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Die Handlung von Das Leuchten der Rentiere

Elsa kann es nicht länger mit ansehen, wie ihr Volk, die Samen, weiterhin vom Rest der Bevölkerung malträtiert wird. Die Moderne ist immer mehr dabei, die alten Traditionen der Samen zu verdrängen. Dann sorgt die Erderwärmung dafür, dass ihr lebenswichtiger Bestand an Rentieren regelrecht dahinschwindet. Und als ob das noch nicht dramatisch genug ist, macht sich irgendein Außenstehender auch noch am restlichen Rentier-Bestand zu schaffen.

Da muss man doch endlich mal das Maul aufmachen, wenn die Presse sich schon dem Thema widmet, oder nicht? Nur leider hat Elsa nicht bedacht, dass sie damit nur noch mehr Benzin ins Feuer gegossen hat. Denn zu allem Überfluss macht nun jemand Jagd auf die Samen selbst.


Kritik zu Das Leuchten der Rentiere

Wurde auch mal wieder Zeit. Netflix gönnt sich nach „Kalifat“, „Die Brücke“ und „Die Lüge“ endlich mal wieder einen schmatzigen Thriller aus Skandinavien. Objekt der Begierde: „Das Leuchten der Rentiere“, das auf dem gleichnamigen Roman von Ann-Helén Laestadius beruht und die Samen, eine der skandinavischen Minderheiten, ins Rampenlicht rückt, wenngleich die Prämisse eher traurig sein (und zu weiten Teilen sogar auf wahren Ereignissen beruhen) soll.

Für die Umsetzung von „Das Leuchten der Rentiere“ holte sich Netflix auch direkt die passenden Persönlichkeiten aus Skandinavien. In die Hauptrolle der mutigen Elsa schlüpft Elin Oskal, die ihre Rolle bravourös meistert. Für die Regie wurde hingegen Elle Márja Eira verpflichtet, die mit „Das Leuchten der Rentiere“ ihr großes Debüt gibt. Ganz wichtig: Beide Damen gehören den Samen an, was das Ganze noch authentischer Macht.

Lohnt sich, weil man in Sachen Thriller den Skandinaviern gar nichts mehr vormachen kann.