Das perfekte Geheimnis - auf KINO&CO

Verrückt, egoistisch und verlogen: das ist Charles Swan – brillant porträtiert von Hollywoods Enfant terrible Charlie Sheen in dieser skurrilen Komödie von Roman Coppola.

Kinostart: 02.05.2013

Charlie Sheen

Charlie Sheen
als Charles Swan III

Jason Schwartzman

Jason Schwartzman
als Kirby Star

Bill Murray

Bill Murray
als Saul

Katheryn Winnick
als Ivana

Patricia Arquette
als Izzy

Aubrey Plaza
als Marnie

Mary Elizabeth Winstead
als Victoria

Dermot Mulroney
als Doctor

Maxine Bahns
als Mom

James Paradise
als Brain Surgeon

Yasha Blackman
als Caviar Dealer

Die Handlung von Charlies Welt - Wirklich nichts ist wirklich

Charles Swan hatte viele Frauen, großen beruflichen Erfolg und eine Liebe, die ihn, den charmanten Lebenssurfer, stets erdete. Doch als Ivana ihr großes Kind, das nie Verantwortung übernehmen wollte, verlässt, bricht Charlies Welt zusammen. Zwischen wilden Fantasien und schmerzlicher Wirklichkeit taumelnd, versucht er wieder Halt zu finden, die plötzlich entstandene Leere seines Lebens wieder zu füllen und zu verstehen, warum Ivana diese Aufgabe nicht mehr leisten konnte und ihn sich selbst überlassen musste.

Charles Swan hatte viele Frauen, großen beruflichen Erfolg und eine Liebe, die ihn, den charmanten Lebemann, stets erdete. Doch als Ivana ihr großes Kind, das nie Verantwortung übernehmen wollte, verlässt, bricht Charlies Welt zusammen. Zwischen wilden Fantasien und schmerzlicher Wirklichkeit taumelnd, versucht er wieder Halt zu finden, die plötzlich entstandene Leere seines Lebens wieder zu füllen und zu verstehen, warum Ivana diese Aufgabe nicht mehr leisten konnte und ihn sich selbst überlassen musste.

Ein erfolgreicher Schauspieler und hemmungsloser Lebemann fällt nach einer Trennung in die Sinn- und Daseinskrise. Realität und Fiktion verschwimmen im Leben des Charlie Sheen sowie in dieser schrägen Arthouse-Komödie.

Kritik zu Charlies Welt - Wirklich nichts ist wirklich

In Roman Coppolas zweiter Regiearbeit spielen skurrile Momente, gebrochene Herzen, komische Fantasien und auch Charlie Sheen eine Hauptrolle.

Die Schizophrenie von Charlie Sheens Leben scheint offensichtlich: Hier einer der populärsten TV-Stars der letzten 15 Jahre, dort der Skandalbruder, der sich zwischen Drogen und Sex treiben lässt und lustvoll provoziert. Wenn Wahrnehmungsstörungen, Grenzverschiebungen zwischen Wirklichkeit und Wahn, tatsächlich zur Symptomatik des zwei Jahre nach seinem Absturz wieder geerdet wirkenden Stars gehörten, dann scheint Roman Coppolas Film maßgeschneidert für ihn. Denn hier verschwimmen Realität und Imagination, wird das Ich gefeiert und das Es ausgelebt, gibt es die Versuchung der Frauen und anderer Drogen, vermischt sich das Leben von Charlie Sheen irgendwie mit dem von Charlie Swan. Schon lange schwebte Coppola ein Film über einen schrägen Narzissten vor. Ob die Parallelen zwischen Sheens und Swans Welten nur Spurenelemente oder Hinkelsteine sind, bleibt dem Urteil des Zuschauers überlassen. Sicher ist, dass Coppola seinen langjährigen Freund wie auch seine Hauptfigur anders und stets versöhnlich sieht. Als charmanten und smarten Spinner nämlich, als verspielten Träumer und verliebten Eroberer, als Mann, der seine Niederlagen sehr ernst nehmen, aber auch ganz dem Spaß verschrieben sein kann.

"Charlies Welt" macht es dem Normalzuschauer allerdings nicht leicht, er bekommt keinen echten Plot und auch keine Anleitung, wie er die skurrilen Fantasien, Ideen und Filmzitate einordnen soll. So ist dieser Film über einen Grafikdesigner, der von seiner großen Liebe verlassen wird und etwas aus der Spur gerät, letztlich ein vom Geist der 1970er Jahre beseelter heiterer Trip ohne Nebenwirkungen. Ein Spaß-Angebot für Individualisten, die sich vom Mainstream nicht bedient fühlen, und für Fans, die ihre rebellische Ikone wirklich in anderen Umständen sehen können. So lümmelt Sheen auf Sofas, die wie aufgeklappte Hot Dogs aussehen, reitet auf einem Schimmel, tanzt wie Gene Kelly, flüchtet vor Bikini-Squaws, als wären die "Amazonen auf dem Mond" reanimiert, und trägt nahezu nonstop eine Sonnenbrille, als wollte er Dean Martin und seinem Hut aus Minnellis "Verdammt sind sie alle" Reverenz erweisen - oder auch nur den Blick ins wahre Ich verweigern. kob.

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Info

Kinostart: 02.05.2013

USA 2012

Länge: 1 h 25 min

Genre: Komödie

Originaltitel: A Glimpse Inside the Mind of Charles Swan III

Regie: Roman Coppola

Drehbuch: Roman Coppola

Musik: Liam Hayes

Produktion: Roman Coppola, Youree Henley

Kostüme: April Napier

Kamera: Nick Beal

Schnitt: Robert Schafer

Ausstattung: Elliott Hostetter

Website: https://de-de.facebook.com/CharliesWelt