie Folk Implosion reicht. ara.

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Info

Plakat des Films: Den einen oder keinen
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 08.06.2000

USA 2000

Länge: 1 h 32 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Down to You

Regie: Kris Isacsson

Musik: Edmund Choi

Produktion: Jason Kliot, Joana Vicente

Kamera: Robert Yeoman

Schnitt: Stephen A. Rotter

Ausstattung: Kevin Thompson