Dune

Kinostart: 11.06.2015

Die Handlung von Das dunkle Gen

Sind wir Maschinen, gesteuert von biochemischen Vorgängen, determiniert durch unsere Gene? Oder sind wir Herr unseres Schicksals? Sind wir abhängig oder frei? Was bedeutet das, was wir über unser Erbgut wissen, für die Menschheit? Welche gesellschaftlichen Dimensionen hat es? Um solche existenziellen Fragen geht es in dem Dokumentarfilm "Das dunkle Gen" (2015) von Gerhard Schick und Miriam Jakobs. Im Mittelpunkt des Films steht Frank Schauder. Er ist Arzt und Patient zugleich. Sein Problem: "Lebe ich mein Leben, oder lebt es mich?" Diese Frage stellt sich Schauder, weil er depressiv ist. Die Suche nach dem Ursprung seiner Depression, nach den Wurzeln seiner Krankheit, führt ihn ins Reich seiner eigenen Gene und beleuchtet gleichzeitig die fundamentalen Umwälzungen, die der modernen Gesellschaft durch die rasanten Fortschritte in der Genforschung bevorstehen. Doch der Film beschränkt sich nicht nur auf die wissenschaftliche Sichtweise, sondern zeigt auch künstlerische Visionen und spielerische Umgangsformen mit dem genetischen Bauplan. Diese Perspektiven brechen die scheinbare Determiniertheit der Genetik auf, sie helfen dem Protagonisten bei seinem Kampf gegen die Krankheit und eröffnen einen tröstenden Blick auf die Einzigartigkeit des Lebens.

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Info

Kinostart: 11.06.2015

Genre: Doku