Komödie um einen Mann, der sich mit dem Ex seiner Frau Kämpfe um die Gunst der Kinder liefert.

Kinostart: 21.01.2016

Die Handlung von Daddy's Home - Ein Vater zu viel

Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr... auch für Radiomann Brad, der seine liebe Mühe damit hat, für die beiden Kinder seiner neuen Frau ein guter Stiefpapa zu sein. Ganz allmählich gelingt es ihm, das Vertrauen der Kids zu gewinnen. Just in diesem Moment fährt Dusty, der leibliche Vater, auf einem dicken Motorrad vor. Cool, reich und schlagfertig ist er - und zudem wild entschlossen, seine Familie zurückzugewinnen. Ein gnadenloser Wettkampf um die Gunst der lieben Kleinen beginnt.

Kritik zu Daddy's Home - Ein Vater zu viel

Ein schräges Detective-Duo waren Will Ferrell und Mark Wahlberg in "Die etwas anderen Cops", nun liegen sie sich als konkurrierende Väter in den Haaren.

"Jeder kann Vater sein, aber nicht jeder ein Dad", heißt's in "Daddy's Home - Ein Vater zu viel", sprich "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr". Genau darum geht's in der aberwitzigen Chaos-Komödie von Sean Anders und John Morris, in der sich Stiefvater Brad (Will Ferrell) und der leibliche Papa Dusty (Mark Wahlberg) einen gandenlosen Gockelkampf um die Gunst der Kids von Mama Sarah (Linda Cardellini) liefern, die zwischen den beiden Konkurrenten zu vermitteln versucht.

Ferrell glänzt dabei wieder einmal als Parade-Nerd, variiert seine Parts als Stiefbruder, Eisprinz und Old Schooler, markiert mit gelbem Leuchtstift Textpassagen im Leitfaden für Stiefväter, während "Marky Mark" Wahlberg, der zwischendurch gerne den muskulösen Oberkörper zur Schau stellt, lässig auf seinem coolen Motorrad vorfährt und die lieben Kleinen gekonnt um den Finger wickelt. Turbulente Familienunterhaltung ist angesagt, angereichert mit nicht allzu bösem Wortwitz und hanebüchenen Slapstickeinlagen - etwa wenn Brad Dustys schwere Maschine nicht in den Griff bekommt, mit ihr durch die Eingangstür rast, in der Hauswand stecken bleibt, derweil das Zweirad durch ein Fester im ersten Stock schießt und krachend auf der Familienkarosse, dem von Brad viel gepriesenen Ford Flexus, landet.

Biedermeier und Brandstifter, Jerry Lewis und Dean Martin, Laurel und Hardy... launig wird zitiert, geklaut und variiert. Anders hat "Kill the Boss 2" inszeniert, Morris das Skript zu "Dumm und Dümmehr" geschrieben, irgendwo dazwischen ist dieser Patchworkspaß um eine Patchworkfamilie verortet. Thomas Hayden Church ("Sideways") gefällt als Brads neunmalkluger Boss, dessen Ratschläge sich entweder als nutzlos oder falsch erweisen, als Herz des Films ist Cardinelli ("Marvel's The Avengers 2: Age of Ultron") primär wegen ihres guten Aussehens gefragt. Handwerklich hat man auf gewohnt hohem Hollywood-Niveau gearbeitet, funktional und auf den Punkt sind sowohl die farbkräftigen Bilder des einschlägig erfahrenen Kameramanns Julio Macat ("Urlaubsreif") sowie der ironische Score von Michael Andrews ("Taffe Mädels"). geh.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 21.01.2016

USA 2015

Länge: 1 h 36 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Daddy's Home

Regie: John Morris, Sean Anders

Drehbuch: Brian Burns, John Morris, Sean Anders

Musik: Michael Andrews

Produktion: Adam McKay, Sean Anders, John Morris, Chris Henchy, Will Ferrell

Kostüme: Carol Ramsey

Kamera: Julio Macat

Schnitt: Eric Kissack

Ausstattung: Clayton Hartley