Zauberhafter Kinderfilm um einen Jungen, der ümit Hilfe eines magischen Flugzeugs über den Tod des Vaters hinwegkommt.

Kinostart: 03.05.2007

Isabelle Carré

Isabelle Carré
als Catherine

Roméo Botzaris
als Charly

Vincent Lindon

Vincent Lindon
als Pierre

Alicia Djemaï
als Mercedes

Nicolas Briançon
als Xavier

Die Handlung von Das Zauberflugzeug

Der angesehene Ingenieur und Pilot Patrick (Vincent Lindon) sieht seine Frau Catherine (Isabelle Carre) und seinen Sohn Charly (Roméo Botzaris) arbeitsbedingt nur selten. Statt dem ersehnten Fahrrad schenkt er Charly ein stattliches Modellflugzeug zu Weihnachten. Als Patrick durch einen Unfall stirbt, erwacht das Modell zu magischem Leben. Schon beschlagnahmt sein Kollege Xavier (Nicolas Briancon) das Zauberflugzeug für Tests, aber Charly will es mit Nachbarmädchen Mercedes (Alicia Djemaï) zurückholen.

Sorgfältiges, lyrisch inszeniertes Märchen für Kinder jeden Alters. Fantasievoll und einfühlsam führt Cédric Kahn ("Meine Heldin") an den Umgang mit Trauer und Verlust heran. Das unaufgeregte Abenteuer verzichtet auf die gängige Sucht zum großen Spektakel.

Während überall die Kinder mit ihren Eltern Weihnachten feiern, wartet Charly auf den Vater, der erst nachts nach Hause kommt und ihm statt des gewünschten Fahrrades ein selbst gebasteltes Flugzeug schenkt. Als der Vater wenige Wochen später bei einem Unfall stirbt, reagiert der Knirps scheinbar ungerührt. Erst als das Flugzeug magische Kräfte entwickelt, glaubt er an ein Zeichen, den Papa wiederzufinden.

Charly ist ein Einzelkind, ein Träumer. An Weihnachten wartet er mit seiner Mutter auf den Vater, einen Flugzeugingenieur bei den Streitkräften. Der kommt spät und schenkt dem enttäuschten Sohn ein selbst gebasteltes Flugzeug. Auf den tödlichen Unfall des Vaters wenige Wochen später reagiert der Knirps scheinbar ungerührt und verdrängt die Wirklichkeit. Erst als das Flugzeug magische Kräfte entwickelt, von selbst fliegt und immer wieder zu ihm zurückkehrt, glaubt er an ein Zeichen, den Papa wiederzufinden.

Kritik zu Das Zauberflugzeug

Zauberhafter Kinderfilm aus Frankreich: Ein magisches Modellflugzeug hilft einem kleinen Jungen, den plötzlichen Tod des Vaters zu überwinden.

Auf weltweiten Kinderfilmfestivals sammelte diese sensible Betrachtung über das Loslassen und Abschiednehmen eines Achtjährigen Meriten, aber auch Erwachsene sollten durch die sensible Erzählform in klarer Bildsprache gerührt sein, die Themen wie Tod und Trauer differenziert angeht, ohne in Larmoyanz zu verfallen. Charly (beeindruckend gespielt vom zehnjährigen Romé Botzaris) ist ein Einzelkind und Einzelgänger, ein Träumer. Während in der Nachbarschaft die Kinder mit ihren Eltern Weihnachten feiern, wartet er mit seiner Mutter auf den Vater, einen Flugzeugingenieur bei den Streitkräften. Der kommt erst nachts nach Hause und schenkt dem enttäuschten Sohn statt des gewünschten Fahrrades ein selbst gebasteltes Flugzeug. Auf den tödlichen Unfall des Familienoberhauptes wenige Wochen später reagiert der Knirps scheinbar ungerührt ("Opa, kann ich jetzt Hausaufgaben machen") und verdrängt unter Schock die Wirklichkeit. Erst als das Flugzeug magische Kräfte entwickelt, von selbst fliegt und immer wieder zu ihm zurückkehrt, glaubt er an ein Zeichen, den Papa wiederzufinden.

Märchenhaft und voller Poesie zeichnet Cédric Kahn das kindliche Umgehen mit einem Schicksalsschlag, den Widerstand gegen Autoritäten und die Hoffnung auf einen Neuanfang nach dem endgültigen Adieu, einer fantastischen Begegnung mit dem Verstorbenen, die ihm Sicherheit gibt, dass der immer von oben ein waches Auge auf ihn haben, er nie allein sein wird. Die metaphysischen Bezüge bilden nur die Folie für die Auseinandersetzung mit und die Verarbeitung von Verlust, das Wiedergewinnen von Selbstvertrauen und die Bereitschaft, sich gemeinsam mit der Mutter dem Leben ohne Vater zu stellen. Mit viel Gespür für jugendliche Nöte nimmt Kahn seinen Protagonisten ernst, ohne unterhaltende Action oder altersgemäßen Witz zu vernachlässigen. Da triumphieren Charly und seine Freundin über hinterhältige oder überforderte Erwachsene, kriegt der böse Forscher sein Fett ab, der heimlich im Labor mit dem Flugzeug herumexperimentiert, sind Soldaten leicht zu überlisten. Ein originelles Abenteuer-Märchen, das Klein und Groß ins Herz trifft. mk.

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Info

Plakat des Films: Das Zauberflugzeug

Kinostart: 03.05.2007

Deutschland/Frankreich 2005

Länge: 1 h 40 min

Genre: Komödie

Originaltitel: L' avion

Regie: Cédric Kahn

Drehbuch: Cédric Kahn, Ismael Ferrhouki

Musik: Gabriel Yared

Produktion: Olivier Delbosc, Marc Missonnier, Dirk Beinhold

Kostüme: Pascaline Chavanne

Kamera: Michel Amathieu

Schnitt: Noëlle Boisson

Ausstattung: Arnaud de Moléron