Der erste, actionreiche Solo-Auftritt des gelb-schwarzen Transformers mit Hailee Steinfeld und John Cena als menschlichen Hauptdarstellern. 

Kinostart: 20.12.2018

Handlung

1987, irgendwo im nirgendwo an der kalifornischen Küste: Die 17-jährige Charlie (Hailee Steinfeld) stößt bei der Suche nach einem fahrbaren Untersatz auf einen extrem abgerockten gelben VW-Käfer. Charlie, selbst eher unkonventionell und noch nicht so ganz im Leben angekommen, verliebt sich sofort in die Schrottlaube.

Sie macht sich selbst an die Reparatur - allerdings nur um festzustellen, dass dieses Modell sicher nicht vom Band eines irdischen Autoherstellers lief. Ihr Käfer ist nämlich in Wahrheit der Autobot Bumblebee. Schwer beschädigt von einer fehlgeschlagenen interstellaren Mission hatte er auf der Erde Zuflucht gesucht, bis Charlie in gefunden hat. 

Die beiden freunden sich trotz des ersten - beidseitigen - Schocks an. Doch sowohl Bumblebees Verfolger als auch die Ordnungshüter auf der Erde, allen voran Agent Burns (John Cena), sind den beiden dicht auf den Fersen ...

Kritik

Außenseiterin Charlie (Hailee Steinfeld) kämpft mit den Problemen, mit denen ein unangepasster Teenager eben so kämpft: Der kleine Bruder nervt, der Stiefvater nervt, die Mitschüler nerven, die Pickel nerven. Und sie braucht ein Auto. Genau als sie das findet - einen verrosteten gelben VW Käfer - gerät ihr normales Leben komplett durcheinander. Der Käfer ist nämlich die irdische Tarnversion eines außerirdischen Kampfroboters, der vom Anführer der Transformers auf der Flucht vor den gnadenlosen Decepticons als Vorhut auf die Erde geschickt wurde.

Dort legt er sich nicht nur aus Versehen mit einer militärischen Sondereinheit (John Cena etwas hölzern als Prototyp des Haudrauf-Soldaten), sondern wird auch von zwei Decepticons aufgespürt, die "B" übel zusetzen, bevor er schwer verletzt flüchtet. Die Konfrontation - in bester "Riesenroboter gegen Riesenroboter"-Tradition - hat zur Folge, dass "B" seine Erinnerung verliert und nicht mehr sprechen kann. Als er von Charlie entdeckt wird, muss er erst wieder lernen, zu kommunizieren.

Diese neue Art zu "sprechen" macht Bumblebee, wie ihn Charlie tauft, zu einem liebenswerten Begleiter, der die Erde mit kindlicher Naivität entdeckt und Charlie auf Trab hält. Stark: In dieser wachsenden Freundschaft steckt mehr Witz, Charme und Gefühl als in allen bisherigen "Transformers"-Filmen.

Viel Ruhe ist Charlie und "B" aber nicht vergönnt. Denn die Bösewichte planen, Verstärkung zur Erde zu rufen. Obwohl er den Kampfmaschinen unterlegen ist, wirft sich "B" in den Kampf. Charlie steht ihm mutig zur Seite. Nachbarsjunge Memo (Jorge Lendeborg Jr.) kann wenig mehr als zusehen. Auch wenn er Charlie (taff aber nicht übertrieben cool gespielt von Hailee Steinfeld) gerne beeindrucken würde.

Ein Mädchen und ihr Auto. Oder zwei Außenseiter, die dringend Freunde brauchen. So oder so ist "Bumblebee" nicht die überladene Zerstörungsorgie, wie man es von der "Transformers"-Reihe kennt. Das erste Spinoff bietet Action, schaltet aber einen Gang zurück, lässt mehr Platz für die Figuren und Gefühle. Und das tut dem Film merklich gut.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 20.12.2018

USA 2018

Länge: 1 h 54 min

Genre: Action

Originaltitel: Bumblebee

Regie: Travis Knight

Drehbuch: Christina Hodson

Produktion: Michael Bay, Lorenzo di Bonaventura

Website: https://paramount.de/bumblebee

Zitat

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