Drama um ein junges Paar, das damit zurechtkommen muss, dass der achtjährige Sohn an einem Gehirntumor erkrankt ist. Mit viel Herz und auch Humor erzählt.

Kinostart: 26.04.2012

Valérie Donzelli

Valérie Donzelli
als Juliette

Jérémie Elkaïm
als Rom

Brigitte Sy
als Claudia

Elina Löwensohn
als Alex

Michèle Moretti
als Genevi

Philippe Laudenbach
als Philippe

Bastien Bouillon
als Nikos

Anne Le Ny
als Dr. Fitoussi

Frédéric Pierrot
als Professor Sainte-Rose

Béatrice De Staël
als Dr. Prat

Elisabeth Dion
als Dr. Kalifa

César Desseix
als Adam Bena

Gabriel Elkaïm
als Adam Bena

Handlung

In einer Pariser Diskothek treffen sich Roméo und Juliette. Ein Blick und die Liebe bricht aus. Die Krönung ihrer Liebe ist ihr Sohn, an dem mit 18 Monaten ein Gehirntumor festgestellt wird. Unterstützt von Freunden und Familien kämpft das Paar gegen das Schicksal, für ihr Kind und für sich selbst. Ihre Liebe hält das Auf und Ab der Hoffnung nicht durch, aber wenn sie fünf Jahre später mit dem geheilten Kind am Strand spazieren, wissen sie, dass sie sich immer nah sein werden.

In einer Pariser Diskothek treffen sich Roméo und Juliette. Ein Blick und die Liebe bricht aus. Die Krönung ihrer Liebe ist ihr Sohn, an dem mit 18 Monaten ein Gehirntumor festgestellt wird. Unterstützt von Freunden und Familien kämpft das Paar gegen das Schicksal, für ihr Kind und für sich selbst. Ihre Liebe hält das Auf und Ab der Hoffnung nicht durch, aber wenn sie fünf Jahre später mit dem geheilten Kind am Strand spazieren, wissen sie, dass sie sich immer nah sein werden.

Die Liebe eines jungen Paares droht zu zerbrechen, als bei ihrem kleinen Sohn ein Gehirntumor festgestellt wird. Autobiographisches Drama mit leichten Zwischentönen über die Hoffnung im Angesicht einer privaten Katastrophe.

Kritik

Die Krankheit ihres Sohnes stellt die Liebe eines jungen Paares auf eine harte Bewährungsprobe.

In einer Pariser Diskothek treffen sie sich, Roméo und Juliette. Ein Blick und die Liebe bricht aus, die ewige, einzige und unzerstörbare Liebe. Paris und die Zukunft liegt ihnen zu Füßen, gehört ihnen. Die Krönung ihrer Liebe ist Adam, der laut schreiend zur Welt kommt. Wie alle Eltern finden sie ihren Sohnemann wunderbar, erst nach und nach bemerken sie Anomalien, die Ärztin stellt eine Gesichtsasymmetrie fest, ein hinzu gezogener Neurologe bei dem 18 Monate alten Jungen einen Hirntumor. Aber die beiden kämpfen unterstützt von Freunden und Familien gegen das Schicksal, für ihr Kind und für sich selbst. Wütend, wild, wagemutig. Zwei Jahre halten sie durch, trennen und finden sich, versuchen es erneut, glauben an das Unmögliche. Ihre Liebe hält das Auf und Ab der Hoffnung nicht durch, aber wenn sie fünf Jahre später mit dem geheilten Adam am Strand spazieren, wissen sie, dass sie sich immer nah sein werden.

Regisseurin und Hauptdarstellerin Valérie Donzelli schrieb die autobiografisch geprägte Geschichte mit ihrem Ex-Lebensgefährten Jérémie Elkaim in der zweiten Hauptrolle, sie haben es auch in Wirklichkeit geschafft, dem Leben eine Bresche zu schlagen. Mit schmerzhafter Intensität zeichnen sie den Weg von der Unbekümmertheit in die Verzweiflung und Traurigkeit. Wenn am Ende die Stimme des Erzählers sagt "Sie waren zerstört, aber gefestigt", ist das auch der Startschuss zu etwas Neuem. Obgleich das Kreativ-Duo ähnliches durchmachte, nehmen sie den Film nicht als Mittel zur psychologischen oder dokumentarischen Aufarbeitung, sondern zeigen lapidar, wie die alltäglichen Kleinigkeiten hinter der Katastrophe verschwinden, wie zwei Menschen über sich hinauswachsen.

Mal Komödie, mal Drama begibt sich der Film auf einen atemlosen Wettlauf, bei dem Tempo und Ausdauer zählen, ein am Ende erfolgreicher Marathon. In der poetisch-musikalischen Tradition von Jacques Démy beginnt das Paar zu singen, begleiten Chansons den Handlungsrhythmus von den höchsten emotionalen Höhen bis zum tiefen Absturz und erlauben streckenweise eine wunderbare Verspieltheit. An das Voice Over über lange Strecken hinweg gewöhnt man sich. Authentizität schöpft Donzelli nicht nur durch die ehrliche Performance, sondern auch durch die Canon-Kamera, die beim Drehen natürliches Licht erlaubte. Nur am Ende, trumpft 35mm in Slow Motion auf, für Donzelli wunderschöne Zeitlupenbilder, die mit einer anderen Kamera nicht zu erreichen wären. Auch wenn die Schicksalssinfonie in einer Rückblende erzählt wird und man um das positive Ende weiß, hält der Film die Spannung. Und das ist schon eine Leistung an sich. mk.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 26.04.2012

Frankreich 2011

Länge: 1 h 40 min

Genre: Drama

Originaltitel: La guerre est declarée

Regie: Valérie Donzelli

Drehbuch: Jérémie Elkaïm, Valérie Donzelli

Musik: Pascal Mayer

Produktion: Edouard Weil

Kostüme: Elisabeth Mehu

Kamera: Sébastien Buchmann

Schnitt: Pauline Gaillard

Ausstattung: Gaëlle Usandivaras

Website: www.laguerreestdeclaree.com