Bestechend fotografierte Adaption des Erfolgsromans "Axolotl Roadkill" über eine Berliner Teenagerin, deren (Nacht-)Leben aus dem Ruder läuft.

Kinostart: 29.06.2017

Handlung

Mifti ist 16 Jahre alt, glaubt aber alles schon gesehen und erlebt zu haben in ihrem Leben. Gelangweilt lässt sie sich durchs Berliner Nachtleben treiben, angewidert von den Männern, denen sie begegnet. Sie erinnert sich zurück an eine Affäre mit der geheimnisvollen Alice, eine souveräne Drogendealerin in ihren Vierzigern, in die sich Mifti Hals über Kopf verliebt hat. Seit Alice weg ist, führt sie ein Leben in der Warteschleife. Bis Mifti eines Tages Alice unvermittelt wiedersieht.

Kritik

Mit "Axolotl Roadkill" gelang Helene Hegemann vor einigen Jahren ein furioser Bestseller, auch wenn der Erfolg überschattet wurde, als herauskam, das ganze Passagen aus Blogs übernommen wurde. Die Filmfassung, mit der Hegemann ihr offizielles Debüt als Regisseurin gibt, ist dagegen ein Original durch und durch. Man muss sich an die fragmentierte Erzählung gewöhnen wie an die nicht immer ganz einfache, von Jasna Fritzi Bauer großartig gespielte Hauptfigur, aber denn eröffnet sich ein toller moderner Film mit ganz eigener Stimme.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 29.06.2017

Deutschland 2017

Länge: 1 h 34 min

Genre: Drama

Originaltitel: Axolotl Overkill

Regie: Helene Hegemann

Drehbuch: Helene Hegemann

Buchvorlage: Helene Hegemann

Produktion: Hanneke Tas, Alain de la Mata

Kostüme: Anette Guther

Kamera: Manuel Dacosse

Schnitt: Bettina Böhler

Ausstattung: Sylvester Koziolek

Website: http://www.axolotl-film.de