Biopic über die amerikanischen Flugpionierin und Feministin Amelia Earhart von der Regisseurin von "Monsoon Wedding".

Kinostart: 17.06.2010

Hilary Swank

Hilary Swank
als Amelia Earhart

Richard Gere

Richard Gere
als George Putnam

Ewan McGregor

Ewan McGregor
als Gene Vidal

Christopher Eccleston
als Fred Noonan

Cherry Jones
als Eleanor Roosevelt

Mia Wasikowska
als Elinor Smith

Joe Anderson
als Bill

Aaron Abrams
als Slim Gordon

Handlung

Amelia Earheart wird bekannt, weil sie 1928 als Passagierin bei einem Transatlantik-Flug 1928 mitfliegt. Sie lernt den charmanten New Yorker Verleger George Putnam kennen. Er wird zu ihrem Mentor und macht ihr einen Heiratsantrag. Da der Flugsport immens teuer ist, muss sie Vorträge halten und unermüdlich für sich die Werbetrommel rühren. Dies macht ihr wenig Spaß und erzeugt Spannungen in ihrer Ehe. 1932 überquert sie nach Charles Lindbergh als erste Frau den Atlantik im Alleinflug. Sie stellt weitere Rekorde auf und bereitet sich auf ihr ehrgeizigstes Unterfangen vor, einen Flug um den Äquator - von dem sie nie zurückkehren wird.

Amelia Earheart wird 1928 durch einen Transatlantik-Flug bekannt, wenngleich sie nur Passagierin ist. Sie lernt den Verleger George Putnam kennen, der zu ihrem Mentor wird und sie heiratet. Um ihre Flugleidenschaft zu finanzieren, muss sie Vorträge halten und unermüdlich für sich die Werbetrommel rühren. Es kommt zu Spannungen in ihrer Ehe. 1932 überquert sie nach Charles Lindbergh als erste Frau den Atlantik im Alleinflug. Sie stellt weitere Rekorde auf und bereitet sich auf ihr ehrgeizigstes Unterfangen vor, einen Flug um den Äquator.

Kritik

Hochfliegendes Biopic von Regisseurin Mira Nair ("Monsoon Wedding") über das Leben der amerikanischen Flugpionierin und Feministin Amelia Earhart (1897-1937).

Das auf zwei umfangreichen Biografien basierende Drehbuch von Ron Bass ("Rain Man") und Anna Hamilton Phelan ("Girl Interupted") konzentriert sich auf die Zeitspanne zwischen 1928 bis 1937 im Leben der Protagonistin. Voller Elan spielt sie zweifache Oscar-Gewinnerin Hillary Swank ("Million Dollar Baby"), die Earhart äußerlich erstaunlich ähnlich sieht. Die hervorragenden Kostüme und das sorgfältig der damaligen Zeit nachempfundene Makeup samt Frisur tun ihr übriges um "Lady Lindy" überzeugend auf der Leinwand wieder aufleben zu lassen.

Internationale Bekanntheit erlangt die freimütige Flugfanatikerin mit ihrem Transatlantik-Flug 1928, und das obwohl sie lediglich Passagierin war. Sie avanciert zum Idol junger Frauen und lernt in Folge den charmanten New Yorker Verleger George Putnam (Richard Gere nach "Das Lächeln der Sterne" erneut als gewandt-gereifter Lover einer jüngeren Frau) kennen. Er wird zu ihrem Mentor und Promoter und macht Amelia alsbald auch einen Heiratsantrag. Da der Flugsport immens teuer ist, muss sie notgedrungen Vorträge halten und unermüdlich für sich die Werbetrommel rühren. Dies macht ihr wenig Spaß und erzeugt Spannungen in ihrer Ehe. 1932 überquert sie nach Charles Lindbergh als erste Frau den Atlantik im Alleinflug. Zwischenzeitlich verliebt sie sich in den attraktiven Professor Gene Vidal (Ewan McGregor), abgesehen von einem Kuss wird die Affäre im Film allerdings nur angedeutet. Sie stellt weitere Rekorde auf und bereitet sich auf ihr ehrgeizigstes Unterfangen vor, einen Flug um den Äquator - von dem sie nie zurückkehren wird.

Die Umstände, die zu ihrem Absturz irgendwo im Südpazifik führen, entwickeln sich zur spannendsten Sequenz des visuell prächtig fotografierten Films. Nair versteht es, die Vorahnung von Earharts tragischen Verschwinden souverän zu inszenieren und verleiht dem Drama emotionales Gewicht, das man zuvor vermisst hat. Dies liegt zum Teil daran, dass die Hauptfigur häufig distanziert wirkt und ihre Motivation und Träume dem Zuschauer nicht klar werden. Absolut atemberaubend sind die Luftaufnahmen (viele der Landschaftsaufnahmen wurden in Südafrika gedreht), die durch den wuchtigen Orchesterscore von Gabriel Yared noch imposanter wirken. Insgesamt wird gefällige Nostalgieunterhaltung für ein reiferes Publikum geboten. ara.

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Info

Plakat des Films: Amelia

Kinostart: 17.06.2010

USA 2009

Länge: 1 h 52 min

Genre: Doku

Originaltitel: Amelia

Regie: Mira Nair

Drehbuch: Ronald Bass, Anna Hamilton Phelan

Musik: Gabriel Yared

Produktion: Ronald Bass, Lydia Dean Pilcher, Kevin Hyman, Ted Waitt

Kostüme: Kasia Walicka-Maimone

Kamera: Stuart Dryburgh

Schnitt: Lee Percy, Allyson C. Johnson

Ausstattung: Stephanie Carroll

Website: http://www.foxsearchlight.com/amelia/