Zurückgenommen erzählte Geschichte eines todkranken 15-Jährigen, der die Liebe und Schönheit des Lebens entdeckt.

Kinostart: 30.08.2012

Andy Serkis

Andy Serkis
als Dr. Adrian King

Thomas Brodie-Sangster

Thomas Brodie-Sangster
als Donald Clarke

Aisling Loftus

Aisling Loftus
als Shelly

Sharon Horgan
als Renata Clarke

Michael McElhatton
als James Clarke

Jessica Schwarz
als Tanya

Ronan Raftery
als Jeff Clarke

Jane Brennan
als Dr. Rebecca Johnston

Ben Harding
als Michael

Killian Coyle
als Hugo

Handlung

Donald ist 15, steckt mitten im schmerzlich-komischen Prozess des Erwachsenwerdens, der für ihn aber auch eine tragische Komponente hat. Denn eine fortschreitende Krebserkrankung lässt ihm nur noch wenig Zeit, lähmt ihn, das Schöne selbst in seinem deprimierenden Leben doch noch zu entdecken. Bis er in seinem neuen Psychologen einen Freund findet, der ihn nicht wie ein Kind behandelt, und er in Klassenkameradin Shelly ein Mädchen entdeckt, das in ihm einen ganz normalen interessanten Jungen sieht, der ihre Liebe verdient.

Donald ist 15 und steckt mitten im schmerzlich-komischen Prozess des Erwachsenwerdens, der für ihn eine höchst tragische Note hat. Denn eine fortschreitende Krebserkrankung lässt ihm nur noch wenig Zeit, lähmt ihn, das Schöne selbst in seinem deprimierenden Leben doch noch zu entdecken. Bis er in seinem neuen Psychologen einen Freund findet, der ihn nicht wie die Eltern in Watte packen will, und er in Klassenkameradin Shelly ein Mädchen entdeckt, das in ihm einen interessanten Jungen sieht, der ihre Liebe verdient.

Der 15-jährige Donald wird sterben, womit besonders seine Eltern nicht umgehen können. Ein Psychiater weiß Rat. Einfühlsame Mischung aus heiterer Pubertätsstudie und hartem Drama, überzeugend gespielt und inszeniert.

Kritik

Stimmig erzählte deutsch-irische Koproduktion über die Euphorie wie auch Endlichkeit eines jungen Lebens.

Der Tod kommt auf leisen Sohlen, aber unerbittlich in dieser Adaption von Anthony McCartens Roman "Superhero", der über eine parallel laufende Comicebene Zugang zu einem tabuisierten Thema findet. Donald (Thomas Brodie-Sangster), der Protagonist des dritten Kinofilms des Iren Ian Fitzgibbon, droht den Kampf gegen den Krebs zu verlieren, den er, symbolträchtig gespiegelt, auch in einer Alternativwelt führt. Der 15-Jährige, ein begeisterter und hochtalentierter Zeichner, denkt und fühlt in Comics. Sie kommentieren im Film sein Leben, lassen ihn in zunehmend düster werdenden Szenarien als Superheld gegen seinen Todfeind, die nun personalisierte tödliche Krankheit, antreten. Die von der deutschen FX-Schmiede Trixter klassisch realisierten visuell beeindruckenden Animationssequenzen verdeutlichen die Schwere des ausgetragenen Kampfes, ohne diesen in deprimierenden Realbildern wirklich zeigen zu müssen. Das verhindert jegliche Überdosis von Sentimentalität, ermöglicht aber trotzdem den Einblick in die Gefühlswelt des jungen Helden, der sein Schicksal akzeptiert zu haben scheint, während seine Eltern den Kampf gegen den Tod verzweifelt fortsetzen wollen und damit Donalds letzte Chance auf Leben eigentlich unmöglich machen.

"Am Ende eines viel zu kurzen Tages" begleitet den Jungen beim Erwachsenwerden, im Umgang mit den Eltern, seinen Freunden und mit einem bisher unbekannten Gefühl, das er bei seiner neuen Mitschülerin Shelly (Aisling Loftus, eine junge Rachel Weisz) entdeckt. Feinfühlig und zurückgenommen ist diese Liebesgeschichte skizziert - wie auch Donalds Beziehung zu seinem Therapeuten, verkörpert von Andy Serkis, der hier überzeugend nachweist, warum seine Motion-Capture-Kreaturen Gollum, King Kong und Caesar emotional so lebendig wirken konnten. In einer kleinen Rolle ist Jessica Schwarz als sensible Liebesdienerin zu sehen - ein Hure-mit-Herz-Klischee, bei dem der Film in seiner Qualität des Verständnisvollen etwas zu weit geht. Davon abgesehen ist der Ton stimmig, wird auch keine platte therapeutische Durchbruchsgeschichte erzählt und im Soundtrack eine hörenswerte Mischung aus Rammstein-ähnlichem Schrammlrock und Poprock sensitiven Einschlags geboten. kob.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 30.08.2012

Deutschland/Irland 2011

Länge: 1 h 37 min

Genre: Drama

Originaltitel: Death of a Superhero

Regie: Ian Fitzgibbon

Drehbuch: Anthony McCarten

Buchvorlage: Anthony McCarten

Musik: Marius Ruhland

Produktion: Anthony McCarten, Philipp A. Kreuzer, Jan S. Kaiser, Michael Garland, Astrid Kahmke

Kostüme: Kathy Strachan

Kamera: Tom Fährmann

Schnitt: Tony Cranstoun

Ausstattung: Louise Mathews

Website: http://www.kurzer-tag-derfilm.de

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