Auf einer wahren Geschichte beruhender Tanzfilm über einen Tanzlehrer, der das Leben unterprivilegierter Schüler mit Rhythmus anreichert.

Kinostart: nicht bekannt

Antonio Banderas

Antonio Banderas
als Pierre Dulaine

Rob Brown
als Rock

Yaya DaCosta

Yaya DaCosta
als Lahrette

Alfre Woodard
als Augustine James

John Ortiz
als Mr. Temple

Elijah Kelley
als Danjou

Laura Benanti
als Tina

Marcus Paulk
als Eddie

Jonathan Malen
als Kurd

Jasika Nicole
als Egypt

Jenna Dewan-Tatum
als Sasha

Shawand McKenzie
als Big Girl

Dante Basco
als Ramos

Lauren Collins
als Caitlin

Katya Virshilas
als Morgan

Handlung

Als der kultivierte New Yorker Tanzlehrer Pierre Dulaine (Antonio Banderas) zufällig Zeuge wird, wie der unterprivilegierte High-School-Rüpel Rock (Rob Brown) das Auto eines guten Bürgers demoliert, verzichtet er auf den Anruf bei der Polizei. Stattdessen versucht er, desorientierte Knaben mit den Mitteln des Gesellschaftstanzes auf den Pfad der Tugend zu führen. Doch nicht jedes seiner neuen Schäfchen zeigt dafür Begeisterung.

Antonio Banderas steigt im diesjährigen Hollywood-Aufguss des beliebten Themas vom Pauker und der Problemklasse in die Fußstapfen von Michelle Pfeiffer und Heinz Rühmann.

Tänzer Pierre Dulaine lässt seine Karriere hinter sich, um Problem-Kids aus New Yorker Schulen klassischen Tanz beizubringen. Die Schüler reagieren zunächst irritiert, doch bald fassen beide Parteien Vertrauen zueinander. Gemeinsam schaffen sie einen neuen Tanzstil, der klassische Elemente und HipHop und Breakdance vereint.

Eigentlich gibt sich Tanzlehrer Pierre Dulaine nur mit Kindern wohlhabender New Yorker ab. Doch eines Tages lässt er seinen wohldotierten Job hinter sich und macht es sich zur Aufgabe, unterprivilegierten Kindern klassischen Tanz beizubringen. Anfangs stößt Dulaine bei der Jugend auf Ablehnung, hat diese doch eher HipHop im Sinn. Aber allmählich raufen sich die beiden Parteien zusammen. Gemeinsam kreieren sie einen Stil, der alte und moderne Elemente verknüpft und der beim anstehenden Tanzwettbewerb für Furore sorgen soll.

Kritik

"Zorro" Antonio Banderas bittet in diesem urbanen Schuldrama unterprivilegierte Ghettokids zum Foxtrott in eine bessere Zukunft, indem er ihnen durch Tanzunterricht Disziplin und Selbstvertrauen vermittelt.

Basierend auf dem Leben des New Yorker Tanzlehrers Pierre Dulaine, das bereits die hinreißende Doku "Mad Hot Ballroom" inspirierte, verfasste Diane Houston ein Drehbuch, das sich wie eine Mischung aus "Dangerous Minds - Wilde Gedanken" und "Save The Last Dance" ausmacht. Sprich hoffnungslose Outsider lernen durch die Unterstützung eines engagierten Paukers über sich hinauszuwachsen und in diesem Fall durch die Fusionierung von Gesellschaftstanz und HipHop den Glauben an sich selbst zu finden. Im Vergleich zu ihnen scheint der kultivierte Pierre Dulaine aus einer anderen Welt zu kommen. Dennoch macht er sich zur Aufgabe Schülern wie dem desillusionierten Rock (Rob Brown aus dem ähnlich angelegten "Coach Carter") aus kaputtem Elternhaus und der intelligenten Lahrette (Yaya DaCosta), deren Mutter ein Prostituierte ist, eine Perspektive zu vermitteln. Klischeegerecht trifft er zwar zunächst auf erheiterte Ablehnung, doch allmählich haben die Kids ihren Spaß an der Sache, vor allem als sie beginnen Dulaines klassische Songs und Stil mit Hiphop-Rhythmen und akrobatischen Breakdance-Einlagen zu vermischen. Doch in der Durchschnittlichkeit der Tanzeinlagen zeigt sich neben der Vorhersehbarkeit der Story das Manko im Regiedebüt von Videoclipfilmerin Liz Friedlander. Andererseits wird dem jungen Zielpublikum damit wohl auch die Message zugänglicher gemacht. Nach dem Motto: Jeder, der sich bemüht, kann zu Besserem berufen sein. Dementsprechend finden sich bei den Dialogen auch genreüblichen Weisheitsperlen wie "Erfolg gehört denen, die kommen und ihn sich holen". Das große Finale tanzt dann in Form eines Wettbewerbs an, bei dem die Ghettokids mit hochnäsigen Snobs konkurrieren. Mit ihrem neu kreierten sexy Stil bringen sie frischen Wind in die angestaubte Walzergesellschaft.

Die Besetzung setzt sich vorwiegend aus unbekannten Gesichtern zusammen, abgesehen von Alfre Woodard als skeptischer Schuldirektorin und natürlich Banderas. Er glänzt mit seiner charmant-charismatischen Art und kann sich auch auf dem Parkett sehen lassen. Insgesamt sympathisch-stimmige Unterhaltung mit aufbauender Botschaft. ara.

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Info

Plakat des Films: Dance! Jeder Traum beginnt mit dem ersten Schritt
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: nicht bekannt

USA 2006

Länge: 1 h 57 min

Genre: Drama

Originaltitel: Take the Lead

Regie: Liz Friedlander

Drehbuch: Dianne Houston

Produktion: Christopher Godsick, Diane Nabatoff, Michelle Grace

Kostüme: Melissa Toth

Kamera: Alex Nepomniaschy

Schnitt: Robert Ivison

Ausstattung: Paul D. Austerberry

Website: http://www.dance-derfilm.de

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