Die Römer wollen Britannien unterwerfen. Doch Hilfe in Form von Zaubertrank und den zwei Supergalliern Asterix und Obelix (Paraderolle für Gérard Depardieu) naht bereits.

Kinostart: 18.10.2012

Guillaume Gallienne
als Teefax

Valérie Lemercier
als Grautvornix

Fabrice Luchini
als Julius C

Charlotte Le Bon
als Ophelia

Bouli Lanners
als Maulaf

Dany Boon
als Hirnisnichfilaf

Gérard Jugnot
als Rotbart

Handlung

Um sich gegen den Ansturm von Cäsars Truppen zu wehren, schickt die Königin der Briten ihren Abgesandten Teefax nach Gallien, wo es ebenfalls ein wehrhaftes Dorf geben soll, das sich den Besatzern entgegenstellt. Asterix und Obelix werden als Bewacher eines Fasses Zaubertrank abgestellt und reisen mit Teefax nach Britannien, den nervigen Neffen des Häuptlings immer im Schlepptau. Sie treffen auf größeren Widerstand als erwartet, denn Cäsar ist es gelungen, die furchtlosen Normannen als Söldner anzuheuern.

Um sich gegen den Ansturm von Cäsars Truppen zu wehren, schickt die Königin der Briten ihren Abgesandten Teefax nach Gallien, wo es ebenfalls ein wehrhaftes Dorf geben soll, das sich den Besatzern entgegenstellt. Asterix und Obelix werden als Bewacher eines Fasses Zaubertrank abgestellt und reisen mit Teefax nach Britannien, den nervigen Neffen des Häuptlings immer im Schlepptau. Sie treffen auf größeren Widerstand als erwartet, denn Cäsar ist es gelungen, die furchtlosen Normannen als Söldner anzuheuern.

Asterix und Obelix werden als Verstärkung nach Großbritannien geschickt, wo sie die Briten beim Kampf gegen Cäsar unterstützen sollen. Mit großem Aufwand realisierte Asterix-Realverfilmung, die die Bände "Bei den Briten" und "Und die Normannen" vereint.

Kritik

Erstmalig in 3D retten die beiden berühmten Gallier in ihrem vierten Realfilmabenteuer die britischen Inseln vor Normannen und Römern.

Gleich zwei überaus beliebte Bände, "Asterix bei den Briten" und "Asterix und die Normannen", dienen als Inspiration der mit der französischen Star- und Comedy-Elite sowie teuren Computereffekten ausgekleideten europäische Großproduktion, die wieder ein Best-of aus dem Universum Uderzos/Goscinnys bietet und das Erfolgsfranchise (post)moderner und, in hervorragendem 3D, comicartiger denn je präsentiert.

Laurent Tirard, der mit "Der kleine Nick" bereits René Goscinnys Lausbubengeschichten verfilmt hat, bedient sich aus dem Fundus der Culture-Clash-, Beziehungs- und Typenkomödie, deren genüsslicher Spott über britische und französische Eigenheiten bis ins Politische reicht. Das moderate Tempo wird regelmäßig von Prügeleien mit aus ihrer Rüstung fliegenden Römern und sporadischem Klamauk aufgefrischt, wenn Obelix (kugelrund: Gérard Depardieu in perfekter Maske) und sein Freund Asterix (unvorteilhaft groß: Neubesetzung Edouard Baer) nach England übersetzen, um im Auftrag der britischen Queen (Catherine Deneuve) das letzte Widerstandsdorf mit ihrem Zaubertrank auszurüsten.

Dass der selbstherrliche Imperialist Caesar (diesmal Fabrice Luchini) seinen Eroberungsfeldzug bis dahin so reibungslos durchführen konnte, lag am Fünf-Uhr-Tee und anderen englischen Eigenheiten. Solche Klischees und Vorurteile werden lustvoll aufgespießt, schlussendlich aber liebevoll umarmt. Davor arbeiten sich der Abgesandte Teefax und seine Verlobte, die beiden Gallier und ihr Schutzbefohlener, der pazifistische Herzensbrecher Grautvornix, an den Defiziten und Tücken ihres eigenen Charakters ab, was durchweg charmante kulturelle und personelle Differenzen ausleuchtet - von nationalen bis zwischen Städtern und Landeiern, als die sich Asterix und Obelix in der Großstadt Londinum, ausgestattet mit allen heutigen Wahrzeichen, erweisen.

Mit vielen weiteren Subplots - darunter die Normannen, die als Caesars Söldner nur daran interessiert sind, endlich Angst zu erlernen und davonzufliegen - bringt Tirard sehr viel unter einen Hut, weshalb die Dramaturgie oft in kleine Vignetten zerfällt, bei denen Timing und Gagfrische wild variieren. Dafür packt dieser Trip in cultural learnings ein famoses "Uhrwerk Orange"-Zitat aus, legt Caesar auf die Therapie-Couch und bietet weitere gefällige Popkulturalismen. Neben der famosen visuellen Textur, die CGI perfekt in 3D einbettet, sind es die charmanten Beziehungsprobleme, die immer romantischer abfärben und sehr entwicklungspädagisch - jeder lernt etwas: Freundschaft, Mut und Manieren - ausfallen. Wenn ein Inder ohne gültige Papiere dann das britische Nationalgetränk erfindet, versprüht das vielseitige Abenteuer sein ansteckendes Feel-Good-Feuerwerk.

tk.

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Info

Kinostart: 18.10.2012

Frankreich 2012

Länge: 1 h 51 min

Genre: Action

Originaltitel: Astérix et Obélix: Au Service de Sa Majesté

Regie: Laurent Tirard

Drehbuch: Laurent Tirard

Musik: Klaus Badelt

Produktion: Olivier Delbosc, Marc Missonnier

Kostüme: Pierre-Jean Larroque

Kamera: Denis Rouden, Catherine Pujol

Schnitt: Valérie Deseine

Ausstattung: Françoise Dupertuis

Website: http://www.asterix-obelix-derfilm.com/

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