Romantische Komödie über einen beleibten Briten, der seine traumatisch unterdrückte Salsa-Leidenschaft wiederbelebt, um seine tanzbegeisterte neue Chefin zu erobern.

Kinostart: 19.06.2014

Nick Frost

Nick Frost
als Bruce

Rashida Jones

Rashida Jones
als Julia

Chris O'Dowd

Chris O'Dowd
als Drew

Olivia Colman
als Sam

Kayvan Novak
als Bejan

Rory Kinnear
als Gary

Alexandra Roach
als Helen

Ian McShane
als Ron

Tim Plester
als Mickey

Ben Radcliffe
als Bruce, jung

Isabella Steinbarth
als Sam, jung

Handlung

Nach einem traumatischen Zusammenstoß mit jungen Schlägern erlischt die Salsa-Leidenschaft des jungen Bruce abrupt, die ihn fast zur britischen Juniorenmeisterschaft geführt hätte. 25 Jahre später flammt sie wieder auf, als Bruce entdeckt, dass seine neue Chefin Julia dem Salsa verfallen ist. Um sie beeindrucken, vielleicht sogar erobern zu können, beginnt Bruce zu trainieren, wird dabei aber nicht nur von den vielen Kilos, die er im Frust über sein Leben zugelegt hat, sondern auch von einer emotionalen Blockade behindert.

Nach einem traumatischen Zusammenstoß mit jungen Schlägern erlischt die Salsa-Leidenschaft des jungen Bruce abrupt, die ihn fast zur britischen Juniorenmeisterschaft geführt hätte. 25 Jahre später flammt sie wieder auf, als Bruce entdeckt, dass seine neue Chefin Julia dem Salsa verfallen ist. Um sie beeindrucken, vielleicht sogar erobern zu können, beginnt Bruce zu trainieren, wird dabei aber nicht nur von den vielen Kilos, die er im Frust über sein Leben zugelegt hat, sondern auch von einer emotionalen Blockade behindert.

Ein beleibter Brite belebt seine traumatisch unterdrückte Salsa-Leidenschaft aufs Neue, um seine tanzbegeisterte neue Chefin zu erobern. Britische Romantikkomödie mit Nick Frost, die Klischees aus Tanzfilmen aufs Korn nimmt.

Kritik

Herz, Hüfte und Bauch spielen tragende Rollen in Komiker Nick Frosts Ausflug ins Genre des romantisch-komischen Tanzfilms.

"Wir wollten authentische Menschen zeigen", lautete der Vorsatz der Filmemacher für ihre Konzeptkomödie, die aber auch romantisches Märchen sein will und deshalb tatsächlich in einem realitätsfreien Raum angesiedelt ist. Seine amüsante Prämisse, dass schweres Salsa-Fieber und dramatischer Bauchumfang in Harmonie koexistieren können, spielt "Cuban Fury" nicht wirklich aus, bringt sie aber sympathisch, wenn auch etwas zu brav ins Ziel.

Nick Frost, durch Kumpelkomödien mit Dauerpartner Simon Pegg bekannt geworden, entwickelte selbst die Idee zu dieser Komödie nach vertrauter Formel. Ihr zentrales Überraschungsmoment liegt in der Verwandlung des Protagonisten vom braven, blockierten Büroneutrum zum gelenkigen, strahlenden Parkett-Tiger. Bis zu dieser Befreiung müssen diverse Hindernisse überwunden werden. Vor allem das Jugendtrauma von Bruce (Frost), der mit seiner Schwester als Salsa-Partnerin die britische Juniorenmeisterschaft ertanzt hätte, wenn ihm nicht zuvor drei junge Schläger die vermeintlich unmännliche Salsa-Begeisterung ausgetrieben hätten. 25 Jahre später lebt Bruce noch immer in Verweigerung seiner größten Leidenschaft und in permanenter Defensivhaltung, die ihn die Demütigungen seines Arbeitskollegen (Chris O'Dowd) geduldig ertragen lässt. Erst mit Julia (Rashida Jones), die als neue Chefin seiner im Maschinenbau tätigen Firma ähnlich inkompatibel wie der beleibte Brite im Salsa-Milieu scheint, kommt Licht ins Leben von Bruce, der nun über den Tanz versucht, Julias Romeo zu werden.

Der romantische Aspekt des Films, der mit O'Dowds peinlichem Frauenhelden, Frosts schwulem Salsakumpel und Ian McShanes brummigem Mentor gute Nebenfiguren hat, ist pures Fantasykino und Hoffnungsträger für viele Zweit- und Drittbesetzungen, die einmal erste Liga spielen wollen. Als attraktive, liebenswerte Chefin, die mit ihren Angestellten feiern und tanzen geht, ist Jones' Figur eine Illusion, mit der verglichen Frosts Kompetenz als Salsa-König absolut glaubwürdig wirkt. In der letzten Viertelstunde darf Frost schließlich Hitze zeigen, kommt Euphorie in den Film, der nun nicht nur das Herz anspricht, sondern auch in die Beine geht. kob.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 19.06.2014

Großbritannien 2014

Länge: 1 h 38 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Cuban Fury

Regie: James Griffiths

Drehbuch: Jon Brown

Musik: Daniel Pemberton

Produktion: Nira Park, James Biddle

Kostüme: Rosa Dias

Kamera: Dick Pope

Schnitt: Chris Dickens, Jonathan Amos

Ausstattung: Dick Lunn

Website: http://www.cubanfury.studiocanal.de

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