Drama über eine Regisseurin, die einen Film über sozial benachteiligte Frauen drehen möchte und in Gloria Schneider die perfekte Protagonistin gefunden zu haben scheint.

Kinostart: 12.01.2012

Christine Groß
als Gloria Schneider

Nina Kronjäger

Nina Kronjäger
als Charlotte Weiss

Margarita Broich

Margarita Broich
als Margarete

Susan Todd
als Susan

Sean Patten
als C.P.

Mira Partecke
als Toni

Tina Pfurr
als Steffi

Jean Chaize
als Pierre

Bastian Trost
als Stefan

Marie Löcker
als Klara

Angelika Sautter
als Sybille

Roman Ott
als Carlo

Inga Busch
als Ellen Kaufmann

Brigitte Cuvelier
als Brigitte

Kerstin Honeit
als Ren

Berit Stumpf
als Journalistin

Clemens Schönborn
als Felix

Handlung

Die Regisseurin Charlotte steckt in einer Schaffenskrise. So kommt sie auf die zündende Idee, einen Film über Hartz-IV-Empfängerinnen zu drehen. Bei ihrem Casting fällt ihr sofort Gloria Schneider auf, deren private Situation sie in jeder Hinsicht überzeugt. Doch zunächst ahnt Charlotte nicht, dass Gloria in Wirklichkeit eine wenig erfolgreiche Theaterschauspielerin ist, die ihren Hartz-IV-Lebensalltag nur vorgaukelt, um mit dem Film ihre eigene finanzielle Lage aufzubessern und den Bekanntheitsgrad ihrer Theatertruppe zu fördern.

Schauspielerin Gloria schlägt sich an einer kleinen, aber künstlerisch ambitionierten Theaterbühne mehr schlecht als recht durchs Leben und könnte ein wenig mehr Geld in der Haushaltskasse schon gebrauchen. Als sie von dem Projekt der Regisseurin Charlotte erfährt, den Alltag einer alleinerziehenden Hartz-IV-Empfängerin dokumentarisch zu begleiten, bewirbt sie sich kurz entschlossen als Kandidatin und erhält den Zuschlag. Tatsächlich gelingt es ihr, das Filmteam professionell zu täuschen. Doch mit den lieben Kollegen klappt das nicht so leicht.

Der vorhersehbare Alltag einer kleinen Bühnendarstellerin nimmt eine abenteuerliche Wendung, als sie sich beim Reality-TV als Studienobjekt bewirbt. Treffsichere Low-Budget-Dramödie von Ute Schall und Christine Groß.

Kritik

Die bissige Komödie von Ute Schall und Christine Groß spielt mit der typischen Scheinwelt des Showbusiness, in der Existenzängste dem Idealismus weichen und schließlich jeder selbst sehen muss, dass er nicht untergeht. Gleichzeitig ist es ein Film über starke Frauen, die trotz des ständig drohenden gesellschaftlichen Abstiegs ihren Weg gehen. Die Regisseurinnen ließen sich von ihren eigenen Erfahrungen mit der Frauen-Filmgruppe "hangover ltd." und der Berliner Volksbühne inspirieren.

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Info

Plakat des Films: Das traurige Leben der Gloria S.
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 12.01.2012

Deutschland 2011

Länge: 1 h 15 min

Genre: Drama

Originaltitel: Das traurige Leben der Gloria S.

Regie: Ute Schall, Christine Groß

Drehbuch: Ute Schall, Anna Kremser, Christine Groß

Musik: Roman Ott

Kostüme: Ingken Benesch

Kamera: Hannes Francke

Schnitt: Ute Schall, Silke Graf

Ausstattung: Nina Mechow

Website: www.salzgeber.de