Starbesetztes Drama nach dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Alfred de Musset.

Kinostart: 20.06.2013

Charlotte Gainsbourg

Charlotte Gainsbourg
als Brigitte

Pete Doherty

Pete Doherty
als Octave

August Diehl

August Diehl
als Desgenais

Lily Cole
als Elise

Volker Bruch
als Henri Smith

Guillaume Gallienne
als Mercanson

Karole Rocher
als Marco

Rhian Rees
als Madame Levasseur

Handlung

1830 erfährt der Dandy Octave von der Untreue seiner Geliebten und verliert den Glauben an die Liebe. Er gibt sich Ausschweifungen hin, immer unterstützt von seinem Freund Desgenais, einem Zyniker, dem nur Opernarien heilig sind. Doch alle Orgien und Exzesse können die Sehnsucht nach tiefer Zuneigung bei Octave nicht überdecken. Als er nach dem Tod seines Vaters auf dem Land eine junge Witwe kennenlernt, hofft er auf längst verloren geglaubte Gefühle. Aber Misstrauen und (Selbst)Zweifel zerstören die Verbindung.

1830 erfährt der Dandy Octave von der Untreue seiner Geliebten und verliert den Glauben an die Liebe. Er gibt sich Ausschweifungen hin, immer unterstützt von seinem Freund Desgenais, einem Zyniker, dem nur Opernarien heilig sind. Doch alle Orgien und Exzesse können die Sehnsucht nach tiefer Zuneigung bei Octave nicht überdecken. Als er nach dem Tod seines Vaters auf dem Land eine junge Witwe kennenlernt, hofft er auf längst verloren geglaubte Gefühle. Aber Misstrauen und (Selbst)Zweifel zerstören die Verbindung.

Ein junger Mann verliert durch eine Enttäuschung den Glauben an die Liebe. Bis er eine junge Witwe kennenlernt. Rockstar Pete Doherty überzeugt als suchender Poet in einem ansprechend inszenierten Arthouse-Kostümdrama.

Kritik

Prominent besetztes Drama mit Rockstar Pete Doherty und Charlotte Gainsbourg nach einem autobiografischen Roman des französisches Romantikers Alfred de Musset.

Dekadenz und Verzweiflung, Romantik und Leidenschaft und vor allem die gequälte Seele sind alles Zeichen der Romantik, einer kulturgeschichtlichen Epoche, die vom Ende des 18. bis weit in das erste Drittel des 19. Jahrhunderts reichte. Der französische Romanautor Alfred de Musset gilt als ein typisches Produkt dieser Zeit. Auf seiner stürmischen Beziehung zur sechs Jahre älteren Literatin George Sand beruht das bekannte Werk "Bekenntnis eines jungen Zeitgenossen". Aber warum verfilmt eine französische Regisseurin dieses auf englisch? Die Antwort heißt wohl, weil Pete Doherty den in sich zerrissenen Dandy mimt 1830 erfährt er als Octave von der Untreue seiner Geliebten und verliert den Glauben an die Liebe, er gibt sich Ausschweifungen hin - immer unterstützt von seinem Freund Desgenais (August Diehl). Der ist ein Zyniker, dem nichts heilig ist bis auf Opernarien, da fließen bei ihm die Tränen. Doch alle Orgien und Exzesse können die Sehnsucht nach wahrer Zuneigung bei Octave nicht überdecken. Als er nach dem Tod seines Vaters auf dem Land die junge Witwe Brigitte (Charlotte Gainsbourg) kennenlernt, hofft er auf längst verloren geglaubte Gefühle. Aber Misstrauen und (Selbst)Zweifel lassen ihn nicht los, Wollust, Entsetzen und Mitleid dominieren und zerstören die Verbindung. Die Langeweile, die Octave umtreibt überträgt sich leider streckenweise auch auf den Zuschauer. Das emotionale Feuer teilt sich nicht nur fragmentarisch mit, auch wenn Sylvie Verheyde sehr gut, die Ambivalenz einer desillusionierten Jugend einfängt, die ihre Träume begraben hat. Die Regisseurin bleibt nahe an der literarischen Vorlage, die meisten Dialoge stammen von de Musset. Deren kultivierte Eleganz fasziniert noch heute. Doherty taucht spielerisch in die Figur ein, aber die Chemie zwischen ihm und der charmanten, hier zumeist tristen Charlotte Gainsbourg stimmt im Gegensatz zum wahren Leben während des Drehs auf der Leinwand nicht so ganz, auch der Rhythmus zwischen ihnen ist ein anderer. Den Hut sollte man ziehen vor dem Mut der Produzenten, die diese diffizile Besetzung akzeptierten, und vor der Kostümbildnerin (Esther Waltz). Doherty wollte sich auf die Arbeit als Schauspieler konzentrieren und keine Filmmusik schreiben, nur "Birdcage", der melancholische Song am Ende des Films ist von ihm. Der trifft mitten ins Herz. mk.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 20.06.2013

Deutschland/Frankreich/Großbritannien 2012

Länge: 2 h 0 min

Genre: Drama

Originaltitel: La confession d'un enfant du siècle

Regie: Sylvie Verheyde

Drehbuch: Sylvie Verheyde

Produktion: Bruno Berthémy

Kostüme: Esther Walz

Kamera: Nicolas Gaurin

Schnitt: Christel Dewynter

Ausstattung: Thomas Grézaud

Website: http://confession-film.de

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