Kinostart: 11.05.1995

Die Handlung von Ausgangssperre

Normalität in den nur auf dem Papier autonomen palästinesischen Wohngebieten unter israelischer Kontrolle: Wieder einmal herrscht Ausgangssperre, und die vielköpfige Familie von Abu Raji hockt tagelang in der engen Behausung beisammen, um sich gegenseitig auf den Nerven zu gehen. Besonders schlimm ist die Situation für die Kinder, deren Schulunterricht und Spieltrieb in schöner Regelmäßigkeit den widrigen Umständen zum Opfer fallen.

Als der kleine Radar beginnt seiner Familie einen Brief vorzulesen herrscht Ruhe in Israel. Doch dann ertönen plötzlich Sirenen und über Lautsprecher wird die Ausgangssperre ausgesprochen. Auf engsten Raum muß die Familie die nächsten Tage verbringen. Semi-Dokumentarisches Drama über die alltägliche Ausgangssperre in Israel.

Kritik zu Ausgangssperre

Vierundzwanzig Stunden unter einem Dach mit Familie Raji aus dem Westjordanland. Seltene Einsichten und Hintergründe zu alltäglichen Bildern aus den Nachrichten liefert der Palästinenser Rashid Masharawi in diesem theaterspielartigen Ein-Zimmer-Stück, das trotz eklatanten Mangels an Action und anderer Zutaten des gemeinen Popcornkinos den geneigten Betrachter durchaus zu fesseln vermag. Niveauvolle Ergänzung in Großstadtvideotheken mit multikulturellem Kundenkreis.

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Info

Plakat des Films: Ausgangssperre

Kinostart: 11.05.1995

Deutschland/Frankreich/Israel 1993

Länge: 1 h 15 min

Genre: Drama

Originaltitel: Hatta Ishaar Akhar

Regie: Rashid Masharawi

Musik: Said Mouraad

Produktion: Hany Abu-Assad, Samir Hamid, Henri N. P. Kuipers, Peter Vogelpoel

Kamera: Klaus Julius Burger

Schnitt: Hadara Oren

Ausstattung: Sharif Waked