Gesellschafts- und Charakterportrait eines erfolgreichen amerikanischen Geschäftsmanns, der trotz seines Reichtums einsam sterben muss.

Kinostart: 27.09.2007

Orson Welles

Orson Welles
als Charles Foster Kane

Joseph Cotten

Joseph Cotten
als Jed Leland

Agnes Moorehead
als Mrs. Mary Kane, Mutter

Harry Shannon
als Mr. Kane, Vater

Ruth Warrick
als Emily Monroe Norton Kane

Dorothy Comingore
als Susan Alexander Kane

Everett Sloane
als General Manager Bernstein

Erskine Sanford
als Herbert Carter

Buddy Swan
als Kane, 8 Jahre alt

Sonny Bupp
als Charles Foster Kane III

Ray Collins
als Boss Jim Gettys

William Alland
als Jerry Thompson

Paul Stewart
als Raymond, Kanes Butler

George Coulouris
als Walter Parks Thatcher

Fortunio Bonanova
als Signore Matiste

Gus Schilling
als Oberkellner

Philip Zandt
als Mr. Rawlston

Gregoria Backus
als Bertha Anderson

Handlung

"Rosebud" lautet das letzte Wort des Medienmoguls James Foster Kane (Orson Welles), bevor er einsam auf seinem Schloss Xanadu stirbt. Dieses Rätsel versucht der Reporter Thompson (Alan Ladd) auf eigene Faust zu entschlüsseln und rollt damit die geheimnisvolle Lebensgeschichte des mächtigen Pressezaren auf: Das frühe Ende seiner Kindheit, als er sich entschloss, eine vererbte Zeitung eigenständig weiterzuführen. Seitdem errichtete Kane ein Firmenimperium und drang in die Politik vor, bevor er alle Freunde und Bekannte brüskierte.

Das Regiedebüt des damals 25-jährigen Orson Welles gilt bis heute als wichtigster Film aller Zeiten. Welles' facettenreiches Charakterporträt und Gesellschaftsdrama fasziniert nach wie vor durch verschachtelte Rückblenden und den meisterlichen, innovativen Erzählstil.

Ein Journalist will das Geheimnis von "Rosebud", des letzten Wortes des verstorbenen Pressezaren James Foster Kane, entschlüsseln. Im Verlauf seiner Nachforschungen spricht er mit fünf Personen, die dem Millionär mehr oder weniger nahe standen und durch ihre Erzählungen ein facettenreiches Bild von Kane entstehen lassen, das von seiner Kindheit über seine Einführung in die Geschäftswelt bis zu seinem vereinsamten Tod in seiner Traumvilla Xanadu reicht.

Gesellschafts- und Charakterportrait eines erfolgreichen amerikanischen Geschäftsmannes, der trotz seines Reichtums einsam sterben muß.

Kritik

"Citizen Kane" ist das Regiedebüt von Orson Welles, der mit diesem dichten, aus verschachtelten Rückblenden zusammengesetzten Film einen Meilenstein der Filmgeschichte schuf, der mit ausgefeilten Bildkompositionen, elliptischer Montage und einer neuartigen Tonmischung aufwarten kann. Trotz überaus positiver Kritiken fiel der Film an der Kinokasse zunächst durch, was zur Folge hatte, dass die Produktionsfirma RKO Welles' künstlerische Freiheiten einschränkte.

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Info

Plakat des Films: Citizen Kane
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 27.09.2007

USA 1941

Länge: 1 h 57 min

Genre: Drama

Originaltitel: Citizen Kane

Regie: Orson Welles

Drehbuch: Joseph Cotten, Orson Welles, John Houseman, Herman J. Mankiewicz

Musik: Bernard Herrmann

Produktion: Orson Welles

Kostüme: Edward Stevenson

Kamera: Gregg Toland

Schnitt: Robert Wise, Mark Robson

Ausstattung: Van Nest Polglase

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