Historienschinken, in dem Jack Palance als böser Hunnenkönig nicht nur Rom bedroht, sondern auch dem eigentlichen Helden Jeff Chandler die Schau stiehlt.

Kinostart: nicht bekannt

Jeff Chandler
als Marcian

Jack Palance

Jack Palance
als Attila

Ludmilla Tscherina
als Prinzessin Pulcheria

Rita Gam
als Kubra

Eduard Franz
als Astrologe

Jeff Morrow
als General Paulinus

Leo Gordon
als Bleda

George Dolenz
als Kaiser Theodosius

Moroni Olsen
als Papst Leo I.

Handlung

Im Jahr 452 wird das zweigeteilte römische Reich durch den Hunnenkönig Attila und seine Horden bedroht. Rom schickt den Zenturio Marcian, um ihn aufzuhalten, doch der wird von Attila gefangen genommen. Marcian kann fliehen und bittet bei Kaiser Theodosius in Konstantinopel vergeblich um Unterstützung. Während letzterer mit Attila paktiert, verliebt sich seine Schwester in Marcian. Der wiederum eilt nach Rom zurück, um die Stadt gegen den bevorstehenden Ansturm der Hunnen zu rüsten. Doch der eigentliche Retter der Stadt ist Papst Leo I., der von einem Traum Attilas erfahren hat und sich dies zunutze macht.

Kritik

Eher durchschnittlicher Historienschinken um das alte Rom, der es erwartungsgemäß mit historischen Tatsachen nicht immer so genau nimmt. Der kurzfristig in die Verantwortung genommene Melodram-Spezialist Douglas Sirk ("Solange es Menschen gibt") versuchte, Jeff Chandler ("Der gebrochene Pfeil") dazu zu überreden, die Titelrolle zu übernehmen, doch der beharrte standhaft auf der Rolle des guten Marcian. So fiel die Wahl auf Jack Palance ("City Slickers"), der in seiner ersten größeren Rolle als faszinierend-böser Hunnenkönig Chandler in den Schatten stellt.

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Info

Plakat des Films: Attila, der Hunnenkönig

Kinostart: nicht bekannt

USA 1954

Länge: 1 h 32 min

Genre: Drama

Originaltitel: Sign of Pagan

Regie: Douglas Sirk

Drehbuch: Oscar Brodney, Barry Lyndon

Musik: Joseph Gershenson, Hans J. Salter, Frank Skinner

Produktion: Albert J. Cohen

Kostüme: Bill Thomas

Kamera: Russell Metty

Schnitt: Milton Carruth