Spannendes Drama von Fritz Lang um die Tötung des SS-Oberen Heydrich.

Kinostart: nicht bekannt

Handlung

Prag Mitte 1942: Nazi-Reichsprotektor Heydrich fällt einem Anschlag des dortigen Widerstands zum Opfer. Die Gestapo geht brutal vor und will den für den Anschlag Verantwortlichen dingfest machen. Im Widerstand aber tüftelt man eine ausgeklügelte Strategie aus: Manipulierte Beweismittel führen gezielt auf eine falsche Spur und so gerät ein Kollaborateur ins Visier der Ermittlungen. Der Plan der Widerständler geht tatsächlich auf und an dem verhassten Kollaborateur wird das Todesurteil vollstreckt.

Kritik

Der bedeutende österreichische Regisseur Fritz Lang ("M - Eine Stadt sucht einen Mörder") verpackte 1943 im US-Exil eine gegen das Dritte Reich gerichtete Botschaft in diesem Hollywood gemäßen Film mit Brian Donlevy und Walter Brennan. Am Skript arbeitete ein weiterer namhafter US-Exilant mit: der deutsche Dramatiker Bertolt Brecht. Eine klare Kategorisierung des Bösen erwirkt beim Zuschauer die angebrachte Anti-Nazi-Haltung. Der Film hat als Produkt emigrierter, Kunst schaffender Nazigegner seinen Stellenwert.

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Info

Plakat des Films: Auch Henker sterben

Kinostart: nicht bekannt

USA 1943

Länge: 2 h 10 min

Genre: Drama

Originaltitel: Hangmen Also Die

Regie: Fritz Lang

Drehbuch: Fritz Lang, Bertolt Brecht, John Wexley

Musik: Hanns Eisler

Kamera: James Wong Howe

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