Horrorfilm in der Tradition von "Nightmare on Elm Street", in der ein alter Kinderreim grausige Realität wird.

Kinostart: nicht bekannt

Emily Deschanel

Emily Deschanel
als Kate

Barry Watson
als Tim

Aaron Murphy
als junger Tim

Skye McCole Bartusiak
als Franny

Victoria Mussett
als Jessica

Andrew Glover
als Boogeyman

Lucy Lawless
als Tims Mutter

Charles Mesure
als Tims Vater

Philip Gordon
als Onkel Mike

Jennifer Rucker
als Pam

Robyn Malcolm
als Dr. Matheson

Die Handlung von Boogeyman - Der schwarze Mann

Tim (Barry Watson) hat Angst vorm Schwarzen Mann. Seit er in seiner Kindheit von den unheimlichen Nachstellungen eines nächtlichen Schreckgespenstes erfolgreich traumatisiert wurde, fährt er auch als inzwischen Erwachsener im fernen Chicago manchmal noch schreiend und schweißgebadet im Schlaf auf. Seine Psychiaterin findet das in höchstem Maße ungesund und empfiehlt zur Therapie eine Rückkehr an die Stätte des sicherlich nur eingebildeten, kindlichen Schreckens. Als Tims Mutter stirbt, bietet sich dazu eine gute Gelegenheit.

Findige Werbestrategen vergleichen diesen neuen Horrortrip aus der immergrünen Welt nicht totzukriegender Mordspringteufel bereits mit den Streichen von Freddy Krueger und Michael Myers.

Als Kind wurde Tim Nacht für Nacht von furchtbaren Träumen geplagt. Jahre später leidet er noch immer unter Angstzuständen und erhält von seiner Therapeutin den Rat, an den Ort des Schreckens zurückzukehren und sich seinen vermeintlich eingebildeten Dämonen zu stellen. Tim folgt dem Rat wider besseren Wissens - und der Horror nimmt seinen Lauf.

Tim wird schon als kleines Kind von fürchterlichen Alpträumen geplagt. Auch 15 Jahre später leidet er immer noch unter Angstzuständen. Als Tim, der inzwischen als Redakteur arbeitet, vom Tod seiner kranken Mutter erfährt, begibt er sich direkt in sein Heimatstädtchen. Dort empfiehlt ihm seine ehemalige Psychologin, eine Nacht im Haus seines Kindheitstraumas zu verbringen, um seine persönlichen Dämonen auszutreiben. Tim folgt dem Rat wider besseren Wissens - und somit beginnt der Boogeyman sein blutiges Treiben.

Kritik zu Boogeyman - Der schwarze Mann

Grusel ist nach wie vor groß angesagt, wie der im laufenden Kinojahr bereits dritte Horrorthriller (nach "White Noise" und "Hide And Seek") an der US-Chartspitze belegt. Der Psychoschocker, der wie "The Grudge - Der Fluch" aus der Schmiede von Sam Raimis Ghost House Productions stammt, spielt vorrangig in einem verwunschenen Haus, wo der bösartige "Boogeyman" (das Pendant zum Schwarzen Mann) in dunklen Schränken lauert. Mit einer Besetzung von weitgehend unbekannten Schauspielern wird solider Lowbudget-Horror der Marke "Der Fluch von Darkness Falls" und "Jeepers Creepers" geboten, der vor allem durch seine bedrohlich-unheilvolle Atmosphäre besticht.

Beim Kindheits-Prolog geht es gleich schockeffektreich zur Sache, als der Vater des kleinen Tim mit gehörig übernatürlichem Krawall vom Boogeyman geholt wird. 15 Jahre später ist Tim (überzeugend: Barry Watson aus der TV-Serie "7th Heaven") ein junger Redakteur, der sich immer noch vor dunklen Ecken fürchtet. Als er vom Tod seiner kranken Mutter (eine unerkennbare Lucy Lawless) erfährt, begibt er sich umgehend in sein Heimatstädtchen. Dort empfiehlt ihm seine ehemalige Kinderpsychologin, eine Nacht im Haus seines Kindheitstraumas zu verbringen, um seine persönlichen Dämonen aus zu treiben. Sie glaubt, dass Tim sich damals mit seiner überaktiven Fantasie einen Grund für das Weggehen seines Vaters ausgedacht hat. Allein im Haus hört er dann allerlei verdächtige Geräusche und beginnt, sich in Flashbacks an seine unglückliche Vergangenheit zu erinnern. In Folge tauchen seine Kindheitsfreundin (Emily Deschanel, Schwester von Zooey), seine jetzige Freundin (Tory Mussett) und sein Onkel auf. Auf sie alle hat es der mörderische Boogeyman abgesehen, der erst gegen Schluss (ein mit CGI-Effekten aufgemotzter Schauspieler) sichtbar wird. Nochmals kräftig in die Trickkiste gegriffen wird dann für den lärmenden Showdown.

Dieser fällt reizvoll ambivalent aus, da das Geschehen sowohl als geradliniger Monsterhorror oder auch als innerlicher Psychoterror gedeutet werden kann. Regisseur Stephen Kay setzt auf eine Aneinanderreihung von Schreckmomenten mit und ohne Grund oder Konsequenzen für die Beteiligten. Dieser für das Genre zuverlässige Suspense-Mechanismus wird dabei allerdings ein wenig überstrapaziert und dient in erster Linie dazu, die etwas dünne Story aufzumotzen. Optisch werden ebenfalls einige stilvolle Aufbauschmanöver eingesetzt, die von diversen Kameratricks wie Rapid Zooming zu frenetischem Schnellschnitt reichen. Der coole Look der monochromen Aufnahmen erzeugt das entsprechend spukige Ambiente, was besonders beim eleganten Produktionsdesign des alten Hauses mit vielen viktorianischen Details ins Gewicht fällt. Jedenfalls braucht sich dieser Horrorthriller ohne große Stars (dennoch fähigen Schauspielern) nicht hinter seinen unlängst veröffentlichen Genrekollegen verstecken. ara.

Wertung Questions?

FilmRanking: 19509 -700

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: Boogeyman - Der schwarze Mann
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: nicht bekannt

USA 2004

Länge: 1 h 29 min

Genre: Horror

Originaltitel: Boogeyman

Regie: Stephen Kay

Drehbuch: Eric Kripke, Juliet Snowden, Stiles White

Buchvorlage: Eric Kripke

Musik: Joseph LoDuca

Produktion: Sam Raimi, Eric Kripke, Robert G. Tapert

Kostüme: Jane Holland

Kamera: Bobby Bukowski

Schnitt: John Axelrad

Ausstattung: Philip Ivey, Jennifer Ward, Robert Gillies, Nick Bassett

Website: http://www.boogeyman-film.de