Erstes Kinoabenteuer des legendären Spezialteams um Col. John "Hannibal" Smith, das nach dem Schuldigen fahndet, der ihnen ein Kriegsverbrechen angehängt hat.

Kinostart: 12.08.2010

Szenenbild aus Das A-Team - Der Film mit Liam NeesonLiam Neeson

Liam Neeson
als Col. John „Hannibal“ Smith

Bradley Cooper

Bradley Cooper
als Lt. Templeton „Faceman“ Peck

Jessica Biel

Jessica Biel
als Charisa Sosa

Quinton "Rampage" Jackson
als B.A. Baracus

Sharlto Copley
als Capt. „Howling Mad“ Murdock

Patrick Wilson
als Lynch

Gerald McRaney
als General Morrison

Henry Czerny
als Director McCready

Yul Vazquez
als General Javier Tuco

Die Handlung von Das A-Team - Der Film

Die Spezialeinheit von Colonel John "Hannibal" Smith steht im Irakkrieg loyal ihren Mann. Als die vier Männer ausgebootet werden, indem man ihnen den Diebstahl von Falschgeldplatten anlastet, wandern sie in den Knast. Dort verweilen sie nicht lang: Kraft ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten gelingt Hannibal und Co. der Ausbruch. Der Colonel, der attraktive Templeton "Faceman" Peck, der etwas durchgeknallte Technikspezialist "Howling Mad" Murdock und das lammfromme Muskelpaket Baracus tauchen unter und arbeiten fiebrig daran, den Schuldigen ausfindig zu machen, der sie in den Untergrund zwang.

Die Spezialeinheit von Colonel John "Hannibal" Smith steht im Irakkrieg ihren Mann. Als die vier Männer ausgebootet werden, indem man ihnen den Diebstahl von Falschgeldplatten anlastet, wandern sie in den Knast. Kraft ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten gelingt Hannibal und Co. der Ausbruch. Der Colonel, Templeton "Faceman" Peck, der durchgeknallte Technikspezialist "Howling Mad" Murdock und das Muskelpaket Baracus tauchen unter und arbeiten fiebrig daran, den Schuldigen ausfindig zu machen, der sie in den Untergrund zwang.

Kritik zu Das A-Team - Der Film

In den Achtzigern Kult im Fernsehen, in diesem Jahr ein Hit fürs Kino: Joe Carnahans Verfilmung der Serie über ein Team von Spezialisten auf unentwegter Sondermission setzt auf Wumms durch Explosionen und wird der Fangemeinde gefallen.

Joe Carnahan wagt in seinem dritten Kinofilm die Quadratur des Kreises. Im sicheren Schutz der Möglichkeiten, die eine Adaption der kultisch verehrten Fernsehserie von Stephen J. Cannell (97 Folgen, 1983 - 1987) naturgemäß mit sich bringt, versucht er, die grotesk übersteigerte Slapstick-Action aus dem Cartoon-Universum seines Vorgängers "Smokin' Aces" zu isolieren und in ein realistisches, bisweilen regelrecht grimmiges Szenario zu verpflanzen, wie es seinem lange geplanten, aber nie realisierten "Mission: Impossible"-Film gut zu Gesicht gestanden hätte. Nur bedingt ist sein Bestreben in der Summe von Erfolg gekrönt, zu disparat sind die verschiedenen Ansätze, als dass sie ein zufriedenstellendes Ganzes ergeben könnten. Vor allem hängen die Titelhelden in Carnahans hektischem Konstrukt zu sehr in der Luft, als dass man mit ihrem Abenteuer vollumfänglich mitfiebern könnte. So viel Mühe man sich gegeben hat, die vier Hauptfiguren so zu besetzen, dass sie den ikonischen Helden von damals nicht nur als Typen, sondern auch äußerlich fast bis aufs Haar gleichen, so wenig lässt sich Look & Feel der Serie entdecken: Wo damals Lakonie herrschte, wird hier derber Humor serviert. Was einst entspannt und locker wirkte, musste einer aufgeregten Betriebsamkeit weichen, die den gut aufgelegten Stars wenig Raum gibt, ihrer ausgeprägten Spielfreude freien Lauf zu lassen. Dabei ist Liam Neeson ein optimaler John "Hannibal" Smith, der nichts mehr liebt, als wenn ein Plan funktioniert; Bradley Cooper hat sichtbar Spaß, die Möglichkeiten des Templeton "Faceman" Peck als unwiderstehlicher ewiger Charmeur auszureizen; Sharlto Copley aus "District 9" empfiehlt sich in der Rolle des "Howling Mad" Murdock als Hollywoods neuer Harry Dean Stanton; und Quinton "Rampage" Jackson macht als von Flugangst geplagter B.A. Baracus, ein Haudrauf mit bis zum entscheidenden Moment ausgeprägter Haudraufhemmung, keine schlechtere Figur als sein Vorgänger Mr. T. Schon der Vorspann ist ein bisschen bemüht, die Wege der vier ehemaligen Ranger erstmals kreuzen zu lassen, und dient letztlich nur dazu, das Actionpublikum gleich zu Beginn mit dem nötigen Quäntchen Krachbumm in die richtige Stimmung zu bringen, bevor die eigentliche Handlung ein paar Jahre später einsetzt, als das mittlerweile verschworene Quartett in Bagdad auf eine Mission geschickt wird, Druckplatten für amerikanisches Falschgeld aufzutun.

Ein klassischer McGuffin, der einfach nur eine Abfolge von Täuschungsmanövern, Verrat und Betrügereien in Gang setzt, die das A- Team unter anderem nach Frankfurt führt und die Allianzen zu einem undurchschaubaren CIA-Agenten (Patrick Wilson) und einer Verflossenen Facemans (Jessica Biel) auf den Prüfstand stellt, bis am Hafen von Los Angeles das letzte Feuerwerk abgebrannt wird. Eine Handlung im klassischen Sinne lässt sich nur mit Mühe entdecken, eher ein Handlungskonstrukt, das als loser roter Faden Hannibals komplizierte Pläne und laute Action-Setpieces miteinander verbindet. Was nicht heißt, dass das laute Spektakel keinen Spaß machen würde: Es ist nur eben genau das - und nicht mehr: ein lautes Spektakel. Das perfekt verpackt ist, speziell in Ländern, wo "Das A-Team dringenden Kultstatus genießt. Und Deutschland gehört unbedingt dazu. ts.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 12.08.2010

USA 2010

Länge: 1 h 58 min

Genre: Action

Originaltitel: The A-Team

Regie: Joe Carnahan

Drehbuch: Joe Carnahan, Skip Woods, Brian Bloom

Musik: Alan Silvestri

Produktion: Tony Scott, Iain Smith, Alex Young, Stephen J. Cannell, Jules Daly, Spike Seldin

Kostüme: Betsy Heimann

Kamera: Mauro Fiore

Schnitt: Jim May, Roger Barton

Ausstattung: Charles Wood

Website: http://www.myspace.com/A-Team-DerFilm