Ensemblekomödie um einen grantigen Hochzeits-Caterer und sein bunt zusammengewürfeltes Team, deren Feier völlig aus dem Ruder läuft.

Kinostart: 01.02.2018

Handlung

Max richtet mit seinem Team Hochzeits-Dinner in exklusiven Locations aus. Die schwierigen Kunden und ihre sehr speziellen Wünsche ebenso wie die Eigenheiten und Unzulänglichkeiten seiner Mitarbeiter stellen seine Nerven jedes Mal auf eine harte Probe. So auch bei der Hochzeit im historischen Kostüm eines äußerts pingeligen jungen Mannes. Da sind verdorbenes Essen, Stromausfall und ein befürchteter Besuch der Steuerbehörde fast noch die geringeren Probleme.

Kritik

Ensemblekomödie um einen grantigen Hochzeits-Caterer und sein bunt zusammengewürfeltes Team, deren Feier völlig aus dem Ruder läuft.

Das Regieduo des Hits "Ziemlich beste Freunde" Eric Toledano und Olivier Nakache bleibt auch in seiner neuen Arbeit seinem Stil treu und legt eine aufs breitest mögliche Publikum zielende Komödie vor, die ihr Herz am rechten Fleck hat. Zwar kann der Frankreichstart natürlich nicht mit den Ausnahmezahlen am heimischen Boxoffice von "Ziemlich beste Freunde" konkurrieren, aber die Komödie eroberte auf Anhieb Platz eins und verwies die breiter gestartete Konkurrenz von "Blade Runner 2049" auf die zwei. In "Le sens de la fete", so der Originaltitel, zeigen Nakache und Toledano eine sehr französische Variante des Wedding-Planner-Themas und erzählen vom genervten Caterer Max (Jean-Pierre Bacri aus "Lust auf Anderes") , der mit einem sehr gemischten Trüppchen - was Temperament, Erfahrung und Herkunft betrifft - Hochzeits-Dinner in exklusiven Locations ausrichtet. In der Ensemblekomödie muss er sich nicht nur um seine schwierige Klientel und ihre sehr speziellen Wünsche kümmern, sondern auch mit den Eigenheiten und Unzulänglichkeiten seiner Angestellten klarkommen. Da sind verdorbenes Essen, Stromausfall und ein befürchteter Besuch der Steuerbehörde fast noch die geringeren Probleme. In der temporeichen, von einem jazzigen Sound vorangetriebenen, liebenswerten Comédie humaine, in der natürlich auch einige romantische Turbulenzen auftreten, wird in witzigen Dialogen philosophiert, kräftig gestritten und geflucht - und gerne mal die Grammatik korrigiert. Mit Szenenapplaus bedachter Höhepunkt der Situationskomik ist die herrliche Showeinlage des schrecklich pingeligen Bräutigams, bei dem nicht nur der Hochzeitsgesellschaft, sondern auch dem Publikum der Mund offen stehen bleibt. So etwas hat man noch nicht gesehen in einem Film, in dem ansonsten vieles passiert, was zu erwarten ist, was aber nicht viel ausmacht, ist es doch elegant, mit gutem Timing, mit ganz viel Herz und von einem bestens aufgelegten Ensemble dargeboten. Das gilt etwa, um nur ein Beispiel herauszugreifen, für eine der romantischen Ent-/Verwicklungen, die zwischen dem eingebildeten Ersatzbandleader James (ein herrlicher Auftritt für Gilles Lellouche) und der taffen Organisationschefin Adèle (charismatisch: Eye Haidara), die sich zu Anfang fast prügeln. hai.

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Info

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Kinostart: 01.02.2018

Frankreich 2017

Länge: 1 h 56 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Le sens de la fête

Regie: Olivier Nakache, Eric Toledano

Drehbuch: Olivier Nakache, Eric Toledano

Produktion: Nicolas Duval-Adassovsky, Laurent Zeitoun, Yann Zenou

Kostüme: Isabelle Pannetier

Kamera: David Chizallet

Schnitt: Dorian Rigal-Ansous

Ausstattung: Nicolas de Boiscuillé

Website: https://www.universumfilm.de/filme/148071/das-leben-ist-ein-fest.html

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