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Die Handlung von Bullet Train

Der Profikiller Ladybug ist ziemlich genervt von seinem Job, seiner Chefin Maria Beetle zuliebe übernimmt er dennoch den Auftrag eines unpässlichen Kollegen. Die Mission lautet, in dem Schnellzug von Tokio nach Kyoto einen Aktenkoffer voller Geld zu entwenden. Den Koffer bekommt Ladybug auch ziemlich schnell in die Hände, jedoch tummeln sich in dem Zug etliche brutale Schläger, mit denen Ladybug eher ungewollt in Kontakt kommt.

So befindet sich ein rachsüchtiger Vater im Zug, der unter den Passagieren den Täter vermutet, der seinen kleinen Sohn vom Hochhaus geschubst hat. Die Psychopathin namens der Prinz ist ebenfalls im Zug, wo sie auf ihre Chance wartet, dem Verbrecherboss Weißer Tod das Handwerk zu legen. Dieser wiederum hat seine beiden Schergen Lemon und Tangerine damit beauftragt, sowohl seinen Sohn als auch den besagten Aktenkoffer zu beschützen. Als dann auch noch der Gangster Wolf in den Zug einsteigt und auf Ladybug aufmerksam wird, ist das Chaos perfekt. In ihm meint er nämlich den Mörder seiner Geliebten zu erkennen. Nur stimmt das nicht, dafür war Die Wespe verantwortlich, die sich übrigens auch im Zug befindet.


Kritik zu Bullet Train


Auf genau dieser Schiene (im wahrsten Sinne des Wortes) fährt David Leitch auch in seinem aktuellen Werk „Bullet Train“, dem übrigens der japanische Roman „Maria Beetle“ von Kotaro Isaka zugrunde liegt. Das Ergebnis: Eine Entertainment-Bombe, die irgendwo zwischen „Snowpiercer“ und Quentin Tarantinos „Kill Bill“ einschlägt. Perfekt getragen von Hollywood-Star Brad Pitt, der schon mit „Killing Them Softly“ und „Mr. & Mrs. Smith“ gezeigt hat, dass die Rolle des Profikillers wie für ihn gemacht ist.

Im Gegensatz zu seinen vorherigen Werken fliegen die frechen Sprüche und Fäuste hier auf deutlich engerem Raum umher und auch das Staraufgebot ist deutlich höher. Neben dem Zugpferd Brad Pitt, rangeln sich nämlich auch Andrew Koji, Joey King, Michael Shannon, Brian Tyree Henry, Logan Lerman und Aaron Taylor-Johnson um einen Sitzplatz im „Bullet Train“.

Den Humor von David Leitch muss man natürlich mögen, aber wenn man merkt, dass selbst die Stars beim Dreh ihre helle Freude hatten, sollte das auch den Zuschauer rasend anstecken, selbst wenn hier und da einige nervige Elemente eingebaut wurden. Lohnt sich, weil die Action eine Punktlandung ist und man vor allem Brad Pitt sowie Aaron Taylor-Johnson anmerkt, dass ihnen der Dreh Spaß gemacht hat.