Teeniekomödie über die ganz normalen Pubertätsprobleme einer 15-Jährigen schrillen New Yorkerin, die sich an das Provinzleben gewöhnen muss.

Kinostart: 12.08.2004

Lindsay Lohan

Lindsay Lohan
als Lola

Alison Pill

Alison Pill
als Ella

Megan Fox

Megan Fox
als Carla

Glenne Headly
als Karen

Carol Kane
als Miss Baggoli

Adam Garcia
als Stu

Sheila McCarthy
als Mrs. Gerard

Eli Marienthal
als Sam

Tom McCamus
als Calum

Richard Fitzpatrick
als Mr. Gerard

Handlung

Die 15-jährige Lola (Lindsay Lohan aus "Freaky Friday") fällt aus allen Wolken, als ihre alleinerziehende Mama (Glenne Headly) kurzentschlossen und ohne Rücksprache mit der Tochter die familiären Zelte im New Yorker Szeneviertel Greenwich abbricht und im Provinznest Dellwood diesseits der blauen Berge wieder aufschlägt. Notgedrungen muss Lola nun eben den Star an der Dorfschule geben, doch da hat bereits Konkurrentin Carla (Megan Fox) mit ihrer Gang das Sagen. Ein heißer Zickenkampf nimmt seinen unvermeidlichen Lauf.

Poppiger Soundtrack, eine erbitterte Rivalität und jede Menge romantisches Beiwerk untermalen zielgruppengerecht diese weitere Disney-Pubertätskomödie für junge und jung gebliebene Mädels.

Lola ist sauer, als sie mit ihrer Mutter aus New York City in ein langweiliges Kuhkaff in New Jersey ziehen muss. An ihrer neuen Schule macht sie jedoch schnell die Bekanntschaft mit der neuen Freundin Ella, dem süssen Sam und Zicke Carla, mit der sie um die Hauptrolle in der Schulaufführung von "Pygmalion" konkurriert. Als sich ihre Lieblingsband auflöst, will Lola gegen Mamas Willen zu deren Abschiedskonzert nach New York.

Für die 15-jährige Lola kommt es ganz dicke, als sie mit ihrer allein erziehenden Mutter vom geliebten New York in ein ödes Kuhkaff ziehen muss. Schnell schließt die quirlige Teenie-Göre mit der blühenden Fantasie jedoch Freundschaft mit der stillen Ella, mit der sie die Leidenschaft für die Rockband "Sidarthur" und deren süße Mitglieder teilt. Doch dann erreicht sie die Hiobsbotschaft: "Sidarthur" lösen sich auf! Ganz klar, dass die beiden zum Abschieds-Gig nach New York müssen - ohne Tickets, Geld oder Erlaubnis der Eltern.

Kritik

Teenstar Lindsay Lohan begeisterte ihre Fangemeinde von jungen Mädchen zuletzt mit der rockig-flotten Komödie "Freaky Friday" und tritt nun erneut in einer Disney-Komödie um (teils eingebildete) typische Pubertätsprobleme auf. Statt eine Gitarre zu bearbeiten, schmettert sie diesmal für ein Schulmusical recht kompetent ins Mikro. Diese musikalischen Einlagen sowie das Vermischen von Realität und träumerischer Fantasy erinnern unweigerlich an die (US-) Hitkomödie " Popstar auf Umwegen" ihrer Kollegin Hilary Duff, mit der Lohan ohnehin häufig verglichen wird.

Lola Cep ist am Boden zerstört, als ihre Mutter beschließt, von der pulsierenden Metropole New York City in das langweilige Kuhkaff (unterstrichen von einem Muhen beim Einblenden des Ortsschilds) Dellwood in New Jersey umzuziehen. Die individualistische 15-Jährige, deren schillernde Persönlichkeit sich in ihren kunterbunten Secondhand-Klamotten widerspiegelt, macht am ersten Tag in ihrer neuen Schule drei entscheidende Bekanntschaften: ihre neue beste Freundin Ella (Alison Bill als braves Mauerblümchen), den süssen Sam (Eli Marienthal) und die eingebildete Zicke Carla (perfekt frostig-versnobt: Megan Fox in ihrem Debüt). Mit Ella verbindet sie auf Anhieb ihre gemeinsame Anbetung der "poetischen" Rockband Sidarthur und mit der ambitionierten Carla das Bestreben, für die Hauptrolle in der modernisierten Schulaufführung von "Pygmalion" besetzt zu werden. Lola bekommt den Part, doch dann erlebt sie eine Katastrophe, als Sidarthur sich auflöst und ihre Mutter sie zunächst nicht zum Abschiedskonzert im Big Apple gehen lassen will. Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und zwar nicht nur zur Show, sondern auch zur anschließenden Afterparty. Schließlich hat sie mit Carla, deren Vater Anwalt für die Band ist, gewettet, sie bei der Party zu treffen.

Das Drehbuch wurde von dem beliebten Mädchenroman von Dyan Sheldon adaptiert, wobei die Umsetzung etwas sprunghaft und stark komprimiert anmutet. Regisseurin Sara Sugarman ("Very Annie Mary") hält bei ihrer Inszenierung in erster Linie einen naiv-niedlichen Erzählton aufrecht, bei dem nicht allzu nachdrücklich mit dem pädagogischen Zeigefinger gewackelt wird. Kleine und größere Lügen sind entschuldbar, das vorübergehende Entwenden eines Kostüms hat keine Konsequenzen, und ein alkoholsüchtiger Rockstar wird durch die entrüstete Schelte des Titelteenies zur Entziehungskur motiviert. Ausführlich abgedeckt werden die Aspekte Rivalität und Freundschaft. Doch Lolas romantische Gefühle für Sam, dem minimale Leinwandzeit zugestanden wird, werden zur absoluten Nebensächlichkeit degradiert. Wenn sie sich beim Happy End schließlich erstmals küssen, hat der Zuschauer emotional nichts in ihre Beziehung investiert. Der Hauptzielgruppe von kleinen Teenies dürfte dies allerdings weitgehend egal sein. Sie werden sich hingegen am poppigen Soundtrack und energievollen Tanzeinlagen erfreuen. ara.

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Info

Plakat des Films: Bekenntnisse einer Highschool Diva

Kinostart: 12.08.2004

USA 2004

Länge: 1 h 30 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Confessions of a Teenage Drama Queen

Regie: Sara Sugarman

Drehbuch: Gail Parent

Musik: Mark Mothersbaugh

Produktion: Robert Shapiro, Jerry Leider

Kostüme: David C. Robinson

Kamera: Stephen H. Burum

Schnitt: Anita Brandt-Burgoyne

Ausstattung: Leslie McDonald, Dennis Davenport

Website: http://www.movie.de

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