Das perfekte Geheimnis - auf KINO&CO

Verschrobenes romantisches Märchen um zwei Brüder und Trickbetrüger, die bei einer reichen Erbin ein letztes Mal abkassieren wollen.

Kinostart: 27.08.2009

Adrien Brody

Adrien Brody
als Bloom

Rachel Weisz

Rachel Weisz
als Penelope

Mark Ruffalo

Mark Ruffalo
als Stephen

Rinko Kikuchi
als Bang Bang

Robbie Coltrane
als Der Kurator

Maximilian Schell
als Diamond Dog

Zachary Gordon
als Bloom als Kind

Max Records
als Stephen als Kind

Andy Nyman
als Charleston

Noah Segan
als The Duke

Die Handlung von Brothers Bloom

25 Jahre lang schlugen sich die Brüder Bloom äußerst erfolgreich als Trickbetrüger durchs Leben, bis der jüngere Bloom die Wirklichkeit suchen und nicht mehr die Rollen spielen will, die ihm der ältere, maßgeschneidert für seine verletzliche Seele, vorgibt. In einem letzten Coup wollen die Blooms eine reiche exzentrische Erbin ausnehmen, die das Abenteuer Leben bisher nur aus der Beobachterperspektive kennt. Als sie sich verliebt, gerät auch die Welt und der Zusammenhalt der Blooms für immer ins Wanken.

25 Jahre lang schlugen sich die Brüder Bloom äußerst erfolgreich als Trickbetrüger durchs Leben, bis der jüngere Bloom die Wirklichkeit suchen und nicht mehr die Rollen spielen will, die ihm der ältere, maßgeschneidert für seine verletzliche Seele, vorgibt. In einem letzten Coup wollen die Blooms eine reiche exzentrische Erbin ausnehmen, die das Abenteuer Leben bisher nur aus der Beobachterperspektive kennt. Als sie sich verliebt, gerät auch die Welt und der Zusammenhalt der Blooms für immer ins Wanken.

Kritik zu Brothers Bloom

Seinem coolen Neo-Noir-Debüt "Brick" lässt Regieentdeckung Rian Johnson ein schräges Gaunerstück mit Top-Besetzung folgen.

Johnsons Hauptdarsteller, die den Oscar bereits gewannen oder ihn zumindest umkreisten, sowie das frühe Interesse von Tom Cruise an einer Rolle, signalisieren, welchen Eindruck "Brick" und das Nachfolgeprojekt hinterließen. Das im Erstling bereits prominente Element von Verrat und Täuschung ist in "Brothers Bloom" auf eine humorvolle Ebene verlagert und überzeichnet.

Die titelgebenden Brüder, der eine Kopf (Mark Ruffalo), der andere Seele (Adrien Brody), führt Johnsons Skript im Alter von 13 und zehn Jahren ein. Trocken-komische, gut getimte Sequenzen zeigen, wie aus den Zwangsnomaden des Erziehungssystems nach 38 Pflegefamilien ein selbständig operierendes Betrügerduo wurde. Dieses ist 25 Jahre später durch die Explosivexpertin Bang Bang zum Trio erweitert, doch der jüngere Bloom will aussteigen, nicht mehr nur in den Rollen, die der ältere vorgab, leben. In einem letzten Coup soll die reiche eremitische Erbin Penelope (Rachel Weisz) um Millionen gebracht werden - durch Diebstahl einer wertvollen Buchantiquität, die letztlich nur als McGuffin, als sinnbefreiter Motor einer Story dient, die erst nach Prag, dann nach Mexiko und Russland führt.

Zum Ende hin überschlägt sich mit einem von Gangsterkugeln durchsiebten Auto auch der Film, täuscht sich Johnson in der Verfolgungsbereitschaft seiner Zuschauer, der letztlich das Interesse verliert, wer wen und aus welchem Grund in die Irre führen will. Bis dahin aber und einiger unaufgelöster Story-Rätsel zum Trotz erweist sich Johnson als smarter Manipulator, bedient sich aus der Filmgeschichte - vom Stummfilm über Blake Edwards bis hin zu Wes Anderson, spielt mit Realität und Simulation. Und das in einem deutlich als Liebesmärchen deklarierten Szenario zwischen zwei Brüdern und zwei vereinsamten Außenseitern.

Schräge Dialoge ("Ich bin eine epileptische Fotografin") und Sequenzen, in denen etwa Haltungsnoten für Fahrradstürze vergeben werden, gesellen sich zu schrägen Figuren, die auf der weiblichen Seite interessanter ausfallen als auf der männlichen. "Babel"-Entdeckung Rinko Kikuchi ist dabei ein stumm bleibender exzentrischer Schatten der Blooms, Weisz eine vitale Verwandte der Tenenbaums. Eine Schlossprinzessin, die eine Ewigkeit auf ihren Prinzen wartet, und dabei Fähigkeiten von anderen aufnimmt und zur Perfektion führt - vom Hochrad bis zum Harfenspiel. Und wenn sie die Liebe lernt, erblüht mit ihr auch Bloom. kob.

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Info

Plakat des Films: Brothers Bloom
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 27.08.2009

USA 2008

Länge: 1 h 54 min

Genre: Komödie

Originaltitel: The Brothers Bloom

Regie: Rian Johnson

Drehbuch: Rian Johnson

Musik: Nathan Johnson

Produktion: Ram Bergman, James D. Stern

Kostüme: Beatrix Aruna Pasztor

Kamera: Steve Yedlin

Schnitt: Gabriel Wrye

Ausstattung: Jim Clay