Berührende Geschichte, deren Ende allein von einem Schachturnier abhängt. 

Kinostart: 07.11.2019

Die Handlung von Das Wunder von Marseille

Der achtjährige Fahim (Ahmed Assad) und sein Vater Nura (Mizanur Rahaman) sind gezwungen aus politischen Gründen ihre Heimat Bangladesch zu verlassen und fliehen gemeinsam nach Paris. Die beiden müssen nicht nur ihre gesamte Familie in dem durch politische Unruhen zerrüttetem Land zurücklassen, sie sind zudem auf sich allein gestellt und müssen, in Frankreich angekommen, einen regelrechten Krieg mit den Behörden führen, um politisches Asyl zu erhalten. Bis sie dieses erhalten haben, können sie jedoch jederzeit von der Regierung ausgewiesen werden.

Der kleine Fahim hat allerdings eine ganz besondere Begabung für das Schachspiel und lernt so bald Sylvain (Gérard Depardieu) kennen, einen der besten Schachlehrer Frankreichs. Sylvain erkennt Fahims besonderes Talent und beginnt ihn zu fördern und auch freundschaftlich kommen sich die beiden näher. Während es für Fahim zunehmend besser aussieht, er lernt schnell Französisch und hat die Aussicht an einem wichtigen Schachturnier teilzunehmen, sieht es für seinen Vater Nura eher schlecht aus. Er rutscht zunehmend in die Illegalität ab und muss sich fortan versteckt halten bis letztendlich auch noch seine Abschiebung droht. Nur mit einem Sieg in dem Schachturnier kann Fahim seinen Vater noch vor der Ausweisung bewahren.

Das Wunder von Marseille - Ausführliche Kritik

Mit „Das Wunder von Marseille“ erzählt Autor und Regisseur Pierre Francois Martin-Laval die wahre Geschichte von zwei Menschen, die ein schweres Schicksal getroffen hat und die sich nun in einer neuen Welt zurechtfinden müssen. Nur durch seine unglaubliche Schachbegabung kann der kleine Junge Fahim sich und seinen Vater vor der Abschiebung bewahren. „Das Wunder von Marseille“ schwankt zwischen leichter Komik und schwerer Tragödie und geht ganz gewiss ans Herz. Mit Gérard Depardieu in der Rolle des hilfsbereiten Sylvain findet sich in „Das Wunder von Marseille“ ein wahres Urgestein des französischen Kinos.

Abseits von Rührseligkeit zeigt der Film ein sehr ernstes und aktuelles Thema und will nicht nur Sympathie, sondern auch Verständnis für Flüchtlinge fördern, die meistens keine andere Wahl haben, als ihre Heimat und ihre Familien zu verlassen und oftmals um ihr nacktes Überleben kämpfen. Zudem ist diese wahre Geschichte es mehr als wert erzählt zu werden.

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Info

Plakat des Films: Das Wunder von Marseille
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 07.11.2019

Frankreich 2019

Länge: 1 h 48 min

Genre: Doku

Originaltitel: Fahim

Website: https://tobis.de/film/das-wunder-von-marseille