
Quelle: tMDB.
After Yang (2022)
Original-Titel: After YangWenn du „A.I.“ mit „Ex Machina“ mixt: Im Sci-Fi-Drama „After Yang“ wird eine Familie mit dem Verlust ihres geliebten Haus-Androiden konfrontiert.
Regie Robin Takao D'Oench
Regie Alex Backus
Regie David Ketterer Spencer
Regie Colin Farrell
Jake Jodie Turner-Smith
Kyra Malea Emma Tjandrawidjaja
Mika Justin H. Min
Yang Ritchie Coster
Russ Sarita Choudhury
Cleo Clifton Collins Jr.
George Haley Lu Richardson
Ada Orlagh Cassidy
Lillian Ava DeMary
Vicky
Regie Robin Takao D'Oench
Regie Alex Backus
Regie David Ketterer Spencer
Regie Colin Farrell
Jake Jodie Turner-Smith
Kyra Malea Emma Tjandrawidjaja
Mika Justin H. Min
Yang Ritchie Coster
Russ Sarita Choudhury
Cleo Clifton Collins Jr.
George Haley Lu Richardson
Ada Orlagh Cassidy
Lillian Ava DeMary
Vicky
Die Handlung von After Yang
In einer nicht näher benannten Zukunft sind Androiden ein fester Bestandteil des menschlichen Lebens. Als Jake (Colin Farrell) und Kyra (Jodie Turner-Smith)
sich dazu entscheiden, ein kleines Mädchen zu adoptieren, fällt die
Wahl gleichzeitig auch auf einen eigenen Haus-Androiden. Der einfühlsame
Yang (Justin H. Min) soll die junge Mika (Malea Emma Tjandrawidjaja)
emotional bei ihrer Eingliederung in die neue Umgebung unterstützen.
Doch schon bald erweist sich Yang auch als hilfreiche Stütze für Jake
und Kyra, die sich zunächst noch an ihre neue Elternrolle gewöhnen
müssen.
Erst eine Fehlfunktion bringt das Familienleben aus dem Gleichgewicht.
Als Jake nach einer Lösung sucht, um Yang reparieren zu lassen, tritt er
damit eine Lawine der Geheimnisse und Wahrheiten los. Vor allem über
Yangs Vergangenheit lernt Jake bald mehr - und Yangs Verlust öffnet ihm
auch die Augen für seine persönliche Situation...
Kritik zu After Yang
Mit seinen Kurzfilmen hat sich Regisseur Kogonada in den letzten Jahren Stück für Stück weiter in den Fokus der kunstliebenden Filmwelt gearbeitet. Nach seinem starken Debüt „Columbus“ mit John Cho machte ihn spätestens die Arbeit an Apples „Pachinko“
zu einem der vielversprechendsten versteckten Talente in der Welt der
anspruchsvollen Filmschaffenden. Doch schon letztes Jahr stellte
Kogonada erneut seine einzigartige Vision unter Beweis - erst jetzt
kommt „After Yang“ auch zu uns.
Wie schon in der Einleitung kurz angerissen, ist „After Yang“ genau das:
eine emotionale Gratwanderung zwischen Familiendrama und
Zukunftsvision, die nicht selten an Meisterwerke wie Steven Spielbergs „A.I. - Künstliche Intelligenz“ oder Alex Garlands „Ex Machina“ erinnert. In Sachen Zukunftstristesse spiegelt das Sci-Fi-Drama hier und da auch Apples „Schwanengesang“ mit Mahershala Ali wider:
Im Angesicht der technischen Perfektion, die das menschliche Leben
nahezu lückenlos imitiert (und sogar übertrifft), gehen die
menschlichsten aller Tugenden langsam aber sich verloren.
So ist „After Yang“ in erster Linie ein Film, der uns zum Nachdenken
anregt, uns erdet und auf den Boden der emotionalen Tatsachen
zurückholt. Dank Sky, die sich die Rechte an „After Yang“ in Übersee
sichern konnten, dürfen wir nun endlich auch hierzulande Kogonadas
Zukunftsblick erhaschen.
Lohnt sich, weil...
... das tiefschürfende Familiendrama gleichermaßen philosophisch wie
lebensbejahend ist. Sicherlich kein Film für die breite Masse, Cineasten
mit melancholischem Anspruch kommen an „After Yang“ aber kaum vorbei.
Auch schauspielerisch erstklassig von Colin Farrell, Jodie Turner-Smith
und Justin Min.
