Romantische Komödie um eine von Audrey Tautou gespielte Frau, die einen an sie adressierten Liebesbrief an ihre Mutter weiterschickt, um sie aufzuheitern - mit verwirrenden Resultaten.

Kinostart: 19.01.2012

Stéphanie Lagarde
als Sylvia

Judith Chemla
als Paulette

Cécile Boland
als Kundin mit Pony

Didier Brice
als Mann mit Zeitschrift

Daniel Duval

Die Handlung von Bezaubernde Lügen

Eine junge Friseuse in der französischen Provinz erhält von ihrem schüchternen Angestellten einen anonymen Liebesbrief und schickt die poetischen Worte an ihre Mutter, die kaum noch aus dem Haus geht, seitdem ihr Gatte sie verlassen hat. Die blüht auf und möchte den Unbekannten unbedingt kennenlernen. Ausgerechnet der Verfasser des lettre d'amour soll bei der Maman den romantischen Verehrer spielen. Dabei hat sich die Chefin selbst in den Mann verliebt, nur will sie es nicht wahr haben. Die Manipulatorin lügt sich um Kopf und Kragen und verliert die Kontrolle über das Spiel.

Eine junge Friseuse in der französischen Provinz erhält von ihrem Angestellten einen anonymen Liebesbrief und schickt ihn an ihre Mutter, die kaum noch aus dem Haus geht, seitdem ihr Gatte sie verlassen hat. Die möchte den Unbekannten unbedingt kennenlernen. Ausgerechnet der Verfasser wird losgeschickt, bei der Maman den romantischen Verehrer zu spielen. Dabei hat sich die Chefin selbst in den Mann verliebt, nur will sie es nicht wahr haben. Die Manipulatorin lügt sich um Kopf und Kragen und verliert die Kontrolle über das Spiel.

Eine junge Friseuse leitet einen an sie adressierten Liebesbrief an ihre Mutter weiter und entfesselt damit eine Orgie der Verwechslungen. Romantische Komödie um der Widerspenstigen Zähmung mit "Amelie"-Star Audrey Tautou, die mit Charme tonale Unstimmigkeiten ausgleicht.

Kritik zu Bezaubernde Lügen

Romantische Komödie mit Audrey Tautou, die durch einen falschen Liebesbrief für Gefühlsverwirrungen sorgt. Seit "Amelie" ist Audrey Tautous Lächeln ihr Markenzeichen. Genau das verbirgt sie meistens in Pierre Salvadoris Gratwanderung zwischen Komödie und Tragödie, Romantik und Realismus. Ausgangpunkt für amouröse Irrungen und Verwirrung ist ein poetischer Liebesbrief. Ab in den Papierkorb damit sagt sich die ehrgeizige Friseuse Emilie, die mit ihrer Kollegin den schicken Salon in Sète nach vorne bringen will. Da ihre Mutter Trübsal bläst und der Ehemann mit einer Jüngeren eine neue Zukunft aufbaut, schießt ihr eine im Nachhinein nicht ganz glückliche Idee durch den hübschen Kopf: der anonyme Liebesbrief könnte der Frustrierten neue Lebenslust geben. Gesagt getan, die Maman ist über den unbekannten Verehrer entzückt, die Tochter über ihre Wandlung erleichtert. Nur möchte die nicht mehr ganz taufrische Lady zusätzliche romantische Zeilen und den Fremden auch noch kennenlernen. Die Sache spitzt sich zu, die Manipulatorin verliert die Kontrolle über das Spiel, lügt sich um Kopf und Kragen und sucht ausgerechnet Hilfe bei ihrem schüchternen Angestellten, Verfasser des ersten lettre d'amour und heillos in sie verliebt. Dass er nun bei Muttern den Verehrer mimen soll, macht die verfahrene Angelegenheit noch komplizierter. Überraschungen fehlen, vom ersten Augenblick ist klar, dass sich strenge Chefin und scheuer Bediensteter trotz steinigem Weg finden. Sami Bouajila beweist urkomisches Talent, Tautou zeigt sich als perfekte Zicke, Nathalie Baye mäandert souverän zwischen Heulsuse und naive Verführerin mit Herz. Salvadori reizt die Fähigkeiten der drei guten Hauptdarsteller nicht optimal aus und erreicht bei weitem nicht den lockeren Charme seiner Liebeskomödie "Lügen wie gedruckt" in der es Marie Trintignant mit der Wahrheit ebenfalls nicht zu genau nimmt. Etwas weniger banale Wortlastigkeit, weniger Wiederholungen und eine weniger angestrengte Komik hätten die Leichtigkeit und Raffinesse dieser Verwechslungs-Posse noch gesteigert.

mk.

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Info

Kinostart: 19.01.2012

Frankreich 2010

Länge: 1 h 44 min

Genre: Komödie

Originaltitel: De vrais mensonges

Regie: Pierre Salvadori

Drehbuch: Benoît Graffin, Pierre Salvadori

Musik: Philippe Eidel

Produktion: Philippe Martin

Kostüme: Virginie Montel

Kamera: Gilles Henry

Schnitt: Isabelle Devinck

Ausstattung: Yves Fournier

Website: http://www.bezauberndeluegen-film.de