Kinostart: nicht bekannt

Handlung

Schnulzenbarde Marc betourt die Altenheime des winterlichen Walloniens, als er in einem abgelegenen Weiler nach einer Autopanne Asyl auf dem Bauernhof des netten Sonderlings Bartel findet. Bartel jedoch hat keine heile Tasse mehr im Schrank, trauert einer verflossenen Liebschaft hinterher und gedenkt die nun offenbar zurück gekehrte Dame diesmal garantiert nicht wieder gehen zu lassen. Marc in seiner Not erhofft sich Hilfe von anderen Dorfbewohnern, doch die haben auch so ihre Macken.

Ein tingelnder Musikant fällt unter gemeingefährliche Hinterwäldler in Belgiens atmosphärisch wasserdichter Antwort auf "Psycho" und "Misery".

Kritik

Vom ersten Moment an liegt kaltes Grauen in der Winterluft im atmosphärisch wasserdichten, doch keine Minute effekthascherischen Redneck-Eurohorrortrip und aufsehenerregenden Debüt des vielversprechenden Regietalents Fabrice Du Welz. Erinnerungen an "Texas Chainsaw Massacre", "Psycho" und "Misery" werden wach, wenn ein Mann wie Du und ich unter bewaffnete Irre fällt und allein die Kameraarbeit von "Irreversible"-Fotograf Benoît Debie mehr Horror transportiert als zuletzt alle Gedärmehaufen anderswo. Volltreffer für aufgeschlossene Horrorfans.

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Info

Plakat des Films: Calvaire

Kinostart: nicht bekannt

Belgien/Frankreich/Luxemburg 2004

Genre: Thriller

Originaltitel: Calvaire

Regie: Fabrice Du Welz

Drehbuch: Romain Protat

Musik: Vincent Cahay

Produktion: Vincent Tavier, Michael Gentile, Eddy Geradon-Luyckx

Kostüme: Geraldine Picron

Kamera: Benoît Debie

Schnitt: Sabine Hubeaux

Ausstattung: Emmanuel De Meulemeester