Eigenwilliger, deshalb aber nicht minder unterhaltsamer Vampir-Actionfilm über eine von Vampiren beherrschte und von Großkonzernen kontrollierte Welt, in der eine Handvoll überlebender Menschen die Heilung für die Blutsaugerepidemie entdecken.

Kinostart: nicht bekannt

Ethan Hawke

Ethan Hawke
als Dr. Edward Dalton

Willem Dafoe

Willem Dafoe
als Lionel „Elvis“ Cormac

Sam Neill

Sam Neill
als Charles Bromley

Michael Dorman
als Frankie Dalton

Isabel Lucas
als Alison Bromley

Claudia Karvan
als Audrey Bennett

Vince Colosimo
als Christopher Caruso

Christopher Kirby
als Jarvis Bayom

Paul Sonkkila
als General Williams

Jay Laga'aia
als Senator Turner

Damien Garvey
als Senator Westlake

Todd Levi
als Turnbull

Mungo McKay
als Colin Briggs

Emma Randall
als Ellie Landon

Die Handlung von Daybreakers

Im Jahr 2019 wird die Welt nach einer von Fledermäusen verursachten Epidemie von Untoten bevölkert, die sich wegen Blutknappheit selbst bekriegen. Zufällig lernt der Wissenschaftler Edward, der für den an Blutersatz arbeitenden Großkonzern des Industriellen Bromley tätig ist, eine Gruppe Menschen kennen, die eine Methode entdeckt haben, Vampire in Menschen zurück zu verwandeln. Bromley und seine militärischen Schergen wollen nichts von dieser Methode wissen und bekämpfen sie - mit großer Gewalt.

Im Jahr 2019 wird die Welt nach einer von Fledermäusen verursachten Epidemie von Vampiren bevölkert, die sich wegen zunehmender Blutknappheit gegenseitig bekriegen. Zufällig lernt der Wissenschaftler Edward, der für den an Blutersatz arbeitenden Großkonzern des Industriellen Bromley tätig ist, eine Aktivistengruppe kennen, die eine Methode entdeckt hat, Vampire in Menschen zurück zu verwandeln. Bromley und seine militärischen Schergen wollen nichts von dieser Methode wissen und bekämpfen sie mit allen Mitteln.

Kritik zu Daybreakers

Futuristischer Vampirthriller mit Ethan Hawke ("Before Sunrise"), in der Blutsauger die Welt regieren und aufgrund der zunehmenden Menschenknappheit vor einer lebensbedrohlichen Nahrungskrise stehen.

Die australischen Brüder Michael and Peter Spierig gaben 2003 ihr Debüt mit der amüsanten Zombie-Splatterkomödie "The Undead", die in Fankreisen hochgelobt wurde, und bleiben ihrem präferierten Genre auch bei ihrem zweiten, deutlich aufwändiger realisierten und hochkarätiger besetzten Film treu. Nach eigenem Drehbuch umgesetzt, entwarfen sie eine detaillierte Zukunftsvision voller Metaphern und religiöser Symbole.

Man schreibt das Jahr 2019. Die Mehrheit der Bevölkerung besteht nach einer von Fledermäusen verursachten Epidemie aus unsterblichen Untoten. Der Blutnachschub ist daher spärlich, die Gesellschaft droht in Chaos zu verfallen. Aufgrund der Unterernährung degenerieren die Blutsauger zu tollwütigen Fledermausmonstern, die Jagd auf andere Vampire machen. Der Megakonzern von Charles Bromley (Sam Neill) will daher einen Blutersatz entwickeln. Einer der beteiligten Wissenschaftler ist der menschenfreundliche Hämatologe Edward Dalton, gespielt von Ethan Hawke, der zufällig Bekanntschaft mit einer Gruppe von mit Armbrüsten bewaffneten Menschen schließt. Darunter befinden sich der knorrige Elvis (Willem Dafoe übernimmt einen ähnlichen Part wie Kris Kristofferson in der "Blade"-Trilogie) und die resolute Audrey (Aussie-Star Claudia Karvan könnte als Famke Janssens Zwillingsschwester durchgehen). Sie haben eine Methode entdeckt, Vampire in Menschen zurück zu verwandeln und verfügen damit über den Schlüssel zur Rettung der Welt. Kommerzhai Bromley und seine militärischen Schergen sind von dieser Lösung nicht sonderlich begeistert. Er will sie verhindern, wenn nötig auch mit Gewalt.

Daraus resultieren etliche Splatter-Action-Momente - Körper-Explosionen, Organ-Regen und Köpfe-Rollen nach bewährtem Oldschool-Horrormuster inklusive. Der eigentliche Unterhaltungswert der allegorischen Sci-Fi-Vision mit Fangzahn-Eskapaden liegt jedoch vorrangig im durchdachten Alltagsporträt der Vampirwelt. Dafür ließen sich die Filmemacher durch einen Wettbewerb inspirieren, der das Leben in einer lichtsterilen Umwelt ausmalte. So haben beispielsweise Autos schwarz getönte Scheiben, der Fahrer navigiert mit einem Videomonitor. Dies resultiert im Film in einer innovativen Autoverfolgungsjagd, in der Edward weniger den Projektilen denn den durch die Einschüsse einfallenden Sonnenstrahlen ausweichen muss. Wenn auch nicht unbedingt brandneu, so doch trefflich eingesetzt sind des weiteren die Ideen von globalen Konzernen als buchstäblich herzlose Blutsauger und Blut als Metapher für zur Neige gehende Rohstoffe. Trotz vergleichsweise bescheidener Mittel ergibt sich so ein ambitioniertes und kurzweiliges Horrordrama, das Fans weltweit zu schätzen werden wissen. ara.

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Info

Plakat des Films: Daybreakers

Kinostart: nicht bekannt

USA 2009

Genre: Horror

Originaltitel: Daybreakers

Regie: Michael Spierig, Peter Spierig

Drehbuch: Michael Spierig, Peter Spierig

Musik: Christopher Gordon

Produktion: Chris Brown, Bryan Furst, Sean Furst

Kamera: Ben Nott

Effekte: Clint Ingram

Schnitt: Matt Villa

Ausstattung: Matthew Putland, Bill Booth

Website: http://www.daybreakers-film.de