Drama über die US-Musikgeschichte der Fifties und Sixties und die Rolle, die das berühmte Plattenlabel "Chess Records" dabei spielte.

Kinostart: 23.04.2009

Adrien Brody

Adrien Brody
als Leonard Chess

Jeffrey Wright

Jeffrey Wright
als Muddy Waters

Beyoncé Knowles

Beyoncé Knowles
als Etta James

Columbus Short
als Little Walter

CedrictheEntertainer
als Willie Dixon

MosDef
als Chuck Berry

Eamonn Walker
als Howlin“ Wolf

Gabrielle Union
als Geneva Wade

Emmanuelle Chriqui
als Revetta Chess

Handlung

Chess Records, benannt nach ihrem Gründer Leonard Chess (Adrien Brody), ist in den 50ern die bekannteste Plattenfirma in Chicago - und landesweit. Mit seinem Bruder Phil (Shiloh Fernandez) verkauft Leonard zunächst Platten vom Rücksitz ihres Cadillac. Mit Blues und Soul von Muddy Waters (Jeffrey Wright) und Little Walter (Columbus Short), später Rock von Chuck Berry (Mos Def) werden sie zum Musikunternehmen der Zeit schlechthin. Sex, Drogen und Gewalt sind die ständigen Begleiter eines harten Business, das beruflich wie privat ein andauerndes, turbulentes Auf und Ab bereitet.

Eins der bekanntesten Plattenlabels der 50er Jahre dient als Anlass für ein schillerndes Musical-Drama, das mit hochkarätiger Besetzung jene Zeit porträtiert. Fantastische Bluesklänge begleiten Aufstieg und Fall des Aushängeschilds von Chicagos Musikszene.

In den Fünzigerjahren wird Leonard Chess, Sohn polnischer Einwanderer, als Plattenproduzent die treibende Kraft in der Musikszene Chicagos. Mit Bluesgitarrist Muddy Waters beginnt der Aufstieg seines Labels, dem bald auch Stars wie Little Walter, Big Willie Dixon und Howlin' Wolf angehören. Mit Chuck Berry bricht Chess die letzten Barrieren zum weißen Publikum, mit Sängerin Etta James entwickelt sich eine Beziehung, die über das Künstlerische hinausgeht. Doch nur in Waters hat Chess einen Freund, der seinen Weg bis zum Ende begleitet.

In den Fünzigerjahren wird Leonard Chess, Sohn polnischer Einwanderer, als Plattenproduzent die treibende Kraft in der Musikszene Chicagos. Mit Bluesgitarrist Muddy Waters beginnt der Aufstieg seines Labels, dem bald auch Stars wie Little Walter, Big Willie Dixon und Howlin' Wolf angehören. Mit Chuck Berry bricht Chess die letzten Barrieren zum weißen Publikum, mit Sängerin Etta James entwickelt sich eine Beziehung, die über das Künstlerische hinausgeht. Doch nur in Waters hat Chess einen Freund, der seinen Weg bis zum Ende begleitet.

Kritik

Darstellerisch packendes Drama über afro-amerikanische Blueslegenden und die von ihnen begründete Erfolgsgeschichte eines Plattenlabels.

28 Jahre amerikanische Musik- und Gesellschaftsgeschichte komprimiert Darnell Martins dritter Kinofilm auf 109 Minuten. Zwangsläufig wirkt "Cadillac Records" wie eine Single-Auskoppelung, der man die Möglichkeiten einer LP wünschte.

Es beginnt Anfang der Vierzigerjahre, wenn der Sohn eines polnischen Einwanderers in einem vorwiegend von Schwarzen bewohnten Viertel Chicagos einen Club eröffnen möchte, während in Mississippi ein Mann aufbricht, um als Bluesgitarrist Karriere zu machen. Als sich die Wege von Leonard Chess (Adrien Brody) und Muddy Waters kreuzen, ist das die Keimzelle einer Plattenfirma, deren afro-amerikanische Stars den Blues revolutionierten, den Rock'n' Roll etablierten und damit auch das entwürdigende Etikett der "Race Music" pulverisierten. Während die Frauen auf ihre Männer und das Ende ihrer Affären warten, konzentriert sich der Film auf die Beziehung zwischen Produzent Chess und Musiker Waters sowie dessen fast brüderliche Bindung zum explosiven Harmonikaspieler Little Walter. Mitte der Fifties kommt mit Chuck Berry der Rock'n' Roll zur Welt und eine weitere Legende zu Chess Records, bald danach auch Etta James, die mit Seele in der Stimme das Herz des weißen Publikum eroberte, wie schon Berrys Rhythmen dessen Füße.

Dieser Crossover kann nur angerissen werden, wie auch die Rassenspannungen, die Konflikte in der heterogenen Künstlerfamilie und die Bereicherung der Weißen durch die Musik der Schwarzen, die Chess vorgeworfen wurde, aber auch im Plagiatsstreit Berrys gegen die Beach Boys zum Ausdruck kam. Auch wenn Martins biografisch recht frei und in großen Sprüngen erzählter Film nicht alles einlösen kann, was er sich vorgenommen hat und kurze Vollständigkeitspräsenzen (Rolling Stones) überflüssig wirken, ist "Cadillac Records" eine sehens- und hörenswerte Einführung in eine spannende Zeit, in der sich mit der Musik auch Amerika weiterentwickelte. Darstellerisch setzt der Film mit Jeffrey Wright als Muddy Waters, mit dem intensiven Eamonn Walker als Muddys Rivale Howlin' Wolf, aber auch mit Beyoncé als Etta James ebenso Glanzpunkte wie musikalisch. Finaler Höhepunkt, wenn sich Leid und Leidenschaft verbinden, ist Beyoncés Cover von "I'd rather go blind", mit dem sie unter Tränen ihren Lover Leonard und auch den Zuschauer verabschiedet. kob.

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Info

Plakat des Films: Cadillac Records
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 23.04.2009

USA 2008

Länge: 1 h 48 min

Genre: Drama

Originaltitel: Cadillac Records

Regie: Darnell Martin

Drehbuch: Darnell Martin

Musik: Terence Blanchard

Produktion: Sofia Sondervan, Andrew Lack

Kostüme: Johnetta Boone

Kamera: Anastas N. Michos

Schnitt: Peter C. Frank

Ausstattung: Linda Burton

Website: http://www.cadillac-records.de

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