Kinostart: 13.11.2008

Rufus
als Robert

Ticky Holgado
als Marcel Tapioca

Anne-Marie Pisani
als Madame Tapioca

Edith Ker
als Gro

Howard Vernon
als Froschmann

Handlung

In einer verlassenen Ödnis außerhalb der Stadt birgt ein düsteres Mietshaus eine wundersame Schicksalsgemeinschaft. Metzger und Hauseigentümer Clapet (Jean-Claude Dreyfus) füllt die Kochtöpfe seiner Bewohner mit dem Fleisch unglückseliger Besucher, die sich in das Niemandsland verirren. Auch der arbeitslose Clown Louison (Dominique Pinon) droht als Eintopf zu enden, verliebt sich aber in Clapets Tochter, die Cellistin Julie (Marie-Laure Dougnac).

Kannibalen und unterirdische Vegetarier liefern sich Scharmützel in der längst zum Klassiker gereiften Fantastik-Groteske von Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro ("Die Stadt der verlorenen Kinder"). Mit ihrer skurrilen und vor Einfällen berstenden Komödie schufen sie ein Kultereignis.

In einem wundersamen Niemandsland außerhalb der Stadt und jenseits der geregelten Versorgung lebt eine seltsame Schicksalsgemeinschaft im Haus des Metzgers. Der wiederum füllt die Kochtöpfe seiner Schutzbefohlenen mit dem Menschenfleisch unglückseliger Besucher, die sich in die Ödnis verirren oder Arbeit suchen. Wie Louison, der arbeitslose Clown. Dummerweise verliebt sich des Fleischers Cello-spielendes Töchterlein Julie in den geschickten Toren - und lebt seither voller Angst, daß ihr Louison geschlachtet den Weg alles Irdischen geht. Um dies zu verhindern, geht Julie eine Allianz mit den vegetarischen Kanalisationsrebellen, den Troglodisten, ein und führt damit den Untergang des Vaters und (fast) aller Kannibalen im Hause herbei.

Eine meisterliche Komödie des abseitigen Humors, in dem skurrile Einfälle und Ideen Funken schlagen: Clown Louison verirrt sich in das Haus eines Metzgers, der mit dem Fleisch von Neuankömmlingen die hungrigen Mäuler der kannibalistischen Altmieter zu stopfen pflegt. Doch der Metzger hat diesmal die Rechnung ohne seine verliebte Tochter gemacht...

Kritik

Eine meisterliche Komödie des abseitigen Humors, in dem skurrile Einfälle und Ideen Funken schlagen: der schrille Spaß des Macher-Duos Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro, die für Drehbuch und Regie verantwortlich zeichnen, wurde mit vier Césars und dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Seit den Filmen der legendären Monty Pythons hat man solch respektlose und unverschämte Gemeinheiten nicht mehr erlebt. In Deutschland erwies sich der ausgezeichnet besetzte Film mit dem kleinen Budget (6 Millionen Mark) und den großartigen Sets und Bauten als Sleeper-Hit mit ungeahntem Potential. Ein Publikumsrenner und Kultereignis, das seinen Weg auch auf Video machen sollte.

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Info

Plakat des Films: Delicatessen
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 13.11.2008

Frankreich 1990

Länge: 1 h 39 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Delicatessen

Regie: Jean-Pierre Jeunet, Marc Caro

Drehbuch: Gilles Adrien, Jean-Pierre Jeunet, Marc Caro

Musik: Carlos D'Alessio

Produktion: Claudie Ossard

Kostüme: Valérie Pozzo di Borgo

Kamera: Darius Khondji

Schnitt: Hervé Schneid

Ausstattung: Kreka Kjnakovic, Jean-Philippe Carp

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