Alan Parker zelebriert ein Psychodrama als Alptraum.

Kinostart: nicht bekannt

Handlung

Im Vietnamkrieg verwundet, wird Al Columbato in ein Militärhospital geschickt, um die rätselhafte psychische Krankheit seines Jugendfreundes Birdy aufzuklären. Der hockt auf dem Boden, sehnt sich wie ein Vogel im Käfig, durchs vergitterte Fenster zu fliegen. In Rückblenden wird die gemeinsame Vorgeschichte erzählt: Kindheit in trister Vorstadt, Birdys Vogelleidenschaft, Rückzug in die Fantasie, autistische Vogelmensch-Existenz. Als sie die Hintergründe ihrer Traumata durchschauen, wagen sie einen Ausbruchsversuch.

Ein junger im Vietnamkrieg verwundeter Soldat versucht, in einem Militärhospital hinter das Geheimnis der rätselhaften psychischen Krankheit seines Freundes Birdy zu kommen.

Kritik

Alan Parker zelebriert das Psychodrama seiner beiden Helden wie einen Albtraum, löst die Leidensgeschichte der Freunde in blaustichigen Bildern auf, die die Schrecken des Krieges beschwören. Dem steht die Utopie der solidarischen Männerfreundschaft und des freien Lebens gegenüber, das auf der Müllhalde endet. Gekonnt die hoch emotionalen Bild-Ton-Montagen des ehemaligen Werbefilmers Parker, der Matthew Modine und Nicolas Cage zu darstellerischen Höchstleistungen treibt.

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Info

Plakat des Films: Birdy
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

USA 1984

Länge: 2 h 0 min

Genre: Drama

Originaltitel: Birdy

Regie: Alan Parker

Drehbuch: Sandy Kroopf, Jack Behr

Musik: Peter Gabriel

Produktion: Alan Marshall

Kamera: Michael Seresin