Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuchklassikers von Otfried Preußler um ein Gespenst, das so gerne mal die Sonne sehen würde...

Kinostart: 07.11.2013

Jonas Holdenrieder
als Karl

Emily Kusche
als Marie

Nico Hartung
als Hannes

Uwe Ochsenknecht
als B

Herbert Knaup
als Uhrmachermeister Zifferle

Bettina Stucky
als Frau Thalmeyer

Aykut Kayacik
als Burgverwalter

Sandra Borgmann
als Karls Mutter

Stefan Merki
als Hauptbrandmeister

Carlos Richter
als Peter

Aljoscha Stadelmann
als Polizeihauptmann

Die Handlung von Das kleine Gespenst

Das kleine Gespenst, das auf Burg Eulenstein haust, würde zu gerne mal bei Tageslicht auf Entdeckungsreise gehen. Doch auch der weise Uhu Schuhu weiß nicht, wie man so etwas anstellt. Da wacht das Gespenst statt an Mitternacht um die Mittagszeit auf. Die Freude darüber ist schnell verflogen, wird es doch plötzlich pechschwarz. Jetzt ist Schüler Karl gefragt, der das Gespenst bei einer Nachtwanderung in der Burg kennengelernt hat. Er muss seinem Freund schleunigst helfen, wieder schneeweiß und zum Nachtgespenst zu werden.

Das kleine Gespenst, das auf Burg Eulenstein haust, würde zu gerne mal bei Tageslicht auf Entdeckungsreise gehen. Doch auch der weise Uhu Schuhu weiß nicht, wie man so etwas anstellt. Da wacht das Gespenst statt an Mitternacht um die Mittagszeit auf. Die Freude darüber ist schnell verflogen, wird es doch plötzlich pechschwarz. Jetzt ist Schüler Karl gefragt, der das Gespenst bei einer Nachtwanderung in der Burg kennengelernt hat. Er muss seinem Freund schleunigst helfen, wieder schneeweiß und zum Nachtgespenst zu werden.

Das kleine Gespenst muss herausfinden, warum es auf einmal nur noch bei Tageslicht spuken kann. Erste Realverfilmung des gleichnamigen Kinderbuchklassikers von Otfried Preußler.

Kritik zu Das kleine Gespenst

In seiner Realfilmadaption des Kinderbuchklassikers wird Alain Gsponer auch mit zeitgemäßem Erzähltempo und Spezialeffekten Otfried Preußlers literarische Vorlage gerecht.

Rund 20 Jahre nach Curt Lindas animierter Version von "Das kleine Gespenst" sorgt nun Alain Gsponer für die erste Realfilmadaption des Kinderbuchklassikers von Otfried Preußler. Dabei hat es der Grimme-Preisträger ("Das wahre Leben") mit einer durchaus schwierigen Aufgabe zu tun. So muss er auf der einen Seite zeitgenössischen Sehgewohnheiten Tribut zollen, die nach schnellen Schnitten, hohem Erzähltempo und technischer Perfektion verlangen. Zum anderen gilt es, die literarische Vorlage ohne allzu große Reibungsverluste in Bilder zu transferieren und Preußlers subtilen, hintergründigen Humor und dessen angenehm altmodisch-verschwurbelte Sprache zu würdigen. Mit tatkräftiger Unterstützung von Claussen+Wöbke+Putz, das schon bei "Krabat" diesen schwierigen Spagat meisterte, und von Martin Ritzenhoff, der mit seinem Drehbuch zu "Vorstadtkrokodile" bereits kinderaffine Themen erfolgreich auf die Leinwand brachte, darf Gsponers Ansinnen als gelungen bezeichnet werden. Das Gespenst selbst, das in seiner schneeweißen Pracht und mit den Kulleraugen voll und ganz dem Kindchenschema entspricht, ist ein Meisterwerk der Abteilung visuelle Effekte und bekommt durch die wunderbar naiv-pfiffige Stimme von Anna Thalbach prägnante Konturen und Charakter. Und wenn das Gespenst zunächst auf seiner Burg und später dann als "schwarzer Unbekannter" im verschlafenen Städtchen Eulenberg auf Entdeckungsreise geht, dann reihen sich Slapsticknummern wie etwa mit der tölpelhaften Feuerwehr, philosophisch-nachdenkliche Momente mit dem weisen Uhu Schuhu und akrobatische Einlagen zwischen den Zahnrädern der Rathausuhr, die den Szenen aus Martin Scorseses "Hugo Cabret" nicht unähnlich sind, wie auf einer Perlenschnur aneinander. Dabei kann sich Gsponer auch auf ein solide aufspielendes Kinder-Ensemble um Newcomer Jonas Holdenrieder ("Die Vampirschwestern") verlassen, der als Karl der erste ist, dem das kleine Gespenst über den Weg läuft. Unterstützt werden die Kids von schauspielerischen Schwergewichten wie Uwe Ochsenknecht, der als mediengeiler Bürgermeister selten so witzig war, oder Herbert Knaup als Uhrmeistermacher Zifferle, der dem traurigen Gespenst dabei hilft, in die Nacht zurückzufinden und wieder glücklich zu werden. Und weil auch Preußlers Plädoyer für mehr Toleranz und Vertrauen immer mit schwingt, verknüpft dieser liebenswerte Kinderfilm, der auch als Komödie für die ganze Familie funktioniert, auf angenehm unaufdringliche Weise Substanzielles mit Unterhaltung. lasso.

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Info

Kinostart: 07.11.2013

Deutschland/Schweiz 2013

Länge: 1 h 32 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Das kleine Gespenst

Regie: Alain Gsponer

Drehbuch: Martin Ritzenhoff

Musik: Niki Reiser

Produktion: Jakob Claussen, Uli Putz

Kostüme: Anke Winckler

Kamera: Matthias Fleischer

Schnitt: Michael Schaerer

Ausstattung: Eva Stiebler

Website: http://www.das-kleine-gespenst.de