Kinostart: nicht bekannt

John Turturro

John Turturro
als Barton Fink

John Goodman

John Goodman
als Charlie Meadows

Judy Davis

Judy Davis
als Audrey Taylor

Michael Lerner
als Jack Lipnick

John Mahoney
als W.P. Mayhew

Tony Shalhoub
als Ben Geisler

Jon Polito
als Lou Breeze

Steve Buscemi
als Chet

David Warrilow
als Garland Stanford

Richard Portnow
als Detective Mastrionotti

Chris Murney
als Detective Deutsch

I.M. Hobson
als Derek

Meagen Fay
als Poppy Carnahan

Lance Davis
als Richard St. Claire

Harry Bugin
als Pete

Handlung

Nach dem Überraschungserfolg seines Theaterstücks über den "gemeinen Mann" folgt Autor Barton Fink nur widerwillig dem Ruf Hollywoods. Isoliert in einem stickigen Hotelzimmer soll er einem Ringerfilm mit Wallace Beery das Barton-Fink-Feeling verpassen. Doch nicht einmal die Besuche seines kumpelhaften Nachbarn Charlie, eines Vertreters, helfen Fink über seine Schreibblockade hinweg. Am Morgen nach einer Liebesnacht mit Audrey, der Geliebten und Sekretärin des Autors Mayhew, findet er ihre Leiche grausam verstümmelt neben sich. Während Charlie sich um sie kümmert, beginnt Barton wie entfesselt das Stück seines Lebens zu schreiben. Doch der Studiochef läßt Barton auflaufen, und der einzige Freund erweist sich als Massenmörder...

Düster-surreal angelegter Film, der alle Genre-Grenzen sprengt, um einen Schriftsteller, der im von Studiobossen dominierten Hollywood unter einer Schreibblockade leidet und furchterregende Beobachtungen macht.

Kritik

In seinem vierten Film sprengt das geniale Brüderpaar Ethan und Joel Coen nach Ausflügen in die Terrains Thriller ("Blood Simple"), Komödie ("Arizona Junior") und Gangsterfilm ("Millers Crossing") alle Genrekonventionen. In mannigfaltig deutbaren Szenen beschreiben die beiden, voller schwarzem Humor, unglaublichen Kamerafahrten und detailverliebt wie eh und je, die Seelenqualen eines an Schreibblockade leidenden Autoren und rechnen gleichzeitig bitterböse mit den Mechanismen Hollywoods ab. John Turturro, John Goodman ("King Ralph") und Michael Lerner, der für einen Oscar nominiert wurde, liefern Galavorstellungen in dem düster surrealen Gewinner der goldenen Palme von Cannes 1991. Ein Geniestreich.

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Info

Plakat des Films: Barton Fink
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: nicht bekannt

USA 1991

Länge: 1 h 56 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Barton Fink

Regie: Joel Coen

Drehbuch: Joel Coen, Ethan Coen

Musik: Carter Burwell

Produktion: Ethan Coen

Kostüme: Richard Hornung

Kamera: Roger Deakins

Schnitt: Roderick Jaynes

Ausstattung: Dennis Gassner

Auszeichnungen

2 x Cannes:

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