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Die Handlung von Kinder des Zorns

Tief in den weiten Maisfeldern Nebraskas liegt ein kleines verschlafenes Örtchen, dass allmählich dem Wandel der Zeit anheimfällt und zur Geisterstadt verkommt. Doch noch spielt sich dort das Leben ab. So tummeln sich innerhalb der Maisfelder die ganzen Kids des Dorfes – angeführt vom Waisenkind Eden.

Seitdem ihr Bruder vor Jahren durchgedreht ist und dies eine absurde Verkettung tragischer Ereignisse auslöste, ist Eden wie ausgewechselt. Sie verbringt die meiste Zeit im Maisfeld, stets der Überzeugung, dass dort ein Wesen lebt, dass dafür sorgt, dass die Kinder sicher sind. Doch die Erwachsenen gehen so sorglos mit dem Maisfeld um, dass sie um die Existenz dessen fürchtet. Eden bleibt also nichts anderes übrig, sich zu radikalisieren und den Erwachsenen Einhalt zu gebieten – mit Gewalt, wenn nötig.

Mit diesem Gedanken ist sie keineswegs allein, auch die anderen Kids der Ortschaft schließen sich ihr an, darunter auch Cecil, der jüngere Bruder von Boleyn. Entsprechend fällt es Boleyn schwer, ihrer Heimat den Rücken zu kehren, auch wenn sie in wenigen Tagen nach Boston zieht, um dort das College zu besuchen. Sie kann ihren Bruder nicht einfach so zurücklassen. Schon gar nicht, wenn sich die Kids plötzlich gegen die Erwachsenen dort auflehnen und sogar vor Mord nicht zurückschrecken. Da jedoch jegliche Versuche scheitern, die Erwachsenen von der drohenden Gefahr zu überzeugen, muss Boleyn wohl oder übel Eden selbst aufhalten.


Kritik zu Kinder des Zorns

Stephen King ist wohl einer der wenigen Autoren, dessen Werke so mannigfaltig adaptiert wurden. Selbst seine Kurzgeschichten haben in Hollywood regen Anklang gefunden. So wurden unter anderem mit „Zimmer 1408“, „The Boogeyman“ und „Mercy – Der Teufel kennt keine Gnade“ bereits einige von Kings Kurzgeschichten adaptiert. Dazu gesellt sich nun aber ein neues Werk: „Kinder des Zorns“.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Hollywood auf dieses literarische Werk gestürzt hat. Ganze zehn Neuinterpretationen haben sich über die Jahre angesammelt, darunter Sequels und etliche Remakes. Doch das neue „Kinder des Zorns“ ist anders. Kurt Wimmer, der Regisseur von „Equilibrium“, hat sich lose an Stephen Kings Kurzgeschichte orientiert und ein Prequel erschaffen, das von den Ereignissen vor „Kinder des Mais“ berichtet.

Entsprechend sind es nicht die Erwachsenen, die hier im Fokus stehen, sondern die Kids, von denen sich besonders zwei talentierte Schauspielerinnen hervorheben. Während „Holly Hobbie“-Star Kate Moyer als das mordlustige Waisenkind Eden zu sehen ist, stellt sich ihr Elena Kampouris, eines der Gesichter der „My Big Fat Greek Wedding“-Reihe, als Gegenspielerin Boleyn entgegen.