Zwei Fremde – Keira Knightley und Steve Carell – verlieben sich auf einem Roadtrip drei Wochen vor dem sicheren Weltuntergang. Sentimentale Romantik trifft schwarzhumorige Apokalypse.

Kinostart: 20.09.2012

Szenenbild aus Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt mit Keira KnightleyKeira Knightley

Keira Knightley
als Penny

Szenenbild aus Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt mit Steve CarellSteve Carell

Steve Carell
als Dodge

Connie Britton

Connie Britton
als Diane

Adam Brody
als Owen

Rob Corddry
als Warren

Gillian Jacobs
als Katie

Derek Luke
als Speck

Melanie Lynskey
als Karen

T.J. Miller
als Darcy

Mark Moses
als Anchorman

Patton Oswalt
als Roache

William L. Petersen
als Trucker Glen

Die Handlung von Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt

Gerade ist Dodge von seiner Frau verlassen worden, und dann soll auch noch die Welt untergehen, wenn in drei Wochen ein gigantischer Asteroid auf der Erde einschlagen und alles Leben auslöschen wird. Die Perspektive für die letzten Tage des sanften Versicherungsfachmanns ist also nicht gut, bis er seine junge Nachbarin Penny kennenlernt und mit ihr zu einem Roadtrip aufbricht. Sie will zu ihrer Familie, er zu seiner Jugendliebe, doch das Schicksal hat eine andere, für beide überraschende Option im Sinn.

Gerade ist Dodge von seiner Frau verlassen worden, und dann soll auch noch die Welt untergehen, wenn in drei Wochen ein gigantischer Asteroid auf der Erde einschlagen und alles Leben auslöschen wird. Die Perspektive für die letzten Tage des sanften Versicherungsfachmanns ist also nicht gut, bis er seine junge Nachbarin Penny kennenlernt und mit ihr zu einem Roadtrip aufbricht. Sie will zu ihrer Familie, er zu seiner Jugendliebe, doch das Schicksal hat eine andere, für beide überraschende Option im Sinn.

Drei Wochen vor dem sicheren Weltuntergang verlieben sich zwei Fremde auf einem Roadtrip unerwartet ineinander. Schwarze romantische Dramödie, die die Genrekonventionen mit dem sicheren Weltuntergang in Einklang bringt.

Kritik zu Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt

21 Tage vor seinem sicheren Tod entdeckt Steve Carell die Liebe und die merkwürdigen Begleitumstände des Weltuntergangs.

Was wäre, wenn ein gigantischer Asteroid in drei Wochen auf die Erde träfe und alles Leben auslöschen, wenn Lars von Triers "Melancholia" mit einer romantischen Mainstreamkomödie kollidieren würde? Der Debütfilm von Drehbuchautorin Lorene Scafaria ("Nick und Norah - Soundtrack einer Nacht") versucht Antworten zu geben und das Komische, Absurde und Tragische einer solchen Konstellation herauszuarbeiten. Als Chefmelancholiker unter Hollywoods Topkomikern trägt Steve Carell die Apokalypse im Grunde schon lange in seinen Gesichtszügen und ist damit ideal besetzt für eine Figur, die bei der Verkündung des Weltuntergangs nicht nur jede Perspektive, sondern auch noch die Ehefrau an deren Lover verliert.

Das Elend macht es sich wieder einmal gemütlich bei Carell, der als Versicherungsfachmann Dodge im Standardmodus scheu, sanft und liebenswert agiert. Temperament in Scafarias Drehbuch bringt Keira Knightley als junge Nachbarin Penny ein, die Dodges letzte Tage nachhaltig beeinflusst, als sie einen irrtümlich bei ihr eingeworfenen Brief seiner Jugendliebe ihm viel zu spät übergibt. Die gemeinsame Problematik, miese Beziehungserfahrung und der Wunsch, die letzten Stunden bei geliebten Menschen zu verbringen, führt die beiden Fremden auf einen Roadtrip, der Penny mit ihrer Familie und Dodge mit seiner Highschool-Flamme zusammenführen soll. Scafarias Dramödie hat eine optimistische Grundhaltung, auch wenn das Ende der Welt nicht nur im Titel steht. Sie glaubt an das Gute im Menschen, der sich bis zuletzt an die Regeln hält, lässt Aggression und Anarchie nur im Ansatz zu, obwohl beides kurz vor der Apokalypse so sicher wie diese wäre. Während in den Metropolen Selbstmörder vom Himmel fallen, die Ordnung sich langsam auflöst, ist das Land eine pastoral wirkende Insel, wird in den Kleinstädten überall noch der Rasen gemäht, was vielleicht auch als ironischer Kommentar zu lesen ist.

Erwartungsgemäß dominiert im letzten Drittel Sentimentalität, doch zuvor dringt schwarzer Humor immer wieder in die Gefühligkeit ein, wenn in Endzeitstimmung politisch unkorrekte Wünsche ihr Ventil finden und Kinder etwa auf Partys der Eltern mitbechern dürfen. Davon hätte man gerne mehr gesehen, dann aber wäre es vielleicht eine Monty-Python-Hommage und eben keine Lovestory geworden, die vor allem charmant und einfühlsam sein will. kob.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 20.09.2012

USA 2012

Länge: 1 h 41 min

Genre: Drama

Originaltitel: Seeking a Friend for the End of the World

Regie: Lorene Scafaria

Drehbuch: Lorene Scafaria

Musik: Rob Simonsen, Jonathan Sadoff

Produktion: Steve Golin, Joy Gorman, Steven M. Rales, Mark Roybal

Kostüme: Kristin M. Burke

Kamera: Tim Orr

Schnitt: Zene Baker

Ausstattung: Chris Spellman

Website: http://movies.universal-pictures-international-germany.de/aufdersuchenacheinemfreund.html