Leichte, wenig originelle Liebeskomödie um einen Möchtegern-Don-Juan und eine Karrierehausfrau.

Kinostart: nicht bekannt

Martina Gedeck

Martina Gedeck
als Barbara

Gregor Törzs
als Bob

Tonio Arango

Tonio Arango
als Theo

Dieter Landuris
als Yilmaz

Hasan Ali Mete
als Aykut

Tobias Schenke
als Igor

Jasmin Schwiers
als Lea

Hans-Peter Hallwachs
als Arnim von Pape

Pablo Ben-Yakov
als Peter

Christiane Krüger
als Hildegard von Pape

Miriam Lahnstein
als Claudia

Heidy Forster
als Gro

Traugott Buhre
als Gro

Ulrike Bliefert
als Gisela

Désirée Nick
als Stella

Karl Markovics
als Herr Mack

Nina Hoger
als Rosa

Martin Schneider
als Rezeptionist

Eva-Maria Kurz
als Frau Sch

Jochen Stern
als Priester

Wolfgang Böck
als Dr. Salzmann

Sascha Ö. Soydan
als Fatman

Stefan Witschi
als Claus Bartholdy

Anja Klein
als Monique

Detlev Redinger
als Herr Knecht

Claudia Scarpatetti
als Brautmodenverk

Helga Jeske
als Schwester Helga

Renate Dissel
als Frau Kaser

Peter Silbereisen
als Taxifahrer

Die Handlung von Alles Bob!

Der Heiratstermin steht. Womanizer Bob soll in einer Woche unter die Haube der reichen Bankierstochter Claudia kommen. Doch da gerät die Enddreißigerin Barbara, Mutter von drei Kindern, zufällig in seinen Weg. Während Bob sofort hingerissen ist von ihr, läßt sie ihn ihre Abeneigung deutlich spüren. Um sie von seinen ernsthaften Absichten zu überzeugen, bietet er sich ihr als Haushaltshilfe und Babysitter an.

In einer Woche soll Frauenheld Bob die reiche Bankierstochter Claudia heiraten. Doch da läuft ihm plötzlich Barbara über den Weg: Karrierefrau, geschieden, Mutter von drei Kindern und von Männern genervt. Bob ist völlig hingerissen, doch sie lässt ihm ihre Abneigung nur allzu deutlich spüren. Trotzdem gibt er nicht auf, zieht bei ihr ein und mimt mit unterschiedlichem Erfolg Hausmann, Lover und väterlichen Freund. Gerade, als sich zwischen Bob und Barbara etwas anzubahnen scheint, taucht Braut Claudia auf und pocht auf ihre Rechte.

Kritik zu Alles Bob!

Jüngerer Mann liebt zehn Jahre ältere Frau: Otto Alexander Jahrreis greift dieses aktuelle Thema mit großer Unbekümmertheit und viel Elan auf, macht daraus eine schräge Screwball-Comedy "made in Germany".

Beim Drehbuchschreiben griff der TV-Serien erprobte Regisseur auf ein "autobiografische Idee" zurück. Auch er hatte sich mal in eine Frau mit drei Kindern verliebt und bringt nun eine ähnliche Story in Scope-Format auf die Leinwand. Und die ist schnell erzählt. Macho Bob will das blonde Töchterchen eines reichen Bankers ehelichen, um sich finanziell zu sanieren. Zwar merkt der Papa bald, daß der zukünftige Schwiegersohn ein Hochstapler ist, aber wo die Liebe hinfällt, will er nicht intervenieren. Allerdings muß Bob schwören, für permanentes Eheglück zu sorgen. Doch es gibt Komplikationen. Nicht nur, daß sich zwei Türken an Bobs Fersen heften, weil er eine "Orient-Maus" verführte, auch Barbara läuft ihm noch über den Weg - Karrierefrau, geschieden, Mutter von drei Kindern und von Männern genervt. Trotzdem bestellt sie den Schnellstarter zum Quickie ins Hotel, dem ob dieser Direktheit der Kraft verläßt. Aber am nächsten Abend steht er vor der Tür, zieht ruckizucki bei ihr ein, mimt mit unterschiedlichem Erfolg Hausmann, Lover und väterlichen Kumpel und serviert auch schon mal Haschischkuchen, während die Hochzeitsvorbereitungen in der Banker-Villa weitergehen. Als Barbara von seinem Doppelspiel erfährt, setzt sie ihn vor die Tür. Aber Leidenschaft läßt sich nicht bremsen, gerade als der Hallodri in pompösen Rahmen die Ringe mit der Konkurrenz wechseln will, taucht sie auf... Die im Stil der 50er Jahre inszenierte Beziehungskomödie setzt fröhlich auf Klischees, die Figuren wirken manchmal wie Knallchargen, die Überhöhung ist nicht auf den ersten Blick erkennbar. Die Mischung zwischen schauspielerischen Profis und Newcomern funktioniert nur begrenzt. Während Martina Gedeck als Powerfrau mit sensibler Seele überzeugt, scheine Gregor Törzs' schauspielerischen Fähigkeiten noch nicht ausgereift, wird Miriam Lahnstein nur auf ein blondes, naives und dummes Heiratsobjekt reduziert. Trotz einiger witziger Szenen, schwebt die deutsche Humorkeule wie ein Damoklesschwert über dem Ganzen. Ob ein breites Publikum daran Geschmack findet, bleibt abzuwarten. mk.

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Info

Plakat des Films: Alles Bob!
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

Dänemark/Deutschland/Österreich 1999

Länge: 1 h 39 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Alles Bob!

Regie: Otto Alexander Jahrreiss

Drehbuch: Markus Hoffmann, Otto Alexander Jahrreiss

Musik: George Kochbeck, Wilbert Hirsch

Produktion: Gerhard Schmidt, Peter Paulich

Kostüme: Anne Jendritzko

Kamera: Egon Werdin

Schnitt: Katharina Schmidt

Ausstattung: Sabine Rudolph